Schamane warnt: Hütet Euch vor DIESER Sache..(wichtig) Lars – Almgedanken

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Betreff: Ausbildung

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Herzlichst
Lars


Transkript Rosi/esistallesda.de

Es gibt ja mittlerweile einige Fragen, die man nicht mehr stellen sollte. Ich sehe das komplett anders – und an diesem Tag erlaube ich es mir einfach, diese Fragen zu stellen. Darum geht’s bei den heutigen Almgedanken.

Hallo aus der Obersteiermark. Zum ersten Mal, seit es die Almgedanken gibt, sage ich nicht „Guten Morgen“, sondern „Guten Tag“, weil wir haben schon Mittag – ich habe es morgens einfach nicht geschafft. Moin moin kann man aber trotzdem noch sagen, nordisch. Moin moin aus der Obersteiermark.

Heute geht’s ums Denken. Und dazu habe ich mir meine Gedanken gemacht – und deshalb möchte ich euch etwas über diese Gedanken sagen. Und zwar darüber, wie wichtig es ist, sich Gedanken zu machen und vor allem Fragen zu stellen.

Ich werde jetzt 58. Im Februar werde ich 58. Und als ich jung war, in den 70er Jahren, gab es eine Kindersendung, die hieß „Rappelkiste“. Ich weiß nicht, ob sich da jemand noch dran erinnern kann. Ich habe irgendwann mal geschaut, ob es diesen Vorspann noch gibt – den Trailer sozusagen. Den findet man bei YouTube. Es war ein bisschen Nostalgie, da reinzugucken.

Und da gab es einen Satz, so einen Reim: „Wer? Wie? Was? Der, die, das? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.“ Und das ist das Thema der heutigen Almgedanken: Fragen wir noch genug? Oder haben wir uns schon einlullen lassen, dass wir manche Fragen gar nicht mehr stellen dürfen?

Oder haben wir uns einlullen lassen von etwas, das sich eingeschlichen hat – nämlich dass Fragen irgendwie dumm seien. Als ob Zweifel das Gegenteil von Wissen wäre. Und wir haben ja heute alle Maschinen zur Verfügung – ich nenne sie jetzt mal Maschinen: Google, Suchmaschinen, ChatGPT. Wir müssen ja gar nicht mehr … wir wissen ja alles. Die Frage ist nur: Ist das wirklich gut für uns, dass wir alles wissen?

Wenn wir ein paar hundert Jahre zurückgehen – vor 1000 oder 2000 Jahren – dann haben wir oft diese Arroganz: „Die wussten das ja damals noch gar nicht.“ Zum Beispiel: Erde ist eine Scheibe oder Erde ist rund. Die wussten das nicht, die hatten die Technologie nicht. Und wir sagen: Wir wissen ja schon alles.

Ich glaube eben nicht daran. Ich glaube nicht, dass wir alles wissen. Ich glaube nur, dass uns alles vorgefertigt als mögliche Antwort gegeben wird.

Ein kleines Beispiel: Vor ein paar Tagen ist Erich von Däniken gestorben. Ich habe sehr früh Erich von Däniken gelesen, weil mich das total fasziniert hat. Der Mann ist, glaube ich, 90 geworden oder so – ich weiß es nicht genau. Eine Sache finde ich traurig: Erich von Däniken hat sehr viel geschrieben über diese alten Bauten, die es überall auf der Welt gibt. Er war so ein Toröffner, auch für Leute wie Graham Hancock. Er war so der „Godfather“ von: „Ich stelle komische Fragen: Wer hat das gebaut?“

Wer hat diese alten Tempel gebaut, diese Pyramiden – in einer Technik und Präzision, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können? Und die große Frage ist: Könnten wir das heute noch so herstellen? Es gibt tolle Dokumentationen, die sagen: extrem schwierig. Sie trauen sich nicht, klar zu sagen: Nein, wir kriegen’s nicht hin. Oder der Aufwand wäre so immens, dass wir so viele Ressourcen bräuchten, dass wir’s kaum hinkriegen würden.

Erich von Däniken hat sein Leben lang gefragt: Wer hat die Dinger hingestellt? Wer hatte das Wissen? Wer konnte das vor zigtausenden von Jahren? Und traurig ist: Bis heute wird allein diese Frage belächelt. Weil: „Die Pyramiden sind ja Gräber der Pharaonen.“ Bis heute. Aber es wurde kein Pharao einbalsamiert in irgendeiner Pyramide gefunden. Ist uns das klar? Und trotzdem hält sich das.

Das heißt: Nicht die potenzielle Antwort wird lächerlich gemacht, sondern die Frage. „Wie kann der diese Frage stellen?“ So wird mittlerweile mit Fragen umgegangen – und das ist heute Thema der Almgedanken.

Ich kann jeden ermutigen: Stellt eure Fragen.

Noch ein Beispiel: Eine Frage, die ich damals nicht stellen durfte. Damals war ich Journalist. Ich war viel unterwegs, als Auslandsreporter: Afghanistan, Afrika, Vereinigte Staaten. Das war kurz nach 9/11 – weltpolitisch eine hochinteressante Zeit. „Kampf gegen den Terror“ war das damals.

