Ihr Lieben,
ihr tretet in eine Zeit ein, in der sich vieles schneller verändern könnte, als ihr es bisher gewohnt seid. Entwicklungen, die lange verborgen, voneinander getrennt oder nur kleinen Kreisen zugänglich gewesen sein sollten, könnten nach und nach ihren Weg in das öffentliche Leben finden. Doch erwartet nicht, dass all dies in einem einzigen großen Augenblick geschieht. Es wird eher in Wellen kommen … Schritt für Schritt, manchmal beinahe unscheinbar.
Vielleicht wird gerade das manche von euch zunächst enttäuschen. Denn wer lange von Freier Energie, neuartigen Heiltechnologien, Replikatoren oder völlig neuen Formen der Fortbewegung gehört hat, erwartet möglicherweise etwas Spektakuläres. Doch die ersten sichtbaren Veränderungen könnten sehr gewöhnlich erscheinen: ein effizienterer Motor, eine genauere medizinische Untersuchung, ein ungewöhnlich widerstandsfähiges Material oder eine Maschine, deren Betrieb plötzlich wesentlich weniger Energie benötigt.
Unterschätzt diese kleinen Anfänge nicht. Eine tiefgreifende Veränderung muss nicht mit einem großen Knall beginnen. Manchmal tritt etwas Neues zunächst in einer Form in die Welt, die vertraut genug ist, damit Menschen es überhaupt annehmen und verstehen können.
Ich weiß, dass viele von euch müde geworden sind. Ihr habt Versprechen gehört, Termine verstreichen sehen und vielleicht immer wieder gehofft, dass „nun endlich“ etwas Entscheidendes geschehen würde. Deshalb bitte ich euch: Bindet euren inneren Frieden nicht an einen bestimmten Zeitpunkt. Hoffnung darf euch tragen, aber sie sollte euch nicht abhängig machen von den Vorhersagen anderer.
Denkt auch an jene Menschen, die sich mit diesen Vorstellungen bisher kaum beschäftigt haben. Was für euch vielleicht seit vielen Jahren vertraut ist, kann für einen anderen Menschen eine vollkommen neue und möglicherweise erschütternde Vorstellung sein. Jeder Mensch verarbeitet Veränderung in seinem eigenen Tempo. Geduld bedeutet deshalb nicht, schweigen zu müssen. Und Vorsicht oder Skepsis bedeuten nicht automatisch, dass ein Mensch sich einer Entwicklung verschließt.
Zwischen einer Ankündigung und einer Technologie, die tatsächlich sicher in einem Haus, einer Werkstatt oder einer Klinik eingesetzt werden kann, liegen viele praktische Schritte. Menschen müssen lernen, sie zu bauen, zu prüfen, zu warten und anderen verständlich zu erklären. Wissen muss weitergegeben werden. Techniker müssen ausgebildet werden. Sicherheit muss überprüft werden. Erst dann kann aus einer außergewöhnlichen Idee etwas werden, das dem täglichen Leben wirklich dient.
Ein wesentlicher Teil dieser Entwicklung könnte darin bestehen, dass Menschen miteinander sprechen dürfen, die früher voneinander getrennt arbeiteten. Stellt euch einen Spezialisten vor, der Jahrzehnte lang nur einen winzigen Teil eines größeren technischen Zusammenhangs kannte. Anderswo arbeitete eine andere Gruppe an Materialien, ohne von seiner Forschung zu wissen. Gleichzeitig entwickelten zivile Wissenschaftler Computertechnik, Sensoren, Fertigungsmethoden und Steuerungssysteme immer weiter.
Was könnte entstehen, wenn diese getrennten Wissensgebiete sich begegnen?
Vielleicht lässt sich eine Maschine, die früher einen ganzen Raum benötigte, plötzlich so verkleinern, dass sie in einer gewöhnlichen Klinik Platz findet. Vielleicht wird ein schwer bedienbarer Prototyp durch moderne Steuerungstechnik zuverlässig. Vielleicht kann ein ehemals seltenes und kostspieliges Bauteil mit heutigen Herstellungsverfahren günstig produziert werden.
Deshalb bedeutet Offenlegung nicht einfach, eine alte Maschine aus einem verschlossenen Raum hervorzuholen. Altes Wissen und heutige Forschung können sich gegenseitig ergänzen. Die Erfinder eurer Zeit erfinden weiterhin. Junge Menschen stellen Fragen, die frühere Generationen vielleicht niemals gestellt haben. Und Menschen mit jahrzehntelanger Erfahrung können Zusammenhänge erkennen, die anderen verborgen bleiben.
Lasst beide Seiten voneinander lernen.
Wirkliche Offenlegung wäre deshalb weit mehr als eine beeindruckende Vorführung auf einer Bühne. Wissen müsste zugänglich werden. Universitäten, Ausbildungsstätten und lokale Werkstätten müssten technische Unterlagen, Messdaten und praktische Schulungen erhalten. Denn welchen Wert besitzt eine außergewöhnliche Maschine, wenn ihre Nutzer für immer von einer kleinen Gruppe abhängig bleiben, die allein weiß, wie sie funktioniert?
