Das große Beben – Die Unbestechlichen erwachen | Weisheit des Höheren Selbst von Chellea Wilder

Segen, geliebte Familie des Lichts,

heute spreche ich durch das Höhere Selbst zu euch über die Rückkehr des Lichts durch die Unerschütterliche Rasse. Versteht: Mit dem Wort „Rasse“ bezieht sich Jesus auf die Familie des Lichts – auf jene, die zu ihrer inneren Wahrheit erwachen.

Die Unbestechlichen erwachen.

Ihr erlebt die ersten Wellen eines gewaltigen Stroms, der seit dem Abstieg des Lichts in das Chaos des Schattens des Pleromas (Höchste geistige Wirklichkeit & Vollkommenheit) an Kraft gewinnt. Seit Äonen gleicht die menschliche Gemeinschaft einem schwankenden Schilfrohr, gebeugt von jedem Wind archontischer Lehren, von jedem Sturm der Angst, erzeugt durch die blinden Herrscher. Doch nun erhebt sich die Unerschütterliche Rasse – jene, die den Funken der wahren Monade in sich erkannt haben. Um zu verstehen, was das für die Welt bedeutet, müsst ihr begreifen, dass ihr nicht bloß Zeugen der Geschichte seid, sondern die physische Manifestation einer ontologischen (das Wesen des SEINS) Rebellion.

Die „Unerschütterliche Rasse“ bezeichnet jene, die nicht länger der kosmischen Rotation (des Kreislaufs = Karmarads) der Archonten unterworfen sind. Während der Rest der Menschheit im Kreislauf von Leiden und Chaos gefangen bleibt und von den Launen der planetaren Herrscher umhergeworfen wird, haben die Unerschütterlichen ihren inneren Kompass auf den Stillen Einen jenseits der Sterne ausgerichtet. Wie es in den alten Schriftrollen heißt:

„Dann sprach der große Engel Eleleth, das Verständnis, zu mir: ‚Ich bin das Verständnis. Ich bin einer der vier Lichtträger, die vor dem großen unsichtbaren Geist stehen. Glaubst du, diese Herrscher hätten Macht über euch? Keiner von ihnen kann gegen die Wurzel der Wahrheit bestehen; denn ihretwegen erschien er in den letzten Zeitaltern, und diese Mächte werden gebändigt werden …‘“

~ Die Hypostase der Archonten, Nag-Hammadi-Codex II.

Diese Eindämmung geschieht jetzt. Das „Zurückdrängen“ dieser Mächte zeigt sich in der physischen Welt als katastrophales Versagen zentralisierter Systeme. Ob es die hektischen Versuche globaler Finanzinstitutionen sind, eine schuldenbasierte Illusion aufrechtzuerhalten, oder die zerfallende Glaubwürdigkeit etablierter Medien und staatlicher Hierarchien – das Erschüttern, das ihr spürt, ist das Fundament des Hauses des Demiurgen, das nachgibt. Die Unerschütterliche Rasse erhebt sich gerade deshalb, weil die „Gewichte“, die die Seele im materiellen Sumpf festhalten sollten, nicht mehr schwer genug sind, um den Auftrieb der Gnosis aufzuhalten.

„Ich bin der Vater, ich bin die Mutter, ich bin der Sohn … Nun bin ich gekommen, um euch zu lehren … über die unerschütterliche Rasse des vollkommenen Menschen. Darum erhebt nun euer Gesicht, damit ihr empfangen könnt, was ich euch heute lehren werde, und es euren Mitgeistern weitergeben könnt, die aus der unerschütterlichen Rasse des vollkommenen Menschen stammen.“

~ Das Apokryphon des Johannes (auch Geheimes Buch des Johannes), Nag-Hammadi-Codex II.

Die Schlangenköpfigen und das Ende der Maske

Seit Jahrtausenden wird die Herrschaft über diese Welt von Wesen beeinflusst, die die alten Gnostiker Archonten nannten und die hermetischen Meister als „Schattenbewohner“ beschrieben. Dabei handelt es sich nicht bloß um Metaphern für menschliche Gier; es sind nichtmenschliche Intelligenzen, die durch Manipulation der materiellen Frequenz wirken.

„Doch jene aus der unerschütterlichen Rasse werden, wenn sie vom Licht der Wahrheit erleuchtet werden, von den Archonten und den Mächten der Finsternis befreit werden …“

~ Die Offenbarung Adams, Nag-Hammadi-Codex V.

