Die geistige Welt sagt: Bereitet Euch vor! – Boris Lukács & Philip

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Zusammenfassung des Gesprächs von Boris und Philip:

Zu Beginn erklärt Philip, dass das Gespräch mit Boris sehr tiefgehend ist und deshalb in drei Teile aufgeteilt wurde. Es geht nicht um oberflächlichen Austausch, sondern um grundlegende philosophische und spirituelle Fragen über das Leben, das Sein und die Entwicklung des Menschen.

Philip spricht Boris auf dessen langjährige mediale Arbeit an, vor allem auf seine Verbindung zu Erzengel Raphael. Dabei kommt die Frage auf, ob Boris mehr über die angekündigten tiefgreifenden Veränderungen wisse als andere Menschen. Boris antwortet darauf sehr klar, dass auch er kein bevorzugtes Sonderwissen habe. Er sehe wie alle anderen die Entwicklungen in der Welt, etwa in Wirtschaft, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, doch entscheidend sei für ihn nicht das genaue äußere Ereignis, sondern die innere Ausrichtung. Die geistige Welt weise immer wieder darauf hin, dass es jetzt um die Anbindung an das Göttliche gehe und nicht um eine stärkere Verstrickung in die äußere Welt.

Boris betont, dass die Seele dem Göttlichen gehört und frei ist. Wenn Menschen sich jedoch zu sehr von Konsum, Problemen und äußeren Reizen binden lassen, verlieren sie den Kontakt zu ihrem inneren Wesen. Aus seiner Sicht geht es in dieser Zeit darum, sich an die eigene Seele, an die eigene Freiheit und an den göttlichen Weg zu erinnern. Er sagt, dass das Göttliche oft erst im letzten Moment eingreift, wenn alles hoffnungslos erscheint. Bis dahin hätten die Menschen die Möglichkeit, sich innerlich vorzubereiten und ihre Verbindung zum Göttlichen zu vertiefen.

Ein wichtiger Gedanke des Gesprächs ist, dass viele Menschen zwar spirituelle Impulse erhalten, aber unterschiedlich damit umgehen. Boris unterscheidet zwischen einer eher oberflächlichen, spielerischen Beschäftigung mit Spiritualität und einem echten inneren Ruf Gottes. Für ihn ist Spiritualität kein Hobby, sondern eine ernsthafte Erinnerung an die eigene Göttlichkeit. Er sieht die zunehmende spirituelle Suche der letzten Jahrzehnte nicht als Zufall, sondern als Teil einer Vorbereitung auf etwas Größeres, das kommen wird, auch wenn niemand genau sagen könne, was das konkret sei.

Boris äußert die Vermutung, dass ein größeres kosmisches Ereignis bevorstehen könnte, ohne es genau benennen zu können. Dabei verweist er darauf, dass die geistige Welt die Menschen innerlich auf etwas vorbereitet, das im Geistigen bereits klar sei, im Äußeren aber noch nicht sichtbar. Diese Vorbereitung bestehe darin, innerlich gefestigt zu werden, der eigenen Seele zuzuhören und die Verbindung zur innewohnenden Göttlichkeit zu stärken, statt im Außen nach Sicherheit zu suchen.

Sehr eindrücklich beschreibt Boris seinen persönlichen Zugang dazu. Er erzählt, dass er bewusst die Stille sucht, spazieren geht, betet, innehält und sich in der Natur für die göttliche Gegenwart öffnet. Für ihn ist entscheidend, nicht nur an Gott zu glauben, sondern die Gegenwart Gottes wirklich zu fühlen. Diese Erfahrung von Wahrgenommen Sein und innerer Führung gebe Kraft und innere Stabilität, besonders für Zeiten, in denen das Leben anders verlaufen könnte als erwartet.

Im weiteren Verlauf fragt Philip nach dem Umgang mit negativen Kräften, mit Satan oder dem Teufel. Boris antwortet, dass er sich ausschließlich mit dem Licht beschäftige. Er wolle seine Aufmerksamkeit nicht auf dunkle Kräfte lenken, weil er sich dadurch auch für sie öffnen würde. Es genüge ihm zu wissen, dass es solche Kräfte gibt. Viel wichtiger sei es, zu wissen, wer man selbst ist. Seine ganze Aufmerksamkeit gehöre dem Licht, und er vertraue darauf, dass ihm das gezeigt werde, was er wissen müsse. Er warnt davor, sich zu sehr mit negativen Informationen, Machtstrukturen oder dunklen Kräften zu beschäftigen, weil das die Menschen oft schwäche und ihnen nicht gut tue.

Boris verweist dabei auch auf Jesus, der aus seiner Sicht nie gegen das Dunkle gekämpft habe, sondern seine Aufmerksamkeit immer auf das Göttliche gerichtet habe. Der eleganteste Umgang mit dunklen Kräften bestehe darin, ihnen keine Energie zu geben und ihnen die Grundlage zu entziehen.

Ein weiterer großer Themenblock ist die Frage nach Sinneswahrnehmung, Triebkräften und der Bindung an die materielle Welt. Philip bringt hier die yogische Sichtweise ein, wonach wahre Befreiung erst möglich werde, wenn der Mensch seine Aufmerksamkeit von den äußeren Sinneseindrücken zurückziehen könne. Boris stimmt dem im Wesentlichen zu und beschreibt das menschliche Leben als einen Weg durch die Vernebelung des Geistes. Der Mensch komme in einen Körper, verliere zunächst den Zugang zur göttlichen Liebe und lasse sich dann von den Reizen, Trieben und Verlockungen der Welt binden. Die geistige Welt erinnere ihn jedoch daran, dass er göttlich sei.

Boris sieht die Aufgabe des Menschen darin, die Materie zu (be)meistern. Dazu müsse man durch die äußeren Kräfte hindurchgehen, ihre Verlockungen erkennen und sich schrittweise von ihnen lösen. Erst wenn das Äußere seinen Reiz verliere, werde es innerlich still. Dann könne der Mensch erkennen, dass das wahre Leben nicht in äußeren Reizen, sondern nur in Gott und im Göttlichen Ich Bin existiert. Triebkräfte versteht er dabei nicht nur sexuell, sondern auch als Überlebenstrieb, Geltungsdrang oder das Bedürfnis, sich im Außen zu behaupten. Wenn diese Kräfte überhandnehmen, könne die Seele kaum noch gespürt werden.

Zum Schluss weitet Boris die Perspektive noch einmal stark. Er sagt, dass die Menschheit sich von ihrem göttlichen Kern getrennt habe und dass es früher Völker gegeben habe, die in viel größerem Einklang mit Gott gelebt hätten. Im Laufe einer sehr langen Geschichte hätten sich jedoch viele Bewusstseine auf die Materie eingelassen und sich darin verloren. Daraus sei die Tragödie zahlloser Reinkarnationen entstanden. Zugleich betont er, dass die Erde nicht isoliert betrachtet werden dürfe. Sie sei ein kleiner, aber bedeutender Kreuzungspunkt für viele unterschiedliche Zivilisationen und Bewusstseinsformen. Das zentrale Thema der Erde sei aus seiner Sicht die Bemeisterung des Physischen.

Kernbotschaft des Gesprächs:
Boris und Philip sprechen darüber, dass die Menschheit in einer entscheidenden Zeit lebt, in der es weniger um äußere Erklärungen als um innere Ausrichtung geht. Wichtig sei, sich nicht im Außen zu verlieren, sondern die Verbindung zum Göttlichen zu stärken, der inneren Stimme zu vertrauen und die materielle Welt nicht mit der eigentlichen Wahrheit zu verwechseln.