Äquinoktium und Solstitium – heute ist Tagundnachtgleiche – 20. März 2026
Heute ist Tagundnachtgleiche – ein schöner Moment im Jahreslauf, der gern einmal mit der Sonnenwende verwechselt wird. Dabei sind es zwei ganz unterschiedliche Ereignisse.
Im Laufe des Jahres verändert sich die Stellung der Sonne am Himmel. Dadurch entstehen besondere Tage, die wir Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden nennen.
Die Tagundnachtgleiche findet zweimal jährlich statt, im März und im September. Und genau so einen Tag erleben wir heute. An diesem Datum sind Tag und Nacht nahezu gleich lang. Die Sonne steht über dem Äquator und beleuchtet die Erde gleichmäßig – fast so, als würde sie kurz innehalten und für Ausgleich sorgen. Diese Tage markieren den Beginn von Frühling und Herbst und stehen sinnbildlich für Balance und Übergang.
Die Sonnenwende hingegen tritt ebenfalls zweimal im Jahr auf, im Juni und im Dezember. Dann erreicht die Sonne ihren höchsten oder niedrigsten Stand am Himmel. Das führt entweder zum längsten Tag des Jahres im Sommer oder zum kürzesten im Winter. Ab diesen Wendepunkten verändern sich die Tage wieder in die jeweils andere Richtung.
Der Unterschied lässt sich ganz leicht merken:
Bei der Tagundnachtgleiche herrscht Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht.
Bei der Sonnenwende erreichen sie ihre Extrempunkte – entweder maximal lang oder maximal kurz.
Heute also kein Wendepunkt, sondern ein Moment der feinen Balance. Ein kleiner kosmischer Ausgleich, den man ruhig bewusst genießen darf … an diesem FREUtag,
Rosi/esistallesda.de