Vorwort Rosi/esistallesda.de:
Dieser Beitrag von Victoria hat mich tief berührt.
In ihren Worten schwingt etwas sehr Altes und zugleich sehr Wahrhaftiges – etwas, das lange verschüttet war und nun wieder einen Klang findet. Beim Lesen und Hören habe ich mich gesehen, erinnert und auf leise Weise gestärkt gefühlt.
Ich teile diesen Text, weil er etwas öffnet, das jenseits von Erklärungen liegt – und vielleicht auch in dir einen stillen Raum zum Schwingen bringt.
Geliebte Schwester!
https://www.youtube.com/@VictoriaVesta

Jede Hochzivilisation kannte das Institut der Hexen und Priesterinnen. Sie dienten in Tempeln, lebten am Rand der Dörfer oder manchmal tief im Wald. Sie waren Kräuterhexen, Tempeltänzerinnen, Hebammen, Heilerinnen und Hüterinnen alten Wissens.
Sie begleiteten die Menschen an den Übergängen des Lebens: bei Geburt, Krankheit, Sexualität und Tod. Ihr Wissen beruhte auf Erfahrung, auf genauer Beobachtung der Natur und auf der Weitergabe über viele Generationen hinweg.
In der Gesellschaft genossen sie hohes Ansehen. Könige und Fürsten suchten ihren Rat und nahmen sie nicht selten zu Ehefrauen, um ihre Herrschaft zu legitimieren oder zu stärken.
Erst später wurde ihre Rolle verzerrt und entwertet. Aus angesehenen Wissensfrauen wurden in Erzählungen und Bildern lächerliche oder bedrohliche Gestalten.
Wer sind sie also – diese vergessenen Weiber – jenseits der karikierten alten Hexe mit der Warze auf der Nase?
Jetzt, da wir an einem Übergang zwischen den Zeitaltern stehen und sich die Beschaffenheit unserer Realität spürbar verändert, werden sie mehr denn je gebraucht. Sie treten langsam aus der Vergessenheit hervor – auch in den deutschen Landen.
Nach den tiefen Wunden der Inquisition, der Verfolgung und der Schändung beginnen sie, sich wieder zu zeigen. Sie wagen es, zu sprechen, Wissen zu teilen und ihre Weisheit sichtbar werden zu lassen.
Wenn sie sich begegnen, erkennen sie, dass sie nicht allein sind. Die alten Wunden des Verstoßen- und Missverstandenwerdens beginnen zu heilen.
Meine Termine für 2026
Januar
👸 23.–25.01.2026
Nähseminar „Wollrausch“, Emmen, CH
(ausgebucht – Warteliste möglich)
Mehr Infos und Anmeldung bei Victoria:
📧 victoriavesta111@gmail.com
Transkriptzusammenfassung: Rosi/esistallesda.de
Einfühlsame Zusammenfassung des Transkripts
In diesem Beitrag spricht Victoria sehr eindringlich über ein Thema, das – so sagt sie – nicht für jede Seele „dran“ ist, aber bei manchen Frauen tief resoniert: das Erwachen der Priesterinnen-, Hüterinnen-, Hexen- und Magierinnen-Codes. Sie verwendet dafür den Sammelbegriff „Magirani“ und beschreibt damit Frauen, die in Hochkulturen als Tempeltänzerinnen, Hebammen, Kräuterfrauen und spirituelle Begleiterinnen an den Übergängen des Lebens wirkten – als Brücken zwischen Mensch und Göttlichem.
Ein zentraler Gedanke ist: Diese weibliche Kraft sei im deutschsprachigen Raum besonders stark verschüttet, traumatisiert und zum Verstummen gebracht worden – vor allem durch die Inquisition und jahrhundertelange Verfolgung. Daraus hätten sich tiefe energetische Spuren entwickelt: Blockaden im Kehl- und Ausdrucksbereich, Verletzungen im Schoßraum (Joni/Gebärmutter als Zentrum weiblicher Schöpferkraft) und ein altes Grundgefühl von „falsch sein“, „Freak sein“, „nicht dazugehören“. Viele würden deshalb ihre Wahrheit zurückhalten, sich nicht zeigen, ihre Berufung nicht leben und in „Matrixjobs“ innerlich ersticken.
Victoria Sprecherin beschreibt, dass sich gerade jetzt – in einer Zeit, in der sich „die Realitätsbeschaffenheit“ spürbar verändere – diese Magirani-Kraft wieder melden wolle. Sie erzählt, dass ihr dieses Thema in ihren Nähseminaren begegnet: Frauen kämen zusammen, erkennen einander, und genau dadurch beginne Heilung. Es gehe also nicht nur ums Nähen, sondern um ein Erinnern: an Würde, an Zugehörigkeit, an die eigene Gabe.
Als Heilimpulse betont sie vor allem:
- Wieder in den Körper und in fließende, weibliche Bewegung kommen (sakraler Tanz, weiche Ströme statt „männlich geprägter“ Übungssysteme).
- Den Schoßraum heilen und wieder zum Klingen bringen, weil dort Schöpferkraft und „Schakti-Strahlkraft“ verankert seien.
- Die Stimme zurückholen: sprechen, tönen, singen, Wahrheit ausdrücken – ohne alte Angst vor Bestrafung oder Ausgrenzung.
- Schwesternschaft: einander finden, feiern, nicht länger glauben, allein zu sein.
Ein weiteres Motiv ist die Beziehung zwischen einer weiblichen nährenden Kraft („Magirani“) und einem schöpferisch ausgerichteten männlichen Prinzip („Archat“). Sie sagt: In gesunden Konstellationen beflügeln sich beide und dienen dem Göttlichen; in ungesunden werden Frauen als „Batterien“ missbraucht. Darum sei es wichtig, solche Verstrickungen zu erkennen und sich zu lösen – und den inneren Tempel zu kultivieren, nachdem äußere Tempel „verloren“ wurden.
Am Ende ist die Botschaft sehr ermutigend und tröstlich: Viele scheinbar „chaotische“ Lebenswege und Beziehungen hätten einen Sinn gehabt und zu Wachstum geführt. Niemand sei wirklich allein – es gebe andere, die verstehen. Die Sprecherin lädt in ihre Kreise/Termine ein und erinnert daran, dass eine Magierin/Zauberfrau in jedem Alter kraftvoll und wertvoll ist. Sie ruft dazu auf, sich nicht kleinmachen zu lassen, Schönheit und Würde zu leben, die eigenen Antennen (Intuition/Empfang) zu ehren und dranzubleiben – auch wenn die Außenwelt urteilt.
Kurz gesagt: Es ist ein leidenschaftlicher Aufruf zur Heilung, Rückverbindung und Sichtbarkeit weiblicher spiritueller Kraft – als persönliche Befreiung und als Beitrag zu einem größeren Wandel.

Galarani und Dalí
1929 begegnete Gala auf einer Reise mit Éluard in Cadaqués, Spanien, Salvador Dalí. Der damals 25-jährige spanische Maler Dalí war sofort von der zehn Jahre älteren Gala fasziniert. Ihre Verbindung war unmittelbar und intensiv . Dalí sah in Gala die Mutterfigur, Muse und Geliebte, nach der er sich immer gesehnt hatte.
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