In dieser als Botschaft von Ashtar präsentierten Übertragung wird beschrieben, dass sich das weltweite Verständnis von Geld, Wert und Austausch allmählich verändert. Das bestehende Finanzsystem habe lange funktioniert, weil Menschen dem jeweiligen Zahlungsmittel und den dahinterstehenden Institutionen Vertrauen und Autorität gegeben hätten. Dieses Vertrauen beginne sich nun langsam zu verändern.
Das bisherige System wird als stark von Knappheit, Schulden und Abhängigkeit geprägt beschrieben. Wenn wenige Institutionen den Zugang zu Geld, Krediten und finanzieller Sicherheit kontrollieren, entstehe dadurch Macht. Schulden könnten Menschen langfristig an Arbeit und wirtschaftliche Verpflichtungen binden und ihre persönliche Entscheidungsfreiheit einschränken.
Gleichzeitig entstünden bereits neue Formen des wirtschaftlichen Austauschs. Genannt werden transparentere Systeme, direkte Zahlungen zwischen Menschen, dezentrale Strukturen, gemeinschaftliche Modelle und Technologien, bei denen nachvollziehbarer wird, wie Werte übertragen werden und wer davon profitiert. Darin sieht die Botschaft einen tatsächlichen, schrittweisen Wandel.
Ausdrücklich wird jedoch davor gewarnt, auf einen plötzlich eintretenden weltweiten finanziellen Neustart zu vertrauen. Die Vorstellung eines geheim vorbereiteten Systems, das an einem bestimmten Tag das gesamte bisherige Finanzwesen ersetzt, könne nicht bestätigt werden. Stattdessen wird ein langsamerer Wandel beschrieben, bei dem neue Technologien, gesellschaftliche Erwartungen und alternative Formen des Wirtschaftens nach und nach an Bedeutung gewinnen.
Besonders deutlich warnt Ashtar vor Betrügern, die mit einem angeblich bevorstehenden finanziellen Neustart werben. Niemand sollte Geld, Bankdaten, Passwörter oder andere persönliche Finanzinformationen weitergeben, weil jemand einen besonderen Zugang, Schutz oder finanzielle Vorteile verspricht. Ein echter Wandel würde niemals verlangen, die eigene finanzielle Sicherheit einem unbekannten Menschen anzuvertrauen.
Der entscheidende Wandel müsse jedoch nicht nur im Finanzsystem, sondern auch im Menschen selbst stattfinden. Ein neues System könne langfristig nicht funktionieren, wenn Menschen weiterhin hauptsächlich aus Angst, Mangeldenken, Misstrauen und dem Wunsch nach Kontrolle handeln. Ohne einen inneren Wertewandel würden auch neue Strukturen mit der Zeit wieder die alten Muster hervorbringen.
Deshalb wird dazu eingeladen, bereits im eigenen Alltag anders mit Geld und Ressourcen umzugehen. Vertrauen, Großzügigkeit, Transparenz und gegenseitige Unterstützung sollen stärker werden. Lokale Wirtschaft, gemeinschaftliche Projekte, Genossenschaften, direkter Austausch und gegenseitige Hilfe werden als Möglichkeiten genannt, diesen Wandel schon heute im Kleinen zu leben.
Wahrer Wohlstand bedeutet laut Ashtar nicht, möglichst viel Geld zu besitzen. Gemeint ist vielmehr das Gefühl, genug zu haben, darauf vertrauen zu können, dass die eigenen Bedürfnisse erfüllt werden, und bereit zu sein, Ressourcen mit anderen zu teilen, anstatt sie ausschließlich aus Angst vor der Zukunft festzuhalten.
Gleichzeitig wird betont, dass Großzügigkeit nicht mit finanzieller Leichtsinnigkeit verwechselt werden sollte. Bestehende finanzielle Verpflichtungen sollen weiterhin ernst genommen werden. Große Entscheidungen sollten nicht aufgrund der Erwartung getroffen werden, dass bald ein bestimmter finanzieller Neustart stattfinden werde.
Auch persönliche finanzielle Abhängigkeiten werden angesprochen. Rücklagen aufzubauen, eigene Fähigkeiten zu entwickeln, lokale Strukturen zu unterstützen und sich dort, wo es möglich ist, mehr Entscheidungsfreiheit zu schaffen, wird als sinnvoller Teil des Wandels betrachtet. Dabei wird anerkannt, dass dies nicht für jeden Menschen einfach möglich ist und mit realen Herausforderungen verbunden sein kann.
Ein tiefer sitzendes Mangelgefühl könne zudem aus früheren Erfahrungen mit Unsicherheit oder tatsächlichem Mangel stammen. Solche Ängste sollten nicht verurteilt, sondern mit Geduld und Mitgefühl betrachtet werden. Gegebenenfalls könne dabei auch professionelle Unterstützung hilfreich sein.
Neue Technologien sollten ebenfalls nicht allein deshalb als Lösung betrachtet werden, weil sie modern oder revolutionär erscheinen. Entscheidend sei, ob sie tatsächlich mehr Transparenz schaffen, unnötige Machtstrukturen reduzieren und Menschen mehr Freiheit geben. Besonders vorsichtig sollte man werden, wenn Anbieter mit Zeitdruck, Geheimhaltung oder schnellen finanziellen Versprechen arbeiten.
Die zentrale Botschaft lautet, dass der Wandel des Finanzsystems nicht einfach eines Tages von außen kommen werde. Menschen seien selbst an seiner Entstehung beteiligt. Jede Entscheidung für mehr Vertrauen statt Angst, Großzügigkeit statt Festhalten und Transparenz statt Geheimhaltung trage dazu bei, die Grundlage für andere wirtschaftliche Strukturen zu schaffen.
Geduld bedeutet dabei nicht passives Warten. Sie wird mit einem Garten verglichen, der gepflegt werden muss, lange bevor die Ernte sichtbar wird. Der eigentliche Wandel entsteht demnach durch viele kleine und beständige Entscheidungen im täglichen Leben.
Die Botschaft endet mit dem Gedanken, dass die Menschen keine Zuschauer dieses Wandels sind. Sie werden vielmehr als Mitgestalter verstanden, die durch ihr Verhalten, ihre Werte und ihren Umgang miteinander bereits heute die Grundlagen eines gerechteren und kooperativeren Systems schaffen können.
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© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Anmerkung zur Übersetzung
Jeder Mensch liest und empfindet Worte anders. Was den einen berührt oder zum Nachdenken bringt, sieht ein anderer vielleicht kritisch … und beides darf sein.
In meinen Übersetzungen möchte ich die Gedanken des Originals möglichst verständlich und einfühlsam wiedergeben, ohne sie zu bewerten. Sie (der jeweilige Text, meine Übersetzung und der gegebene Inhalt) erheben keinen Anspruch darauf, dass alles Gesagte wahr oder für jeden stimmig ist.
Lies bitte gerne mit offenem Herzen und wachem Verstand: Nimm mit, was dich anspricht, hinterfrage, was Fragen aufwirft … und bilde dir deine eigene Meinung. Welche sonst :-)!
Denn am Ende darf jeder seinen eigenen Weg zu seinen Erkenntnissen finden.
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