2.2 – Das Lichttor ÖFFNET SICH. Adelheid Brunner

Heute ist im christlichen und im bäuerlichen Jahreskreis ein besonderer Tag

Während im Kirchenjahr das Fest Maria Lichtmess, früher Maria Reinigung, gefeiert wird, war dieser Tag im Bauernjahr seit jeher ein wichtiger Orakeltag und auch der Zeitpunkt, wo die Arbeit wieder nach draußen verlegt wurde oder die Arbeitsstelle gewechselt werden konnte. Es waren die Schlenkerltage, das Lichtbratl wurde gegessen und es wurde ausgiebig gefeiert.

Haus und Hof wurden geputzt, gelüftet und gereinigt. Der Weihnachtsbaum und alle weihnachtliche Dekoration wurde endgültig verräumt.

Den Ursprung der christlichen Feste oder überlieferten Bräuche finden wir allerdings in den vorchristlichen Festen und Ritualen und damit zu einer Zeit, in der die Menschen noch tief mit der Natur, ihren Kräften und ihren Zyklen verbunden waren.

In ihrem tiefen Eingebunden sein und wahrlich „Verbunden“ sein unterstützen sie die Kräfte der Natur und vertrieben mit lauten und wilden Umzügen den Winter und seine Geister.

Der Frühling und das Neue wurde herbei gerufen. Die Bäume wurden aufgeweckt und die Lebenskräfte mit Lebensruten an Erde und Mensch übertragen. Man umschritt die Felder, segnete diese und feierte und ehrte das Licht.

Die wundervolle, weiße und kindliche Göttin des Frühlings wurde gerufen und angebetet.

Es war ein Schwellenfest – ein Fest, das zwischen Winter und Frühling lag

Abschluss und Neubeginn

Bereinigen und Segnen

Für uns alle wird nun spürbar, dass die Kräfte des Lichtes wieder zunehmen – die Tage werden länger und das Leben wird durch das immer heller und wärmer werdende Licht geweckt

Imbolc bedeutet soviel, wie „im Bauch der Mutter“ und beschreibt den heiligen Vorgang, wo der Same in der Erde auszutreiben beginnt

Unsere Ahnen ehrten damit nicht nur die Kräfte des Lichtes, sondern auch die heiligen Kräfte der dunklen Erde, die der Ursprungsort und Nährboden allen Lebens ist ….

Gäbe es die Erde nicht, könnte kein Leben erwachen oder zu wachsen beginnen

Der Ursprung ist immer die Dunkelheit

Der Ort der Geburt

Die Wurzel

Mutter Erde

Heute – am 2.2 – öffnet sich ein weiteres energetisches Tor

Die zwei steht stets für das Wir

Für ein neues Miteiander

Achte darauf, welche Verbindungen und Beziehungen sich zeigen – die könnten für das neue Wir der neuen Zeit von Bedeutung sein

Allerdings geht es auch um ein neues „WiR“ mit dir selbst

2025 wirst du dich immer mehr an deine wahrhaftige Essenz erinnern, an die Kraft deiner Seele

Dieser Seelensame erwacht nun immer mehr

….. und mit ihm dein göttliches Sein, dein Seelenlich, deine höchste Kraft

Tief in uns beginnt Seelen Same sich nun zu recken sich und zu strecken

Sein Wachstum beginnt

Segne ihn heute

Einen wundervollen Tag euch allen

Wie erlebt ihr diese wundervolle Imbolc Energie ?

Wir sind nach drei Tagen Auszeit nun am Hof

Hier ist es still und eisig

Der Keim des Lebens ruht noch

Das große Erwachen lässt noch auf sich warten

Und doch ist spürbar, dass die Kräfte des Lichtes und des Lebens zunehmen

Ich verspüre keinen Impuls, das Leben zu wecken

Und auch keinen Impuls, das Alte zu vertreiben

Ich spüre , dass einzig der Moment gelebt und zelebriert werden will

Und genau dies geniesse ich noch

Ohne große Rituale ….

Ohne allzuviel zu TUN

Noch braucht es das zarte und stille RUHN 🙂

Ich teile für euch in den Kommentaren noch dennlibk zum Info Abend für „Den Weg der Mondpriesterin“

…. Vielleicht möchtet ihr ja in aller Ruhe den Worten lauschen

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