Eine kraftvolle Sonnenfinsternis im Zeichen Wassermann kündigt sich an. Gleichzeitig verabschieden wir uns vom Jahr der Schlange und treten ein in das Jahr des Feuerpferdes. Doch dies ist weit mehr als ein einfacher Übergang. Es gleicht einem energetischen Durchtrennen alter Verbindungen, einem Moment, in dem sich Fäden lösen dürfen, die uns lange gehalten haben. Ein heiliger Punkt der Befreiung.
Wenn sich das Schicksal am Übergang beschleunigt
Der Neumond im Wassermann am 17. Februar entfaltet sich als Sonnenfinsternis und trägt eine unverkennbare Schwingung von Neubeginn in sich. Er ist der erste Neumond unter dem Einfluss von Saturn und Neptun im Widder und eröffnet damit ein Feld, in dem Vision und Realität einander begegnen.
Finsternisse sind keine gewöhnlichen Mondphasen. Sie wirken wie Beschleuniger des Schicksals. In solchen Zeiten werden Schleier durchlässiger, Entwicklungen nehmen plötzlich Fahrt auf, und Lebenslinien können sich unerwartet verschieben. Veränderungen geschehen nicht immer sanft. Manchmal gleichen sie einem Blitz, der den Himmel erhellt und uns in einem einzigen Augenblick sehen lässt, was zuvor verborgen war.
Etwas wird sichtbar.
Etwas wird unterbrochen.
Etwas richtet sich neu aus.
Der Wassermann trägt eine elektrische, zukunftsweisende Kraft. Daher kann diese Finsternis Durchbrüche bringen, überraschende Wendungen, innovative Impulse oder klare Erkenntnisse, die sowohl unseren persönlichen Weg als auch das kollektive Feld neu ordnen.
Gleichzeitig verbindet sich Venus in den Fischen exakt mit dem nördlichen Mondknoten. Dadurch wird dieses Portal von einer tiefen Frequenz bedingungsloser Liebe und mitfühlender Heilung durchströmt. Es ist, als würde ein sanfter Strom des Herzens die Intensität dieser Zeit begleiten und uns daran erinnern, dass Wandel auch getragen sein darf.
Über allem liegt die größere Bewegung von Saturn und Neptun im Widder, die den Beginn eines vollkommen neuen Entwicklungszyklus ankündigt. Der Widder ist der erste Funke, die Zündung, der ursprüngliche Atemzug. Aus dem weiten kosmischen Ozean tritt das Individuum hervor und beginnt, sich neu zu erfahren.
Wir stehen an einer Schwelle. Neue Identitäten, neue Aufgaben und neue Zukunftslinien werden bereits gesät, auch wenn ihre endgültige Gestalt noch im Verborgenen ruht. Diese Finsternis markiert einen Wendepunkt, an dem sich alte Zeitlinien lockern und neue Möglichkeiten wie ferne Lichter aufzuleuchten beginnen.
Bleibe wach für Synchronizitäten.
Vertraue den leisen Eingebungen deiner Intuition.
Finsternisse laden uns ein, loszulassen, präsent zu sein und mutig durch innere Tore zu schreiten. Sie erinnern uns daran, dass jeder Übergang auch ein Akt des Vertrauens ist.
Mögest du diese Zeit mit offenem Herzen betreten und erkennen, dass jeder Neubeginn bereits in dir angelegt ist.
Beginn der Finsterniszeit am 11. Februar 2026
Am 11. Februar 2026 beginnt die erste Finsterniszeit dieses Jahres. Diese besondere Phase setzt ein, sobald sich die Sonne bis auf etwa sechzehn Grad einem Mondknoten nähert. Auch wenn ein früherer Beginn bereits bei achtzehn Grad möglich ist, orientiere ich mich an der sechzehn Grad Regel. Diese Finsterniszeit erstreckt sich bis zum 15. März und lädt uns ein, bewusster hinzuspüren, achtsam zu werden und die tieferen Strömungen unseres Lebens wahrzunehmen.
Jede Finsterniszeit trägt eine eigene Bedeutung in sich, und auch diese bildet darin keine Ausnahme. Sie umfasst zwei Finsternisse, wie es meist der Fall ist. Am 17. Februar erwartet uns eine ringförmige Sonnenfinsternis im Zeichen Wassermann, gefolgt von einer totalen Mondfinsternis im Zeichen Jungfrau am 3. März. Beide Ereignisse wirken wie kosmische Wegweiser, die uns dazu anregen, innezuhalten und unser inneres Gleichgewicht neu auszurichten.