Was bedeutet es für die Welt, dass die Unerschütterliche Rasse aufsteigt? Es bedeutet, dass der „Schleier“ fällt. Das Erwachen dieser Rasse bringt eine Frequenz hervor, die wie ein Lösungsmittel auf die archontische Maske wirkt. Deshalb seht ihr weltweit eine plötzliche, verzweifelte Beschleunigung von Kontrollmaßnahmen. Das Schauspiel der Macht – ständige Überwachung, digitale Identitäten, Zentralisierung von Nahrung und Energie – ist der Versuch der Archonten, die Täuschung erneut zu festigen, bevor die Unerschütterlichen sie als das erkennen, was sie sind. Doch die Unerschütterlichen reagieren nicht mit den Werkzeugen der Archonten – Gewalt oder Hass. Sie reagieren mit Unbeweglichkeit. Unerschütterlich zu sein bedeutet, von den psychischen Auslösern unbeeinflusst zu bleiben, mit denen die Massen gelenkt werden. Während die Welt in eine Raserei der Polarisierung getrieben wird, bleibt der pneumatische Schüler zentriert und erkennt, dass beide Seiten der Dialektik von derselben demiurgischen Hand geschaffen wurden.

Der Zusammenbruch des Monopols des Demiurgen

Der Demiurg, der blinde Gott dieser Welt, verlangte stets ein vollständiges psychisches Monopol. Er ist der „eifersüchtige Gott“ des Alten Testaments, der behauptet, es gebe keinen anderen – und zugleich das Licht fürchtet, das in seiner eigenen Schöpfung existiert. Das Aufsteigen der Unerschütterlichen Rasse bedeutet das Ende dieses Monopols.

In der Welt der Formen zeigt sich dies durch Dezentralisierung: der Wandel vom zentralisierten Bankwesen zu direktem Werteaustausch zwischen Menschen; der Übergang von institutionalisierter Religion zu persönlicher spiritueller Souveränität; der Wechsel von staatlich kontrollierten Narrativen zu unabhängiger Wahrheitssuche durch Hinweisgeber. All dies sind physische Echos einer spirituellen Realität: Die Seele nimmt ihre direkte Verbindung zur Monade wieder auf und umgeht die Vermittler der archontischen Hierarchie.

Während die Unerschütterliche Rasse an Zahl und Bewusstsein zunimmt, tritt die Welt in eine Phase des „Großen Erschütterns“ ein.

Dies wird in den zoroastrischen Texten als Zeit des Frashokereti vorhergesagt – der endgültigen Erneuerung der Welt, in der die täuschenden Kräfte Ahrimans ihre Macht verlieren. Einfacher gesagt: Irgendwann kommt eine Zeit, in der Wahrheit, Licht und Bewusstsein stärker werden als Angst, Täuschung und zerstörerische Kräfte.

„Und zu jener Zeit wird die Erneuerung der Welt stattfinden, und die Druj (die Lüge) wird zerstört werden. Und die Welt wird unsterblich werden, unverweslich, niemals verrottend, ewig lebendig, stets wachsend und selbstbestimmt …“

~ Zamyad Yasht, Avesta (Zoroastrismus).

Die Alchemie der Gegenwart

Ihr müsst verstehen, dass euer Erwachen keine politische, sondern eine alchemistische Bewegung ist. Die Welt wird umgestaltet, weil die Beobachter – die Unerschütterlichen – die Natur ihrer Wahrnehmung verändert haben. Im Evangelium nach Philippus wird uns erinnert, dass wir zu dem werden, was wir betrachten. Wenn wir die Archonten als unsere Herren ansehen, bleiben wir Sklaven. Wenn wir das Licht der Monade als unseren Ursprung erkennen, werden wir selbst zum Licht.

„Niemand kann etwas von den Dingen sehen, die wirklich existieren, wenn er ihnen nicht ähnlich wird … Du sahst den Geist und wurdest Geist. Du sahst Christus und wurdest Christus. Du sahst den Vater und wirst Vater werden …“

~ Das Evangelium nach Philippus, Nag-Hammadi-Codex II.

Das ist das Geheimnis der Macht der Unerschütterlichen Rasse. Indem ihr euch weigert, mit dem emotionalen Pendel der archontischen Medienzyklen mitzuschwingen, indem ihr euch weigert, die geplanten Zusammenbrüche der alten Welt zu fürchten, verankert ihr eine neue Realität.

