Hier ist ein Besuch, den ich in meinem Mikrokosmos erleben durfte. Nicky Hamid

Klein und fein.

Meine Freundin – ich nenne sie die „kleinste Fee“ (sie kann ihre GrĂ¶ĂŸe tatsĂ€chlich verĂ€ndern) – saß auf meiner Schulter und erinnerte mich einmal mehr daran, dass im Kleinen etwas zutiefst Bedeutungsvolles liegt.

In unserer holografischen Wirklichkeit spiegelt sich die „grĂ¶ĂŸere“, weiter entfaltete Version der Menschheit und des Lebens, wie wir es kennen, in jedem Einzelnen von uns wider. Man nennt dies eine KonsensrealitĂ€t, denn wir alle haben zugestimmt, denselben Bauplan zu teilen – sowohl in der Schöpfung als auch in der Entfaltung.
Die vielen Ausdrucksformen dieser Schöpfung und Expansion zeigen sich durch unsere individuellen Blickwinkel und Ausdrucksweisen. Wie ein großer Klang, der aus vielen einzelnen Tönen entsteht.

Aus quantenphysischer Sicht werden wir daran erinnert, uns auf die kleinen Aspekte des Lebens zu konzentrieren – auf die „subatomaren Teilchen“, die innerhalb deines Feldes existieren (das in Wahrheit weit und groß ist), als Lichtpakete von Information, die durch dein Bewusstsein zusammengehalten werden.

Man kann sie als winzige „Lichtpunkte“ wahrnehmen, besonders wenn man in einen klaren blauen Himmel blickt. Doch sie sind ĂŒberall. Da sich der Schleier gelichtet hat und höheres Licht mehr Dimensionen des Erlebens offenbart, sehen immer mehr Menschen sie.

Je mehr du nach innen gehst, in das Wissen deines Herzens, desto mehr wirst du sie wahrnehmen.
In Wahrheit sind sie das grĂ¶ĂŸere Feld deines Seins:
das Gaia-/Selbst-Feld, das Sonnen-/Selbst-Feld, das Galaxie-/Selbst-Feld, das kosmische Selbst-Feld – und darĂŒber hinaus das Feld von Quelle und Licht.
Dein Innen ist zugleich dein Außen.

Über viele Lebenszyklen hinweg war die Aufmerksamkeit der Menschen nach außen gerichtet. Und auch jetzt – wie du es hier zum Beispiel auf sozialen Medien sehen kannst – lassen wir uns leicht von den großen Ereignissen des Lebens ablenken, von Chaos und UmbrĂŒchen, die uns davon abhalten, unsere Aufmerksamkeit nach innen zu richten und die feinen Ebenen unseres wahren Selbst wahrzunehmen.

Die Menschheit – und du – befindet sich nun im Übergang, auf einer BrĂŒcke in eine neue Art, die Sinne zu entwickeln und bewusster zu werden fĂŒr die „kleinen“ Aspekte des Selbst, aus denen das grĂ¶ĂŸere kollektive Bewusstsein unseres erweiterten Seins entsteht.

Deshalb wirst du vielleicht bemerken, dass dein Körper und deine Lebenserfahrungen es dir nicht mehr erlauben, dich lange auf das „Große“ zu fokussieren.
Die grĂ¶ĂŸeren Ziele, die du im Sinn hast, werden nur auf der Grundlage der Quanten dieser „kleineren“ Teilchen entstehen – geformt aus deinen liebevollen und freudigen inneren Schöpfungen.

Um zu einer vollstĂ€ndigen VerĂ€nderung der Ă€ußeren Welt beizutragen, die wir als Gemeinschaft der Menschheit erleben, werden wir gebeten, sanft angestupst, ermutigt – manchmal sogar gedrĂ€ngt –, auf die kleinen Ereignisse und Gesten des Lebens zu achten, die letztlich zu der großen Geste fĂŒhren, die wir Wandel nennen.

Du weißt inzwischen sehr gut, dass nichts im Leben statisch bleibt. Doch bist du in dieser Zeit wirklich auf die feinen Details deines Lebens und des Lebens insgesamt ausgerichtet – so, wie du es tatsĂ€chlich erfĂ€hrst – statt darauf, die großen Probleme der Welt lösen zu wollen?

Kannst du annehmen, dass du und dein Leben, so wie es sich dir zeigt, ein Mikrokosmos der gesamten „grĂ¶ĂŸeren“ Wirklichkeit sind?
Dass alles, was sich in der Welt verĂ€ndern möchte, sich in dem widerspiegelt, was du unmittelbar erlebst – und mit dir zu tun hat?

Kannst du akzeptieren, dass der nĂ€chste Schritt beim „Retten der Welt“ darin besteht, diese Vorstellung loszulassen?
Dass dein nĂ€chster Schritt direkt vor dir liegt – in diesem Moment und im nĂ€chsten?

Kannst du annehmen, dass der Schmerz oder das Ziehen, das du jetzt erlebst, wĂ€hrend du es klĂ€rst (indem du es fĂŒhlst, liebevoll anerkennst, ohne Bewertung, und es dann gehen lĂ€sst), dem gesamten Wandel fĂŒr die Menschheit und die Erde dient?

Und selbst wenn das NĂ€chste, was du tun musst, darin besteht, dich hinzulegen, loszulassen und zu schlafen – glaubst du nicht, dass die nĂ€chste freundliche Handlung deinem Körper gegenĂŒber auch eine Handlung fĂŒr uns alle und fĂŒr die Erde (Gaia) ist?

Reduziere zumindest einen Teil der Ablenkung und richte deinen Blick auf die Schönheit und die Anmut des Kleinen – vor dir und in dir.
Schließe Frieden mit deiner Welt und umarme sie tief, freudig und auf heilige Weise.

Danke dir, „kleinste Fee“, fĂŒr diese große Erinnerung.

Ich liebe dich so sehr.

Nachschrift:
Und sie stupst mich an und sagt:
„Erinnere sie daran, dass wir irgendwo in ihrer Welt hier sind.“

https://www.facebook.com/nicky.hamid.5

© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de