Epochenwechsel = Skandale kommen ans Licht. Machtstrukturen zerbröckeln. Vertrauen wackelt. Und gleichzeitig – keine echte Abrechnung. Keine große Gerechtigkeit. Lasst uns darüber sprechen was wir aus vergangenen Epochenwechsel lernen können und was gerade wirklich passiert. Ich freue mich auf ein inspirierendes Live mit dir.
inda begrüßt alle herzlich und sagt, sie freue sich, dass so viele schon warten und man direkt loslegen kann. Sie checkt kurz, ob der Ton funktioniert, und beschreibt dann, dass es gerade draußen eine „heiße Phase“ sei: Es kippe etwas ganz gewaltig, es sei mega heftig, und genau darüber wolle sie heute sprechen. Normalerweise sage sie immer, man solle nicht so sehr ins Außen gucken, aber heute wolle sie das Thema ausnahmsweise einmal von einer anderen Ebene betrachten. Sie bittet sich selbst darum, Schritt für Schritt zu atmen und etwas strukturierter zu werden, und erklärt dann, dass wir uns zurzeit in einem Zwischenraum befinden. Dieses Chaos, diese Aufdeckungsstruktur und das, was gerade passiert, sei in solchen Zwischenräumen normal. Genau das wolle sie sich heute mit allen anschauen, weil es gut fürs Mindset sei, für innere Stabilität, Orientierung und den Blick auf die eigene Position in dieser Zeit.
Man könne diesen Umbruch im Raum dazwischen sehr gut am Außen erkennen, aber auch am Innen. Normalerweise spreche sie hier immer über das Innen und die persönlichen Lebensumstände, doch heute wolle sie bewusst anders vorgehen und „das Ding da draußen“ anschauen. Dabei verspricht sie, niemanden mit Details zu beschallen – dafür gebe es andere Kanäle. Sie verweist auf ihren Podcast vom vergangenen Sonntag und sagt, der sei eine sehr gute Ergänzung zum heutigen Live. Dort habe sie die These aufgestellt, dass das, was im Außen gerade passiert, die größte Falle für unser Unbewusstes sei. Es wirke wie ein Mechanismus: Alle stürzen sich auf das, was draußen passiert. Skandale kommen ans Licht, Machtstrukturen wackeln, irgendwo wird jemand verhaftet, hier wird etwas erzählt und dort etwas aufgedeckt – und es sei irre, was da gerade geschehe. Unser Vertrauen rutsche rapide in den Keller, und gleichzeitig finde keine echte Abrechnung statt: keine Konsequenz, keine Gerechtigkeit. Alles komme nur irgendwie ins Sichtbare. Sie sagt, sie wisse, wie heftig das triggern kann, und genau weil dieses Triggern die Falle zuschnappen lasse und einen wieder in die alte Welt zurückziehe, wolle sie das heute bewusst mit allen bearbeiten. Sie bittet, den Podcast anzuschauen, weil sie dort ausführlich erkläre, warum diese Dynamiken so wertvoll zu verstehen sind.
Weil sie weiß, dass die Themen im Außen so stark triggern und man kaum darum herumkommt, Informationen auf irgendeinem Weg zu bekommen, möchte sie heute, dass man sich das Ganze einmal in Ruhe anschaut – nicht die Details, aber die Dynamik. Und zwar auf eine positive, stärkende Art. Sie fragt, ob alle Bock darauf haben, und erklärt: Wenn man die Informationen, die man da draußen sieht, aus einer anderen Perspektive betrachtet, dann können sie sogar stärkend sein. Sie wolle heute eine Delle in all die Schreckensnarrative hauen und alles einmal von der völlig anderen Seite betrachten.
Sie fasst zusammen: Skandale kommen ans Licht, Machtstrukturen wackeln, Vertrauen sinkt, und gleichzeitig findet keine Gerechtigkeit statt. Sie erzählt, dass sie sich diese Frage auch selbst in ihrer Verzweiflung gestellt habe, weil sie es kaum fassen konnte, dass wieder nichts passiert. Sie nennt Beispiele wie die Corona-Files, bei denen nichts passiert sei, und beschreibt dieses Gefühl, dass bestimmte Figuren eher befördert werden oder in gut bezahlte Jobs wechseln, statt dass es Konsequenzen gibt. Sie merkt, wie sie selbst davon gepackt wurde, wie Ärger hochkam, und dann habe sie beschlossen, das in etwas Konstruktives zu lenken. Sie stellt die zentrale Frage: Ist diese Dynamik eigentlich neu – oder ist sie typisch für das Ende einer Bewusstseinsepoche? Sie musste dabei an die Dekadenz des römischen Reiches denken und den Bewusstseinswandel, der damals stattgefunden habe. Sie habe sich gefragt, ob es in Epochenwechseln vielleicht ähnlich gewesen sei. Deshalb habe sie tagelang recherchiert, Zyklen unter die Lupe genommen und dabei Dinge gefunden, die Orientierung geben können. Sie wolle das Ganze als leicht verständlichen historischen Abriss erklären, kompakt, ohne Zahlenflut, damit die Dynamik sichtbar wird.