Stellt euch dagegen vor, gewöhnliche Techniker könnten Geräte warten, die früher nur in abgeschotteten Einrichtungen verstanden wurden. Ein Kind könnte eines Tages in einer Werkstatt etwas lernen, worüber eine frühere Generation nicht einmal mit der eigenen Familie sprechen durfte. Wissen, das einst geheim war, könnte so selbstverständlich gelehrt werden wie heute Elektrizität oder Mechanik.
Auch das, was manche von euch „Replikatoren“ nennen, sollte nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Wunderbaren betrachtet werden. Stellt euch zunächst etwas sehr Praktisches vor: Eine örtliche Werkstatt erhält gebrauchte Materialien, trennt sie sorgfältig auf und fertigt daraus nach geprüften Bauplänen Ersatzteile, die direkt vor Ort gebraucht werden.
Eine defekte Wasserpumpe könnte innerhalb weniger Stunden repariert werden, anstatt wochenlang auf ein Bauteil von der anderen Seite der Erde zu warten. Maschinen müssten nicht aufgegeben werden, nur weil ihr ursprünglicher Hersteller nicht mehr existiert. Gemeinden könnten einen Teil ihrer Werkzeuge und Ersatzteile selbst herstellen und dadurch unabhängiger werden.
Doch gerade bei mächtigen Technologien braucht ihr Unterscheidungsvermögen. Ein Gegenstand darf nicht nur äußerlich richtig aussehen – er muss auch sicher sein. Materialien müssen geprüft, Energieverbrauch und Belastbarkeit gemessen und Ergebnisse unabhängig wiederholt werden. Fortschritt und sorgfältige Prüfung sind keine Gegensätze.
Dasselbe gilt für Systeme, die als Freie oder Nullpunktenergie bezeichnet werden. Wenn solche Geräte vorgestellt werden, fragt nicht nur, was über sie behauptet wird. Fragt, was tatsächlich gemessen wurde. Können unabhängige Menschen die Ergebnisse reproduzieren? Funktioniert das Gerät unter unterschiedlichen Bedingungen? Ist es sicher? Kann es repariert werden?
Ihr verdient Klarheit, bevor ihr eure Sicherheit oder euer tägliches Leben einer neuen Technologie anvertraut.
Sollten Energie, Fertigung und andere grundlegende Ressourcen tatsächlich erheblich günstiger werden, könnten die Auswirkungen weit über einzelne Geräte hinausreichen. Wasser könnte näher an seinem Ursprung gereinigt werden. Wertvolle Materialien könnten aus Abfällen zurückgewonnen werden. Landwirtschaftliche Maschinen könnten leichter repariert und Böden gezielter regeneriert werden.
Für manche Menschen würde das größte Wunder vielleicht gar nicht spektakulär aussehen. Es könnte schlicht bedeuten, endlich sauberes Trinkwasser in der Nähe des eigenen Hauses zu haben. Für einen Landwirt könnte es bedeuten, eine notwendige Maschine reparieren zu können, ohne sich erneut verschulden zu müssen.
Wenn Nahrung, Wasser, Energie und Reparaturen weniger kosten, könnten Menschen weniger Lebenszeit allein dafür aufwenden müssen, ihre grundlegenden Bedürfnisse zu sichern. Mehr Zeit könnte für Lernen, Kreativität, Familie und gegenseitige Fürsorge entstehen.
Doch achtet darauf, wem diese Möglichkeiten tatsächlich zugutekommen. Eine Technologie, die Knappheit vermindern könnte, kann dennoch hinter hohen Preisen oder neuen Abhängigkeiten verschwinden. Fragt deshalb immer: Wer darf sie benutzen? Wer darf sie reparieren? Und wer entscheidet darüber, was damit hergestellt und verteilt wird?
Wahre Fülle bedeutet nicht, eine alte Abhängigkeit lediglich durch eine neue zu ersetzen.
Und bitte bewahrt gerade in einer Zeit großer Versprechungen euer Urteilsvermögen. Ihr müsst nicht jeder spektakulären Meldung glauben. Wenn jemand von einem revolutionären Gerät spricht, stellt einfache Fragen: Wer hat es tatsächlich funktionieren sehen? Gibt es unabhängige Messungen? Werden überprüfbare Belege gezeigt?
Seid besonders vorsichtig, wenn jemand eure Hoffnung benutzt, um Geld, Vorauszahlungen, Passwörter, persönliche Daten oder blindes Vertrauen von euch zu verlangen. Eine echte technische Entwicklung braucht euren Glauben nicht, um zu funktionieren. Sie muss sich durch überprüfbare Ergebnisse zeigen können.
Beobachtet deshalb lieber den stetigen, nachvollziehbaren Fortschritt, anstatt jeder Schlagzeile hinterherzulaufen, die verspricht, dass nächste Woche plötzlich alles anders sein werde.
Und richtet dieses Unterscheidungsvermögen auch nach innen.