Und die eine Frage, die ich bis heute stellen möchte, ist: Wurden 2003 die groß angekündigten Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden? Die Antwort ist: Nein. Aber das war der Grund, warum ein ganzes Land … mit Auswirkungen bis heute – Flüchtlingsströme und so weiter. Und ich rede noch gar nicht über Afghanistan. Aber die Frage: Wurden diese Massenvernichtungswaffen gefunden? Nein. Und trotzdem: Das war der Grund, warum man dort reinging. Das ist eine Frage, die durfte damals nicht gestellt werden – zumindest in manchen journalistischen Kontexten. Bei Arte war das ein bisschen anders, aber bei anderen nicht.

Und ihr seht: Manche Fragen bekommen im Nachhinein eine klare Antwort. Es gibt viele andere, auch zu 9/11, wo man fragen könnte.

Eine Frage, die auch interessant ist, aber wo es keine Antwort gibt – nur Theorien – und ich will hier keine „V-Theorien“ aufstellen: Wie kann es passieren, dass die Originalaufnahmen der Mondlandung – also die Originalbänder – bei der NASA bei irgendeiner Renovierung entsorgt wurden? Die gibt’s nicht mehr. Eine der größten Errungenschaften der Menschheit, so die Geschichte, wurde festgehalten – und dann „huch“, sind sie weg.

Die Frage: Wie kommt ihr darauf, das zu machen? Die bleibt offen. Ich kriege keine Antwort. Aber wenn ich keine Antwort kriege, bleibe ich neuronal offen. Und das möchte ich euch heute weitergeben: Beginnt wieder, Fragen zu stellen – auch Fragen, auf die ihr keine Antwort habt oder auf die es mehrere mögliche Antworten gibt.

Und vielleicht fragen wir nicht sofort ChatGPT oder Google, um zu sagen: „Okay, was sind die möglichen Antworten?“ Denn dann passiert etwas: Wir bleiben neuronal offen. Wir sind nicht sofort eingesperrt in dieses Schwarz-Weiß: „Ah, so ist das.“ Vielleicht ist es eine Art Denkflexibilität, dass wir offen bleiben und verschiedene Dinge wieder neu kombinieren in unseren Köpfen – statt zu sagen: „Das ist so und das ist so.“

Ich glaube, das ist schon ziemlich fortgeschritten – ob gewollt oder nicht, lassen wir dahingestellt. Aber ich möchte an diesem Tag sagen: Wir sind auf einem komischen Weg. Wir verlernen das Fragen. Jeder hat gleich die Antwort, jeder hat das Handy in der Hand. Und ich möchte mich wieder darauf einlassen und sagen: „Ich weiß es nicht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich schaue mal.“

Man kann danach nachgucken – ich will das Googeln nicht verbieten. Aber eine Sache ist echt schlecht: dass versucht wird, wahrhaftige Fragen lächerlich zu machen. Das möchte ich heute, ein bisschen mit erhobenem Zeigefinger, in die Öffentlichkeit bringen. Das möchte ich nicht mehr.

Ich möchte weiterhin Fragen stellen, wenn sie aufkommen – auch mit der Möglichkeit, dass mein Gegenüber es nicht weiß. Gerade in „Geistes-Sachen“, in schamanischen Welten: Wenn Martina und ich unterwegs sind und uns austauschen, sind wir offen in den Möglichkeiten. „Das könnte das sein – fühlen wir doch mal rein. Ist es so?“ Und da merke ich richtig, wie mein Kopf, mein Geist, mein Spirit offen wird. Das ist für mich eine schöne Art zu denken und auch eine schöne Art, Fragen zu stellen.

Das waren die Almgedanken: Erlaubt euch offenes Denken durch offene Fragen – auch wenn es keine Antwort gibt. Damit bleiben wir beweglich, auch im Herzen. Und ich glaube, das ist sehr wichtig in diesen Tagen.

In diesem Sinne: Habt’s fein, ich umarme euch.

Ganz am Schluss noch: Wenn ihr wollt, guckt mal in die Kommentare. Im Februar bin ich in Wien, und es gibt auch noch ein paar andere Sachen, die ich dieses Jahr online anbiete. Schaut einfach auf der Webseite rein. Ich würde mich freuen.

Habt’s fein. Auf bald.


Kurze Info zum „Rappelkiste“-Text:
Die deutsche Kinderserie Rappelkiste (ZDF, 1973–1984) war eine beliebte Vorschul-Sendung mit Figuren wie Ratz und Rübe und einem bekannten Abzählreim im Vorspann.

Der am häufigsten erinnerte Teil des Vorspanns lautet etwa so:
🎶 „Ene mene miste, es rappelt in der Kiste,
ene mene meck, und du bist weg.“

Das ist ein traditioneller Abzählvers, der auch als Titelmelodie bzw. Einleitung der Serie verwendet wurde.