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Möchtest du nach Hause kommen? Nach der Botschaft von Saint Germain. Daniel Scranton

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Möchtest du nach Hause kommen? Nach der Botschaft von Saint Germain. Daniel Scranton

Daniel Scranton·3. Juni 2026, 8:02 Uhr·3 Minuten

Wir alle tragen in unserem Herzen etwas Kostbares in uns: die bedingungslose Liebe. Sie ist nicht etwas, das wir erst erreichen oder verdienen müssen. Sie ist unser Ursprung, unser wahres Wesen. Doch auf unserem Lebensweg verlieren wir manchmal die Verbindung zu diesem inneren Kern. Und genau dann beginnt etwas in uns zu reagieren.

Wenn wir uns von unserer Wahrheit entfernen, macht sich das oft zuerst in unserem Inneren bemerkbar. Unruhe, Anspannung, negative Gefühle oder körperliche Beschwerden können Hinweise darauf sein, dass wir nicht mehr im Einklang mit uns selbst sind. Unser Körper und unsere Gefühle senden uns Signale, lange bevor sich die Auswirkungen in unserem äußeren Leben zeigen. Sie erinnern uns daran, dass wir uns von unserem Herzen entfernt haben.

Das kann verwirrend sein. Denn nicht immer zeigt uns die Außenwelt sofort, dass wir vom Weg abgekommen sind. Manchmal erhalten wir sogar Zustimmung. Andere Menschen bestätigen unsere Ansichten, applaudieren uns oder bestärken unser Verhalten. Und dennoch kann es sein, dass wir tief in unserem Inneren spüren, dass etwas nicht stimmt. Dieses innere Wissen ist oft der ehrlichste Kompass, den wir besitzen.

Bedingungslose Liebe urteilt nicht. Sie verurteilt niemanden und schließt niemanden aus. Sie sieht hinter das Verhalten eines Menschen und erkennt die Seele, die dahintersteht. Sie betrachtet das Ganze und weiß, dass alles Leben miteinander verbunden ist. Wenn wir andere verurteilen, in Widerstand gehen oder uns von Angst leiten lassen, haben wir unsere wahre Natur nicht verloren. Wir haben lediglich vorübergehend den Kontakt zu ihr vergessen.

Das Schöne daran ist: Wir können jederzeit zurückkehren.

Die Rückkehr in unser Herz, zurück zu unserer wahren Natur, ist vielleicht die wichtigste Reise unseres Lebens. Gerade durch die Erfahrung der Trennung lernen wir die Verbundenheit wieder neu kennen. Wir erfahren, wie sich Angst, Scham, Wut, Groll oder Ablehnung anfühlen, damit wir die Kraft der Liebe bewusst erkennen können. Deshalb sind auch unsere Umwege nicht falsch. Sie gehören zu unserem Weg.

Vielleicht war es sogar immer Teil des Plans, dass wir nicht nur Licht, sondern auch Schatten erfahren. Dass wir Zeiten erleben, in denen wir urteilen, uns verschließen oder den Kontakt zu unserem Herzen verlieren. Nicht, um darin stecken zu bleiben, sondern um schließlich wieder nach Hause zu finden. Die Erinnerung an das, was wir wirklich sind, entsteht oft gerade durch das Vergessen.

Deshalb ist es so wertvoll, sich jeden Tag einen Moment Zeit zu nehmen, um in das eigene Herz zurückzukehren. Saint Germain empfiehlt dafür die violette Flamme als hilfreiches Symbol und Werkzeug. Doch letztlich führt jeder Weg, der uns wieder mit unserem Herzen verbindet, zu demselben Ziel. Wenn wir aus unserem Herzen denken, sprechen und handeln, richten wir uns auf unseren höchsten Weg aus. Wir fühlen mehr Frieden, mehr Freude und bewegen uns auf natürliche Weise auf das zu, was wir uns wirklich wünschen.

Im tiefsten Zentrum unseres Herzens lebt die bedingungslose Liebe. Sie ist kein fernes Ideal, sondern unser wahres Selbst. Aus ihr sind wir hervorgegangen. Durch sie bleiben wir mit der Quelle allen Lebens verbunden. Sie ist unser sicherster Wegweiser und die verlässlichste Führung, die wir finden können.

Und wenn wir uns wieder einmal von ihr entfernen, dürfen wir uns daran erinnern: Das macht uns weder zu schlechten Menschen noch zu Sündern. Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln, zu lernen, zu wachsen und das Leben in all seinen Facetten kennenzulernen. Jede Erfahrung erweitert das Bewusstsein des großen Ganzen, dessen Teil wir alle sind.

Darum gibt es keinen Grund, in Schuld oder Scham zu verharren. Diese Gefühle halten uns oft länger von unserer wahren Natur fern, als es nötig wäre. Stattdessen dürfen wir uns selbst vergeben, Mitgefühl für unseren Weg entwickeln und uns erneut für die Liebe öffnen, die wir in Wahrheit sind.

Denn je mehr wir diese Liebe leben, desto mehr Licht bringen wir in die Welt. Nicht durch Perfektion, sondern durch Echtheit. Nicht durch Verurteilung, sondern durch Mitgefühl. Und nicht dadurch, dass wir niemals vom Weg abkommen, sondern dadurch, dass wir immer wieder den Mut finden, nach Hause zurückzukehren – in unser Herz.

Originalbeitrag: https://danielscranton.com/do-you-want-to-go-home-%e2%88%9est-germain/

Video: https://www.youtube.com/watch?v=l5_9jLS0knE

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