In Gießen erleben wir eine neue Demokratieform, die ganz ohne Wahlen auskommt.
Friedrich Merz wird demnächst Ehrenmitglied bei der SPD.
Bärbel Bas zeigt sich als große Entertainerin.
Und in Augsburg wandern die weihnachtlichen Poller.
Simone Solga ist wie immer live dabei, in ihrem Bettchen, Folge 193.
Simone macht in diesem Bettchen-Video vor allem bissige, humorvolle Polit-Satire:
- Sie bedankt sich für 100.000 Follower und beschreibt ihr „Bettchen“ als kleinen freien Denkraum, der in Deutschland immer seltener werde.
- Sie nimmt Friedrich Merz auseinander: sein Rentenkompromiss, sein Anbiedern an die SPD, sein Nicht-Handeln trotz großer Ankündigungen – und nennt das eher „Hütchenspielerei“ als Versagen.
- Sie kritisiert die aktuelle politische Kultur:
- Entscheidungen werden in die Zukunft und in Kommissionen verschoben.
- Parteien, die man nicht mag, werden mit Protesten und Randale an Treffen gehindert – die Polizei muss es ausbaden.
- Sie macht sich über die Doppelmoral im Umgang mit Demos (Corona vs. jetzt) lustig.
- Sie verspottet Bärbel Bas für ihre Aussagen zur Rentenfinanzierung und zeichnet sie als intellektuell eher überschaubar, aber unfreiwillig sehr komisch.
- Thema Weihnachtsmärkte & Sicherheit: Sie ironisiert Betonpoller, die man überall sieht, und dass über deren eigentliche Ursache kaum gesprochen wird. Highlight ist Augsburg, wo Poller 40-mal pro Stunde von Hand versetzt werden müssen – für viel Geld.
- Zum Schluss: augenzwinkernder Aufruf zu Like & Abo, Hinweis auf ihre Live-Termine und der Wunsch nach einem „unverpollerten“ guten Advent/Weihnachtsdeutschland.
Traurig aber wahr … siehe Kommentarleiste:
Friedrich Merz ist in einem kleinen Dorf in der Eifel und hört sich die Sorgen bei dortigen Bürgermeister an. „Wir haben 2 große Probleme hier bei uns“, sagt er. „Als erstes, wir haben hier im Ort keinen Landarzt und das ist sehr schlecht!“ Merz holt sein Handy raus und macht ein kurzes Telefonat und sagt danach zum Bürgermeister: „Das erste Problem ist gelöst, ab kommenden Montag haben Sie hier im Ort einen neuen Landarzt! Und was ist Ihr zweites großes Problem?“ Der Bürgermeister: „Wir haben hier leider überhaupt keinen Handyempfang!“