Sie beginnt mit dem Ende der Antike, dem späten römischen Reich. Dort habe es ein System gegeben, das innerlich längst verrottet war: Dekadenz, Brot und Spiele, Korruption, Machtmissbrauch, Eliten, die sich selbst bereicherten. Und am Ende dieser Epoche wussten die Menschen das – es war kein Geheimnis mehr. Dann fragt sie: Was geschah in diesem Übergang? Es gab kein großes moralisches Tribunal, keine große Abrechnung, keine öffentliche Zerreißprobe der Elite. Stattdessen zerfiel das Reich, die Struktur kollabierte – und die Kirche übernahm als neue Sinnordnung. Menschen suchen immer nach Sinn, sagt sie. Das alte System starb, aber nicht die Täter – die Macht verlagerte sich einfach, und das Bewusstsein orientierte sich neu.
Dann geht sie zum Ende des Mittelalters. Die Kirche hatte jahrhundertelang Deutungshoheit, bestimmte Wahrheit und Moral und prägte das Weltbild. Am Ende wurde erneut eine Verzerrung sichtbar: Ablasshandel, Machtmissbrauch, sexuelle Gewalt, Korruption, politische Verstrickungen. Diese Missstände wurden offengelegt und angeprangert – und wieder stellt sie heraus: Es gab nicht einfach eine vollständige juristische Säuberung oder den totalen Kollaps der Institution. Aber es gab Reformation, Spaltung, ein neues Weltbild. Nicht die Schuldigen kamen ins Gefängnis – sondern ein neues Denken kam hinein und verdrängte das Alte.
Dann spricht sie grob über den Übergang ins 18. Jahrhundert und den Wechsel von Imperien und Monarchien hinein in Industrialisierung und Neuzeit. Auch dort sei im Übergang sichtbar geworden: Ausbeutung, Sklaverei, koloniale Gewalt, Machtmissbrauch durch Krone und Adel. Aber wieder habe es keine moralische Abrechnung gegeben. Es sei vielmehr ein Übergang gewesen, in dem sich Macht verschob: Kapitalismus, Industrialisierung, Bürokratie – veränderte Strukturen. Das Erdige löste das Feuer ab, beschreibt sie, eine strukturelle Transformation. Alte Macht verschwand nicht durch Gerichte – sie wurde in neue Organisationen ersetzt.
Dann sagt sie klar, worauf sie hinauswill: In Epochenwechseln sehen wir immer, was mies lief, und dann stürzen wir uns in unser Gerechtigkeitsempfinden, wollen Schuldige am Pranger sehen und sind enttäuscht, wenn das nicht passiert. Das raubt Energie. Und diejenigen, die im Bewusstseinswandel vorne sind, die „die Fackel tragen“, sollten nicht in diese Falle geraten. Deshalb macht sie dieses Live. Sie will die Brücke zur Gegenwart bauen: Das Muster wiederholt sich. Was im Verborgenen wirkte, kommt an die Oberfläche. Es sind keine Gerichtsprozesse, sondern Strukturverschiebungen, die den Wandel möglich machen. Sie sagt ausdrücklich: Sie findet das nicht unbedingt richtig oder gut, im Gegenteil – gerade weil sie diese Ungerechtigkeit so wütend macht, habe sie recherchiert, um Muster zu verstehen.
Sie sagt, wir seien seit 2020 vom Erdzeitalter ins Luftzeitalter übergetreten, und solche Übergänge seien längere Prozesse. Wenn man die Gegenwart anschaut, sei der Impuls der Luftepoche in erdige Machtstrukturen hineingeflossen, und plötzlich beginne eine Verschiebung. Ihr zentraler Satz: Information wird Macht. Narrative zerbrechen, man könne das an den Medien sehen. Verborgene Netzwerke würden sichtbar, Transparenz sei höher als je zuvor. Im Erdzeitalter war Materie Macht, im Luftzeitalter ist Information Macht. Diese Informationsflut, dieses Aufdecken – das sei Übergang. Geheimhaltung werde schwieriger, weil Informationen schneller zirkulieren. Deshalb fühlen wir uns, als sei die Welt verrückt geworden: Wenn eine alte Bedeutungslogik zerfällt und eine neue entsteht, wirkt das wie ein Irrenhaus. Am Ende einer dominanten Struktur komme das Verzerrte, das Verborgene, das „Schlechte“ ins Sichtbare. Das habe keinen moralischen Auslöser, sondern geschehe, weil sich Informationssysteme verändern – durch die Vermischung des Einflusses der nächsten Epoche mit dem Element der vorherrschenden.
Dann spricht sie über eine besondere Gefahr unserer Zeit. Sie sagt: Im Fischezeitalter gab es einen gemeinsamen Glaubensrahmen, im Erdzeitalter einen gemeinsamen materiellen Rahmen. In der Luftepoche sei das anders: Es entstehen viele parallele Narrative. Früher gab es wenige Sender und Zeitungen, heute Millionen Meinungen, überall Experten, und man kann den Überblick verlieren. Viele hören Schreckensmeldungen wie „die da oben wollen uns kontrollieren“ – und sie sagt, da könne auch etwas dran sein und es sei ernst zu nehmen, aber die größte Gefahr sei nicht die zentrale Kontrolle, sondern der Verlust eines gemeinsamen Wirklichkeitsrahmens. Wenn der fehlt, entsteht Fragmentierung, Zersplitterung. Das sei das eigentlich Gefährliche.