Beobachtet einmal, was in euch geschieht, wenn ihr euch vorstellt, dass all diese Veränderungen genauso schnell eintreten, wie ihr es euch wünscht. Und dann beobachtet, was geschieht, wenn ihr euch vorstellt, dass manches viel länger dauert oder ganz anders erscheint, als ihr erwartet habt.
Wenn euer innerer Frieden vollständig davon abhängt, dass ein bestimmtes Versprechen zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt wird, dann betrachtet diese Abhängigkeit liebevoll.
Innere Stabilität bedeutet nicht, dass euch die Zukunft gleichgültig sein soll. Sie bedeutet, dass ihr euer Innerstes nicht einem Zeitplan übergebt, den ihr selbst nicht kontrollieren könnt.
Manche von euch haben diese Vorstellungen viele Jahre lang gegenüber Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen vertreten und dafür vielleicht Ablehnung oder Einsamkeit erfahren. Wenn Teile davon eines Tages in die öffentliche Diskussion gelangen sollten, könnten sehr unterschiedliche Gefühle auftauchen: Freude darüber, endlich gehört zu werden, aber vielleicht auch Trauer über die Jahre, in denen ihr euch mit euren Gedanken allein gefühlt habt.
Gebt beiden Gefühlen Raum.
Doch verwechselt technischen Fortschritt niemals mit der Vollendung der menschlichen Entwicklung.
Selbst eine Welt mit größerer materieller Fülle braucht ehrliche Gespräche. Sie braucht Geduld bei Konflikten. Sie braucht Mitgefühl und Menschen, die sich umeinander kümmern. Eine Familie, die keine finanziellen Sorgen mehr hat, muss trotzdem lernen, auch unter Belastung freundlich miteinander zu sprechen. Eine Gemeinschaft ohne materielle Knappheit muss weiterhin lernen, Unterschiede auszuhalten, zuzuhören und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Technologie kann äußeren Druck vermindern. Sie kann euch jedoch die innere menschliche Arbeit nicht abnehmen.
Wenn euch eines Tages mehr Zeit und Freiheit zur Verfügung stehen, dann nutzt einen Teil davon, um Beziehungen zu stärken, Gemeinschaft aufzubauen, Wissen miteinander zu teilen und füreinander da zu sein. Denn Bequemlichkeit allein erzeugt keine Weisheit.
Gerade Menschen aus Medizin, Technik, Energie, Landwirtschaft und Produktion könnten in einer solchen Zeit eingeladen sein, über die Grenzen ihrer eigenen Fachgebiete hinauszublicken. Ihr müsst nicht alles wissen. Aber bleibt neugierig auf das Wissen anderer. Eine Pflegekraft, die etwas von Elektronik versteht, ein Ingenieur mit Grundkenntnissen der Physiologie oder ein Landwirt mit chemischem Verständnis können Verbindungen erkennen, die in streng getrennten Fachgebieten unsichtbar bleiben.
Ihr Lieben, versucht deshalb nicht, den exakten Tag vorherzusagen, an dem sich alles verändern wird. Verliert euch nicht in endlosen Auseinandersetzungen darüber, welche Behauptung wahr und welche übertrieben ist.
Bleibt wach. Bleibt geerdet. Stellt gute Fragen. Prüft, was euch begegnet. Bewahrt eure Hoffnung, ohne sie an Versprechungen zu ketten. Und gebt den Menschen um euch herum die Freiheit, neue Vorstellungen in ihrem eigenen Tempo aufzunehmen.
Wenn sich Türen öffnen, die lange verschlossen waren, werden nicht nur außergewöhnliche Technologien von Bedeutung sein. Ebenso wichtig werden eure Ruhe, euer Unterscheidungsvermögen, eure Geduld und eure Bereitschaft sein, Wissen miteinander zu teilen.
Denn eine neue Welt entsteht nicht allein durch neue Maschinen.
Sie entsteht auch dadurch, wie ihr miteinander umgeht, wenn sich eure Möglichkeiten verändern.
Ich bin Ashtar und ich lasse euch in Frieden und in Liebe zurück.
Anmerkung zur Übersetzung
Jeder Mensch liest und empfindet Worte anders. Was den einen berührt oder zum Nachdenken bringt, sieht ein anderer vielleicht kritisch … und beides darf sein.
In meinen Übersetzungen möchte ich die Gedanken des Originals möglichst verständlich und einfühlsam wiedergeben, ohne sie zu bewerten. Sie (der jeweilige Text, meine Übersetzung und der gegebene Inhalt) erheben keinen Anspruch darauf, dass alles Gesagte wahr oder für jeden stimmig ist.
Lies bitte gerne mit offenem Herzen und wachem Verstand: Nimm mit, was dich anspricht, hinterfrage, was Fragen aufwirft … und bilde dir deine eigene Meinung. Welche sonst :-)!
Denn am Ende darf jeder seinen eigenen Weg zu seinen Erkenntnissen finden.
Alle Beiträge von THE TRUTH WILL CHANGE YOUR LIFE auf meinem Blog: https://www.esistallesda.de/?s=truth

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