Studie zeigt: Das passiert, wenn du 30 Pflanzen pro Woche isst! Timo G.

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Eine riesige Studie hat ein erstaunliches Geheimnis ans Licht gebracht: 30 verschiedene Pflanzen pro Woche können deine Gesundheit nachhaltig verändern.

Mit dem Code „Timo“ erhältst du übrigens 10 % Rabatt bei Purazell – zum Beispiel auch auf Timos Wildkräuterferment oder die Bio-Fusilli aus roten Linsen.

Schauen wir uns das Ganze einmal genauer an: Die meisten Menschen essen heutzutage vielleicht fünf verschiedene Pflanzen pro Woche. Häufig bestehen diese hauptsächlich aus Reis, Mais und Weizen – stark industrialisierte Monokulturen, die eher wirtschaftlichen Interessen dienen als unserer Gesundheit. Die Folge davon ist, dass die Vielfalt unseres Mikrobioms immer weiter abnimmt.

Das berühmte „American Gut Project“ hat jedoch gezeigt, dass Menschen, die 30 verschiedene Pflanzen pro Woche essen, eine deutlich größere mikrobielle Vielfalt im Darm besitzen. Genau diese Vielfalt ist entscheidend: Sie kann Entzündungen reduzieren, die Verdauung verbessern und den Körper widerstandsfähiger gegen Stress und Infekte machen.

Das Beste daran: Es ist erstaunlich einfach umzusetzen. Jede Pflanze zählt nur einmal – unabhängig von der Menge. Ein Apfel mit Schale, etwas Zwiebel, Linsen, Gewürze wie Zimt oder sogar Kaffee und Tee liefern bereits wertvolle Pflanzenstoffe und dienen den Darmbakterien als Nahrung.

Besonders wertvoll sind dabei Wildkräuter wie Giersch, Brennnessel oder Löwenzahn. Sie enthalten eine enorme Menge an sekundären Pflanzenstoffen, wachsen kostenlos direkt vor unserer Haustür und können eine wunderbare Ergänzung für die Ernährung sein. Kombiniert man dies zusätzlich mit fermentierten Lebensmitteln, unterstützt man die Darmgesundheit auf besonders natürliche Weise.

Im Video geht es außerdem darum, warum Ballaststoffe und Butyrat so wichtig für den Darm sind, weshalb Hülsenfrüchte als ideales „Mikrobiom-Futter“ gelten, welche Rolle Nüsse, Samen, Kaffee und Tee spielen und warum moderne Ernährung oft krank macht.

Auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel werden vorgestellt, darunter Mikroalgenöl, Wildkräuterfermente, Chlorella, Spirulina, Grassaftpulver, Vitamin D3 und Magnesium.

Die Kapitel des Videos behandeln unter anderem:

  • das Geheimnis eines gesunden Mikrobioms,
  • die geringe Pflanzenvielfalt moderner Ernährung,
  • das „American Gut Project“,
  • Ballaststoffe und Darmgesundheit,
  • Wildkräuter und fermentierte Lebensmittel,
  • sowie die Auswirkungen moderner Ernährungsgewohnheiten auf unsere Gesundheit.

© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de

Eine große Studie mit mehr als 10.000 Menschen hat gezeigt: Wer 30 oder mehr verschiedene Pflanzen pro Woche isst, hat ein deutlich vielfältigeres Mikrobiom. Genau diese Vielfalt gilt als einer der wichtigsten Faktoren für Gesundheit.

Pflanzenbetont und farbenfroh zu essen kann das Immunsystem stärken, Entzündungen senken, die Verdauung verbessern und den Körper widerstandsfähiger gegen Stress und Infekte machen. Auch Stimmung, Schlaf und Energie können davon profitieren.

Die meisten Menschen essen heute nur wenige verschiedene Pflanzen pro Woche. Häufig stammen viele Kalorien aus Reis, Mais und Weizen. Diese Pflanzen sind zwar weit verbreitet, doch unsere Ernährung ist dadurch oft sehr eintönig geworden. Die Folge: Auch die Vielfalt in unserem Darm nimmt ab.

Das „American Gut Project“ zeigte, dass Menschen mit mindestens 30 verschiedenen Pflanzen pro Woche eine deutlich höhere mikrobielle Vielfalt im Darm haben als Menschen, die zehn oder weniger Pflanzen pro Woche essen.

Dabei ist die Umsetzung erstaunlich einfach: Jede Pflanze zählt nur einmal – und die Menge ist egal. Ein Apfel mit Schale, eine Zwiebel, Linsen, Walnüsse, Kräuter, Gewürze, Kaffee oder Tee können bereits mitzählen.

Besonders wertvoll sind:

Nüsse und Samen wie Walnüsse, Lein- oder Hanfsamen. Sie liefern Präbiotika, Polyphenole und gesunde Fettsäuren.

Obst wie Äpfel, besonders alte Sorten wie Boskoop. Viele wertvolle Stoffe sitzen in oder direkt unter der Schale.

Lauchgewächse wie Zwiebeln und Knoblauch. Sie enthalten präbiotische Stoffe, die wichtige Darmbakterien unterstützen.

Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Linsennudeln. Sie liefern Ballaststoffe, resistente Stärke und präbiotische Oligosaccharide.

Gewürze wie Zimt, Nelken, Kümmel, Kreuzkümmel, Thymian und Rosmarin. Schon kleine Mengen können wertvolle Pflanzenstoffe liefern.

Kaffee und Tee zählen ebenfalls, da sie Polyphenole enthalten. Tee bietet zudem eine einfache Möglichkeit, mehrere Pflanzen in den Alltag zu integrieren.

Die besonderen Stars sind jedoch Wildkräuter. Vogelmiere, Löwenzahn, Gänseblümchen, Giersch, Brennnessel, Schafgarbe, Lungenkraut, Spitzwegerich, Gundermann sowie Fichten- und Tannennadeln liefern eine Fülle an sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen, Vitaminen, Bitterstoffen, ätherischen Ölen und Mikroorganismen.

Wildkräuter wachsen kostenlos am Wegesrand und enthalten oft deutlich mehr Schutzstoffe als kultiviertes Gemüse. Diese Pflanzenstoffe können auch für unseren Körper wertvoll sein.

Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Tempeh oder Wildkräuterfermente können die pflanzenbetonte Ernährung sinnvoll ergänzen. Sie bringen Mikroorganismen und bioaktive Stoffwechselprodukte mit und machen Pflanzenstoffe teilweise besser verfügbar.

Die zentrale Botschaft lautet: Unser Körper ist seit Millionen von Jahren an wilde Pflanzen und ihre Vielfalt angepasst. Moderne Ernährung mit raffinierten Mehlen, Zucker, isolierten Ölen und stark verarbeiteten Lebensmitteln entfernt uns immer weiter davon.

Die Frage ist deshalb nicht nur, ob wir wieder mehr wilde Pflanzen essen sollten, sondern auch: Warum haben wir überhaupt damit aufgehört?