Wie begegnen wir dem? Sie sagt: mit Integration und Bewusstseinsarchitektur. Integration bedeute, Widersprüche halten zu können, nicht sofort zu reagieren, Ambivalenzen auszuhalten, innere Zersplitterung zu erkennen und zu heilen. Bewusstseinsarchitektur werde ein riesiges Thema der neuen Zeit. Wenn uns das gelingt, würden wir als Menschheit strukturellen Frieden erlangen – sie betont „strukturell“, weil es Strukturen braucht. Für Frieden brauche es Integration und Bewusstseinsarchitektur, weil das Bewusstsein der Menschheit dafür noch nicht ausgelegt sei. Sie glaubt, dass sich die neue spirituelle Ausrichtung stärker hin zu Psyche, Nervensystem, Integration, Echtheit, Authentizität und Selbstführung aus höherer Bewusstheit verlagern wird: raus aus passiver Spiritualität hinein in eigenverantwortliche, aktive Spiritualität. Sie sagt, wir können nicht alles kontrollieren, aber wir können im Dezentralen kleine Gruppen und Communities bilden, Integration lernen, Bewusstseinsarchitektur lernen und Frieden durch Kooperation in dezentralen Strukturen sichern. Das werde eine starke Aufgabe im neuen Zeitalter sein, egal ob man es Luftzeitalter oder Wassermannzeitalter nennt.
Sie kündigt an, dass sie am Sonntag im Podcast tiefer reingehen will: Was ist Bewusstsein konkret, wie kann man Bewusstseinsarchitektur vornehmen, und wie entscheidend ist Integration für die neue Ära. Sie sagt: Dieser Epochenwechsel ist kein Kampf zwischen Gut und Böse, sondern ein Bewusstseinssprung – hinein in Integration. Die Zukunft gehöre nicht mehr den Lautesten, sondern den Integrierten, den Integrationsfähigen.
Dann reagiert sie auf kritische Kommentare und sagt, jeder solle das rausziehen, was für ihn stimmig ist. Wer es passend findet, könne den Livestream liken und teilen. Wer sich an Begriffen aufhängt, dem hält sie entgegen: Auch das sei Integration – nicht alles sofort kritisieren, unterschiedliche Meinungen halten, offen sein und die eigene innere Zersplitterung anschauen. Das gelte für sie und für alle.
Zum Schluss zieht sie noch eine Karte aus ihrem schamanischen Seelenorakel: den Kolibri (Karte 26). Sie beschreibt die Essenz: Der Kolibri ist trotz seiner Kleinheit ein großartiger Reisender, pendelt zwischen Kontinenten, labt sich am Nektar der Blüten und verteidigt sein Revier entschlossen. Er lehrt, lieb zu sich selbst zu sein und den persönlichen Raum zu schützen. Die Einladung der Karte sei, die Heldenreise anzutreten, die Anhäufungen alter Schmerzen zu umgehen, den Blumen zuzusteuern und dem leisen Ruf zu folgen. Das Summen sei das Geräusch der Kolibri-Flügel, die darauf vorbereiten, Ja zu einem großen neuen Abenteuer zu sagen. Es sei nicht die Zeit, sich länger mit dem aufzuhalten, was schiefgegangen ist. Man solle darauf vertrauen, dass jetzt der richtige Moment gekommen ist, sich etwas zuzutrauen. Erfolg sei möglich, auch wenn Prüfungen und Herausforderungen kommen. Alles werde gut, denn auch im Kleinen zeige sich das große Ganze. Sie sagt, das passe wie Faust aufs Auge: Es gebe viel zu sehen draußen und viel Ungerechtigkeit, die traurig macht, und es sei wichtig, das zu sehen – aber man solle nicht dort stehen bleiben. Man könne alles dafür tun, dass Gerechtigkeit geschieht, aber gleichzeitig den Fokus darauf richten, was man entstehen lassen will. Im Kleinen geschehe das große Ganze. Beginne bei dir: Integration. Wenn Menschen integer wären, passiere so etwas nicht. Sie sagt, die große Herausforderung der zu Ende gehenden Zeit sei unsere Unbewusstheit gewesen, und da werde sich nun viel tun – eine gute Nachricht, aber mit neuen Herausforderungen, sodass wir permanent im Wachsen bleiben.
Sie verabschiedet sich, sagt, es habe ihr Freude gemacht, sie sei gespannt, wie es allen gefallen hat, und sie schaue auf Likes und Feedback. Sie nennt Zuschauerzahlen, bedankt sich für Bewertungen, lädt dazu ein, den Kanal zu abonnieren, um nichts zu verpassen, und kündigt das Thema für Sonntag an. Zum Schluss wünscht sie alles Schöne und verabschiedet sich: „Deine Linda. Bis bald.“