Kerry K. sagt: Der Ruf führt Dich zurück zu Dir selbst
Auch Spiritualität selbst kann uns vom Wesentlichen wegführen, wenn wir daraus ein neues Regelwerk machen.
Wenn Spiritualität plötzlich davon handelt, was Du richtig oder falsch essen sollst, welche Gedanken Du haben darfst, welche Medizin die richtige ist, wie Du meditieren musst oder wie ein „wirklich spiritueller Mensch“ zu leben hat, dann haben wir nach Kerry den eigentlichen Sinn von Spiritualität verloren.
Denn Spiritualität ist für mich keine Leistung.
Du musst nicht eine bestimmte Anzahl von Stunden meditieren, Yoga machen, Mantras sprechen oder Dich auf eine bestimmte Weise ernähren, um spiritueller zu werden.
Du kannst nicht mehr oder weniger spirituell sein. Du bist bereits geistiges Wesen. Du bist Energie.
Spiritualität ist deshalb kein Programm, das Du erfüllen musst.
Sie ist Gegenwart.
Sie ist ein Zustand des Seins.
Und genau darin liegt für mich ein wichtiger Unterschied.
Die alte Welt arbeitet viel mit Bewertung. Wir beurteilen uns selbst und andere, bekämpfen das, was wir für falsch halten, und glauben vielleicht sogar, wir müssten gegen die Dunkelheit kämpfen, um das Licht zu stärken.
Doch dadurch bleiben wir an genau das gebunden, was wir überwinden möchten.
Der Weg hinaus führt nicht über Kampf.
Er führt über die Ausrichtung auf das, was für Dich wahr ist.
Du musst die Illusion nicht bekämpfen. Du musst sie nicht verurteilen oder lächerlich machen. Wenn Du Dich wieder mit Deiner eigenen Wahrheit verbindest, verliert das, was nicht wahr ist, ganz von selbst seine Macht über Dich.
Und deshalb möchte ich Dich einladen, diesen inneren Ruf nicht mit Deinem Kopf verstehen zu wollen.
Vielleicht bemerkst Du ihn gerade in den stillen Augenblicken. Wenn Du aus dem Fenster schaust. Wenn Deine Gedanken für einen Moment zur Ruhe kommen. Wenn dieses merkwürdige Gefühl auftaucht, dass Du irgendwohin möchtest, obwohl Du gar nicht weißt, wohin.
Vielleicht suchst Du gar keinen anderen Ort.
Vielleicht suchst Du Dich selbst.
Und Deine Antwort auf diesen Ruf darf ganz einfach sein:
Ja.
Nicht als gesprochenes Wort, sondern als Gefühl.
Wie würde sich ein Ja in Deinem Körper anfühlen?
Vielleicht wie Weite.
Wie Erlaubnis.
Wie ein Öffnen Deines Herzens.
Wie ein tiefes inneres Aufatmen.
Du musst Dich nicht noch mehr anstrengen.
Die Frage lautet nicht: Was muss ich noch alles tun?
Die viel wichtigere Frage lautet:
Wie viel kann ich erlauben?
Du musst auch nicht ständig Ausschau danach halten, was Dich vom Weg abbringen könnte.
Stimme Dich vielmehr auf das ein, was sich in Dir friedlich, weit und wahr anfühlt.
Denn Heimkehr bedeutet nicht, Deinen Körper oder diese Welt zu verlassen und irgendwo anders hinzugehen.
Heimkehr bedeutet: Ich kehre zu mir zurück.
Lass den Ruf seine Arbeit tun.
Du musst ihn nicht verstehen.
Du darfst ihn einfach fühlen und ihm antworten.
Ja zum Leben.
Ja zur Liebe.
Ja zu Dir.
Ja zu dem, was Du wirklich bist.
Von meinem Herzen zu Deinem halte ich Dich in so viel Liebe.
Kerry K.
Text in ganzer Länge: https://emmyxblog.wordpress.com/2026/09/27/kerry-k-die-spirituellen-signale-die-du-spuerst-aber-nicht-erklaeren-kannst-deutsches-transkript-von-max-%f0%9f%92%9627-09-2026/
https://www.youtube.com/@iamkerryk
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