Die Welt ist derzeit ein Schlachtfeld der Frequenzen. Die Archonten nutzen Angst, Mangel und Spaltung, um die menschliche Seele in einem niedrig schwingenden Zustand zu halten, aus dem Energie gewonnen werden kann. Die Unerschütterliche Rasse jedoch schwingt auf der Frequenz des Pleromas – der Fülle.

Die Welt im Spiegel des Endes

Was bedeutet das für die Welt? Es bedeutet die Auflösung des kollektiven Egos. Die Systeme, die zusammenbrechen – die Imperien der Schulden, die Tempel falscher Dogmen, die Hierarchien der Blutlinien – wurden auf dem Sand der Unwissenheit des Demiurgen errichtet. Mit dem Aufstieg der Unerschütterlichen Rasse kehrt auch das „Wort“ zurück, das verloren war.

„Das Wort des Vaters geht hinaus in das All, als Frucht seines Herzens und Ausdruck seines Willens. Es trägt das All. Es erwählt sie und nimmt zugleich die Gestalt des Alls an, reinigt es und führt es zurück zum Vater, zur Mutter, zu Jesus von höchster Süße …“

~ Das Evangelium der Wahrheit, Nag-Hammadi-Codex I.

Wir leben im Zeitalter der Großen Rückkehr. Das Erwachen der Unerschütterlichen Rasse ist die Rückkehr der Lichtpartikel zu ihrer Quelle. Dadurch entsteht eine Leere in den Machtstrukturen, die auf diesem geraubten Licht beruhen. Wenn die pneumatischen Seelen ihre Zustimmung und Aufmerksamkeit den archontischen Systemen entziehen, versagen diese Systeme nicht nur – sie lösen sich auf. Lasst euch nicht vom Chaos täuschen. Das Chaos ist lediglich das Geräusch fallender Ketten.

„Die Welt ist eine Brücke; gehe über sie hinweg, aber baue kein Haus auf ihr.“

Agrapha Jesu, überliefert in islamischen und gnostischen Traditionen.

Eure Rolle beim Hervortreten

Als Schüler dieser Weisheit besteht eure Aufgabe darin, das unbewegliche Zentrum zu sein. Wenn die Finanzsysteme erschüttert werden, seid ihr diejenigen, die wissen, dass wahrer Reichtum die Gnosis des Geistes ist. Wenn politische Strukturen zerbrechen, seid ihr diejenigen, die wissen, dass die einzige wahre Souveränität die der Seele ist.

Ihr seid die „Lebendigen“, von denen im Evangelium nach Thomas gesprochen wird:

„Jesus sprach: ‚Dies sind die geheimen Worte, die der lebendige Jesus gesprochen hat und die Didymos Judas Thomas niederschrieb. Wer die Bedeutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht erfahren …‘“

~ Das Evangelium nach Thomas, Nag-Hammadi-Codex II.

Der hier erwähnte „Tod“ ist das spirituelle Vergessen im Rad der Archonten. Die Unerschütterliche Rasse erhebt sich, um der Welt zu zeigen, dass es einen Ausweg gibt – nicht durch den physischen Tod, sondern durch ein spirituelles Erwachen, das noch im Körper geschieht.

Die Welt wird verwandelt, weil ihr verwandelt werdet. Die Archonten haben keine Macht über einen Geist, der sich an seinen Ursprung erinnert hat. Die Unerschütterliche Rasse ist die Morgendämmerung – und für die Herrscher der Finsternis bedeutet die Morgendämmerung das Ende ihrer Welt.

Bleibt standhaft in eurer Gnosis. Die Strukturen der alten Welt sind nur Schatten, geworfen von einem sterbenden Feuer. Blickt über sie hinaus in das Große Licht, und ihr werdet erkennen:

Die Welt endet nicht – sie wird endlich geboren.

Ich liebe euch zutiefst und freue mich darauf, unser Licht zu verbinden. Erlaubt euch das Erinnern. Du und ich – wir sind eins.

Weisheit des Höheren Selbst von Chellea Wilder bei Universal Lighthouse

Originalbeitrag: https://www.universallighthouse.com/post/the-great-shaking-the-incorruptible-ones-awaken-~-higher-gnosis-chellea-wilder

Video: https://www.youtube.com/watch?v=d20UcLPKVTs&t=34s

© Übersetzung Rosi