Stille Wasser gründen tief l CATHERINES BLICK 3. 3. 26

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Catherine Thurner Institut für schöpferische Lebensgestaltung http://schoepferischelebensgestaltung… Mitgliedschaft und Unterstützung an: Salzburger Sparkasse: AT302040400043430297

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Catherine meldet sich nach längerer Pause zurück und erzählt, dass es ihr gesundheitlich wegen anhaltender Rückenprobleme zeitweise sehr schlecht ging. Sie habe nur das Nötigste gemacht, sich geschont und erst jetzt mit dem Frühling wieder etwas mehr Kraft gespürt. Gleichzeitig beschreibt sie, dass ihr Leben durch Familienbesuche und die neue Enkelin sehr voll ist, weshalb sie nicht auf alles reagieren kann. Sie berichtet auch von unangenehmen Briefen, in denen sie angegriffen wurde, grenzt sich klar ab und betont, dass sie niemanden „retten“ könne. Zugleich bedankt sie sich allgemein für liebe Zusendungen und Unterstützung, auch wenn sie nicht allen persönlich antworten konnte.

Inhaltlich wechselt sie dann von der persönlichen Ebene zu einem grundsätzlichen Blick: Sie beschreibt die aktuelle Zeit als extrem verdichtet und überfordernd, weil sowohl Mainstream als auch alternative Medien viel Lärm und Deutungen erzeugen. Sie rät, nicht alles ungefiltert aufzunehmen, sondern innerlich klar zu bleiben und die Dinge aus dem eigenen Zentrum heraus zu betrachten.

Catherine arbeitet mit dem Bild einer künstlichen, dualistischen „Matrixwelt“, die sich wie ein Druck von außen anfühlen kann. Ihr zentraler Punkt ist jedoch: Wenn Menschen die Außenwelt als mächtiger und realer als ihre Innenwelt erleben, geraten sie in Angst und Überwältigung. Der Ausweg sei, die innere Mitte zu halten, ruhig zu werden und nicht in Prophezeiungen, Gurus, Angstnarrative oder priesterartige Autoritäten im Außen auszuweichen. Sie warnt vor spirituellen und medialen Erzählungen, die Menschen von ihrer eigenen Führung wegziehen.

Als Metapher nutzt sie Efeu, der Bäume überwuchert: So beschreibt sie Strukturen wie „Priesterkasten“ oder verdeckte Machtmechanismen, die sich im Schatten ausbreiten und das Lebendige überwuchern. Gleichzeitig sagt sie, dass gerade die „Wunde“ der Ort sei, an dem Licht eintreten kann. Krisen und Engstellen seien nicht das Ende, sondern oft der Durchgang in eine Befreiung, ähnlich wie eine Geburt: Es wird enger, bevor es frei wird. Sie spricht von einer „geistigen Geburt“ und davon, dass Apokalypse eigentlich Offenbarung und Befreiung bedeuten könne.

Sie betont, dass man nicht gegen „das System“ kämpfen müsse oder könne, sondern dass Erkenntnis und Selbstverankerung entscheidend sind: die eigene innere Führung wiederfinden, sich nicht einschüchtern lassen und den inneren Nullpunkt, die Stille, zulassen. Aus dieser Haltung könne man auch mit den äußeren Entwicklungen anders umgehen, ohne sich darin zu verlieren.

Am Ende erwähnt sie, dass ein alter, früher von YouTube gelöschter Kanal überraschend wieder freigeschaltet wurde und sie nun überlegt, wie sie damit umgehen wird. Sie verabschiedet sich mit einem Kraftwunsch an die Zuhörenden.