Die kommende Wassermann Finsternis eröffnet zugleich eine längere Reihe von insgesamt vier Finsternissen in diesem Zeichen, darunter drei Sonnen und eine Mondfinsternis, die sich bis Januar 2028 entfalten werden. Besonders bedeutsam erscheint die letzte Finsternis dieser Reihe, da sie sich mit Pluto bei sechs Grad im Wassermann verbindet. Dies weist auf tiefgreifende Wandlungsprozesse hin, die sich über mehrere Jahre hinweg entfalten können.
Diese Finsterniszeit besitzt eine kraftvolle Intensität, da die erste Finsternis nur drei Tage vor der Verbindung von Saturn und Neptun stattfindet. Gleichzeitig bewegt sich Merkur während eines großen Teils dieser Phase rückläufig durch das Zeichen Fische. Diese Konstellation kann dazu einladen, langsamer zu werden, Vergangenes zu überdenken und mit größerer Sanftheit auf die eigene innere Stimme zu hören.
Den Mittelpunkt dieser Zeit markiert der Moment, in dem sich die Sonne am 27. Februar 2026 bei acht Grad und achtundfünfzig Minuten in den Fischen mit dem nördlichen Mondknoten vereint. Dies kann wie ein leiser Ruf des Lebens wirken, der uns daran erinnert, dass Entwicklung oft dort geschieht, wo wir bereit sind, neue Wege zu betreten.
Insgesamt verspricht diese Finsterniszeit eine lebendige und bewegte Phase zu werden. Sie kann der Menschheit einen behutsamen Impuls schenken, über die Spannungen der Dualität hinauszuwachsen und die Möglichkeit einer neuen Ära zu erahnen, die sich in den kommenden Jahren immer deutlicher zeigen möchte. Auch die Verbindung von Saturn und Neptun trägt diese Qualität in sich, indem sie Realität und Vision miteinander verweben kann.
Mögen diese Wochen dich daran erinnern, dass selbst in Zeiten großer Bewegung ein stiller Kern in dir existiert. Ein Ort der Wahrnehmung, der Vertrauen schenkt und dich sanft durch Veränderungen hindurch begleitet. ✨
Textgrundlage: Soheila SGh, inspiralnexus
Kommentarbereich:
Wenn Saturn und Neptun sich am Ursprung des Tierkreises begegnen
Zum ersten Mal seit mehr als sechstausend Jahren treten Saturn und Neptun in eine Konjunktion bei null Grad im Widder. Dieser Punkt markiert den allerersten Atemzug des Tierkreises, den Beginn eines neuen kosmischen Zyklus. Er steht sinnbildlich für Aufbruch, für das Erwachen neuer Kräfte und für Horizonte, die sich nun langsam vor dem kollektiven Bewusstsein öffnen.
Wenn sich diese beiden so unterschiedlichen Kräfte begegnen, entsteht eine besondere Alchemie. Saturn verkörpert Struktur, Verantwortung und gelebte Realität. Neptun hingegen trägt die Welt der Spiritualität, der Visionen und des Mitgefühls in sich. Wo zuvor Grenzen bestanden, kann nun eine Brücke entstehen zwischen dem Greifbaren und dem Unsichtbaren, zwischen dem, was wir erschaffen, und dem, was wir erträumen.
Alte Traditionen, die ihre Lebendigkeit verloren haben, dürfen in diesem Licht zerfallen. Nicht als Verlust, sondern als natürlicher Wandel, der Raum schafft für eine bewusstere und menschlichere Ordnung. Aus dieser Bewegung heraus kann ein neues Verständnis von Gemeinschaft wachsen, genährt von Mitgefühl, Wahrhaftigkeit und innerer Reife.
Die Energie des Widders trägt dabei ein Feuer in sich, das nicht zerstören will, sondern klären und erneuern. Sie ruft nach Mut, nach Aufrichtigkeit und nach einer Gerechtigkeit, die aus dem Herzen entsteht. In dieser Verbindung zeigt sich die Möglichkeit, Spiritualität nicht länger als etwas Entferntes zu erleben, sondern sie in konkrete Formen des Lebens zu bringen.
So könnte diese seltene Konstellation wie ein leiser, aber kraftvoller Neubeginn wirken. Eine Einladung an die Menschheit, Vision und Verantwortung miteinander zu verweben und mit offenem Herzen in eine Zeit zu gehen, in der Mitgefühl und Klarheit den Weg weisen.
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