Chellea beschreibt eine Zeit großer innerer und äußerer Veränderungen. Mit dem Bild eines Tsunamis aus Licht meint sie eine starke spirituelle Energie, die alte Vorstellungen, Ängste und Täuschungen sichtbar machen und auflösen soll.
Sie beschreibt, dass jeder Mensch einen göttlichen Funken in sich trägt. Unsere wahre Herkunft liege ihrer Auffassung nach nicht in der materiellen Welt, sondern in einer höheren geistigen Wirklichkeit. Diese ursprüngliche Quelle bezeichnet sie als das Eine, die Monade oder das Pleroma. Gnosis bedeutet für sie die unmittelbare innere Erkenntnis und die Erinnerung daran, wer wir in unserem tiefsten Wesen wirklich sind.
Chellea beschreibt die materielle Welt als eine Welt der Täuschung und greift dabei Vorstellungen aus gnostischen Überlieferungen auf. Die sogenannten Archonten stehen in ihrer Darstellung für Kräfte, die Menschen durch Angst, Abhängigkeit, Konflikte und die Bindung an materielle Dinge von ihrer inneren Wahrheit ablenken.
Sie sieht auch politische, wirtschaftliche, religiöse und gesellschaftliche Systeme als Teil dieser Ablenkung. Ihrer Botschaft zufolge sollten Menschen sich nicht von äußeren Autoritäten, politischen Lagern, Geld, Medien oder Angst bestimmen lassen. Stattdessen gehe es darum, nach innen zu schauen und selbst zu erkennen, was wahr und richtig ist.
Die gegenwärtigen Veränderungen versteht Chellea als einen Prozess des Erwachens und der Enthüllung. Dinge, die bisher verborgen waren, würden zunehmend sichtbar. Gleichzeitig fordert sie dazu auf, sich nicht von politischen Auseinandersetzungen, Enthüllungen oder beängstigenden Nachrichten in kollektive Angst hineinziehen zu lassen.
Auch den politischen Kampf zwischen verschiedenen Seiten betrachtet sie als eine Form der Ablenkung. Ihrer Ansicht nach geht es letztlich nicht darum, sich für eine Seite zu entscheiden, sondern zu erkennen, wie Angst, Trennung, Politik und Religion die Aufmerksamkeit vom eigenen inneren Licht weglenken können.
Wahre Freiheit bedeutet für Chellea vor allem innere und spirituelle Freiheit. Wenn sie davon spricht, nicht mitzumachen, meint sie damit die bewusste Entscheidung, Angst, Mangeldenken und äußeren Machtstrukturen keine Herrschaft über die eigene Seele zu geben.
Sie betont immer wieder die Bedeutung von Liebe, Mitgefühl, innerer Ruhe und Selbsterkenntnis. Wer seine Verbindung zum Göttlichen in sich selbst erkennt, brauche ihrer Auffassung nach keine äußere Autorität, die den eigenen Wert oder die eigene spirituelle Wahrheit bestimmt.
Chellea verwendet dafür das Bild eines Leuchtturms. Man müsse die Dunkelheit nicht bekämpfen, sondern lediglich sein eigenes Licht leuchten lassen. Jeder liebevolle Gedanke, jede mitfühlende Handlung und jeder Moment innerer Stille schwäche nach ihrer Vorstellung die Kräfte von Angst und Trennung.
Ihre zentrale Botschaft lautet, sich daran zu erinnern, wer man wirklich ist. Man solle sich nicht in Angst, äußeren Konflikten und Ablenkungen verlieren, sondern der eigenen inneren Erkenntnis vertrauen und in Liebe und Mitgefühl bleiben.
Am Ende beschreibt Chellea den Menschen als einen Reisenden des Lichts. Wir seien aus einer göttlichen Quelle gekommen und würden letztlich zu ihr zurückkehren. Auch während wir auf der Erde leben, seien wir mit dieser Quelle verbunden und könnten erkennen, dass unsere eigentliche Heimat im Licht und in der unendlichen Liebe liegt.
Originalbeitrag: https://www.universallighthouse.com/post/the-tsunami-has-arrived-~-higher-gnosis-by-chellea-wilder
Video: https://www.youtube.com/watch?v=75Vy9viOM5I&t=4s
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung



