Mit toxischer weiblicher Energie umgehen. Pamela Kribbe

Maria Magdalena, gechannelt durch Pamela Kribbe

Liebe Menschen,

ich bin Maria Magdalena, eure Seelenverwandte und Schwester.

Ich spreche zu euch aus einer Gleichgesinntheit heraus. Wir gehören zu ein und demselben Feld, dem Feld der Christus-Energie, das das Feld einer gemeinsamen Hoffnung wie auch eines gemeinsamen Wunsches und des tief inneren Wissen ist, dass ihr auf dem Weg seid. Dass ihr euch in einem Prozess hin zur Selbstverwirklichung befindet, eines immer vollstĂ€ndigeren ErblĂŒhens der tiefen Schönheit und Wahrheit, die in euch lebt. Dies zu verwirklichen sei ihr im Begriff, und diese Reise, diesen Prozess teilt ihr mit Gleichgesinnten, und ich bin eine davon. Und ich spreche zu euch, um ein inneres Wissen zu wecken, das bereits in euch ist.

Heute spreche ich ĂŒber die weibliche Energie und insbesondere die toxische weibliche Energie. Es wird viel ĂŒber die toxische mĂ€nnliche Energie gesprochen und darĂŒber, wie sie sich in der Welt manifestiert und die weibliche Energie unterdrĂŒckt. Doch die mĂ€nnliche und die weibliche Energie haben beide eine Licht- und eine Schattenseite. Auch die weibliche Energie hat eine toxische oder niedere AusprĂ€gung, und in beiden FĂ€llen, ob toxisch mĂ€nnlich oder toxisch weiblich, ist es höchst interessant zu sehen, wo diese Energien noch in euch selbst leben. Denn je besser ihr euren eigenen Schatten kennt, desto leichter ist es, euch daraus zu befreien – das ist der erste Punkt, doch der zweite Punkt ist: desto tiefer versteht ihr auch die Energien, die in der Außenwelt, der Welt um euch herum, wirken.

Kennt ihr euren eigenen Schatten nicht und nehmt ihn nur in anderen wahr, entsteht allzu leicht ein Feindbild. Es ist dann, als wĂŒrdet ihr euch mit dunklen MĂ€chten um euch herum konfrontiert sehen und glauben, ihr mĂŒsstet gegen sie kĂ€mpfen oder euch vor ihnen fĂŒrchten. Doch wenn ihr erkennt, dass dieser Schatten, diese Dunkelheit, auch in euch selbst prĂ€sent sind, wenn auch vielleicht weniger extrem, aber dennoch erkennbar, dann könnt ihr die Welt um euch herum mit mehr VerstĂ€ndnis und MitgefĂŒhl betrachten. Und dabei bedeutet ein tieferes VerstĂ€ndnis nicht, das ihr wegwischt oder vertuscht, was da unstimmig ist, sondern tieferes VerstĂ€ndnis bedeutet gerade, in die Tiefe der Probleme zu fĂŒhlen, euch darin besser zurechtzufinden und weniger in Angst oder Wut zu versinken.

Heute geht es daher darum, die toxische weibliche Energie zu verstehen und zu erkennen, wobei mein Schwerpunkt darauf liegt, sie in euch selbst zu erkennen, denn das ist das Tor zu Befreiung und mehr Wahrheit.

Und wie ich zuvor schon sagte: MĂ€nnliche und weibliche Energie sind­ beide in jedem Menschen, in jeder Seele gleichermaßen anwesend. Wenn ich ĂŒber toxische weibliche oder mĂ€nnliche Energie spreche, spreche ich daher sowohl MĂ€nner als auch Frauen an. Beide Energien sind in euch, weil ihr ein Mensch seid. Und ein Mensch ist nie nur eine Frau oder nur ein Mann. Mehr noch, wenn ihr euch ĂŒbermĂ€ĂŸig mit eurem Mannsein oder Frausein identifiziert, fĂŒhrt das oft zu einem Ungleichgewicht und einer SchwĂ€chung der mĂ€nnlichen oder weiblichen Energie, weil sie zusammen gehören – auch in einem Menschen. Je mehr Gleichgewicht und Ausgewogenheit ihr in euch selbst zwischen dem MĂ€nnlichen und dem Weiblichen schafft, desto höher werden beide Energien in euch schwingen.

Eine toxische weibliche Energie ist ebenso wie die toxische mĂ€nnliche Energie eine Frequenz, in der Angst und Kontrolle dominieren. Daher besteht eine mangelnde Verbindung mit eurer Seele, mit eurem Kern, mit eurem inneren Wissen. Angst und Kontrolle fĂŒhren immer zu einer Verschleierung des Seelenkontakts – sowohl des Kontakts mit der eigenen Seele als auch des Kontakts mit der Seele anderer. Mit einer toxischen weiblichen Energie geht ein erdrĂŒckendes GefĂŒhl der Leere und des Verlassenseins einher, und ich bitte euch, wĂ€hrend ich darĂŒber spreche, dies auch zu erfĂŒhlen, sodass ihr nicht nur darĂŒber nachdenkt, sondern auch in euch selbst nachspĂŒrt, wo diese niedere Frequenz euch noch im Griff hat.

Wenn man im Bann toxischer weiblicher Energie steht, fĂŒhlt man sich oft wĂŒtend und gleichzeitig ohnmĂ€chtig. Die Wut wirkt also nicht selbstbestĂ€rkend in dem Sinne, dass sie euch wecken und dazu anregen kann, fĂŒr euch selbst einzustehen, Grenzen zu setzen und in eure Kraft zu kommen. Sondern diese Wut hat eher eine fordernde, gekrĂ€nkte und anklagende FĂ€rbung. Es geht von dieser toxischen weiblichen Energie also ein Vorwurf aus und sie richtet sich daher gegen die oder den anderen. Oft auch gegen die mĂ€nnliche Energie.

Die niedere weibliche Energie trĂ€gt in sich das Empfinden, verlassen und im Stich gelassen worden zu sein und gleichzeitig sich von der mĂ€nnlichen Energie sehr abhĂ€ngig zu fĂŒhlen, und damit auch das Erleben von Wut. Tief in der toxischen weiblichen Energie sitzt das GefĂŒhl oder Empfinden, das eigene „Ich“ nicht tragen zu können. Das Ich-Sein, das einzigartig und individuell Sein, fĂŒhlt sich dann an wie eine Last. UnabhĂ€ngig und autonom zu sein wird noch nicht als etwas Kraftvolles erlebt, sondern vielmehr, als wĂ€re man in eine Leere oder ein Vakuum geworfen worden.

Aufgrund dieser Leere könnt ihr auch ein starkes Heimweh nach dem erleben, was wir hier Einheit, Verbundenheit nennen können. Es kann sich also auch als eine spirituelle Sehnsucht ausdrĂŒcken. Charakteristisch fĂŒr eine toxische weibliche Sehnsucht ist jedoch, dass sie euch sehr abhĂ€ngig macht und euch unzufrieden mit dem Jetzt, mit dem Ist-Zustand der Dinge sein lĂ€sst und euch tatsĂ€chlich zurĂŒck in die Vergangenheit oder in die Geschichte anstatt vorwĂ€rts, in die Zukunft lenkt.

Aus der seelischen Perspektive gesehen wurdet ihr irgendwann weit vor all euren Inkarnationen auf der Erde als ein einzigartiger Gottesfunke geboren, als ein Teil vom Ganzen, der dennoch ganz euch gehört. Das „Ich“, von dem ich hier spreche, ist nicht das Ego. Es ist dieser einzigartige göttliche Funke in euch, und es ist eine wunderbare Gegebenheit, dass es ihn gibt, dass so etwas existiert. Und diese einzigartige Schöpfung, die ihr seid, entwickelt sich noch immer und wird sich des eigenen „Ich“ und damit auch der Verbindung mit dem Ganzen immer bewusster.

Um jedoch diese Verbindung immer bewusster und damit auch schöner, reicher, kreativer und freudvoller werden zu lassen, ist die Absicht nicht, dieses „Ich“ aufzugeben und in einer Spezies, im Ganzen aufzugehen, sodass ihr das Selbst wieder verliert und aufgebt. Sondern die Absicht der Evolution ist gerade, dass dieses „Ich“, dieses höhere „Ich“, dieser einzigartige Funke, sich seiner selbst immer vollstĂ€ndiger bewusst wird. Und in diesem Bewusstsein wĂ€chst sozusagen eine neue Schöpfung, in der die Einheit mit dem Ganzen immer tiefer vibriert, ohne dass das „Ich“ aufgegeben wird.

Darin erkennt ihr tatsĂ€chlich die eigentliche Bedeutung des Getrenntseins. Getrennt zu sein wird von euch meist als etwas Negatives angesehen. Es gehen damit all die Assoziationen wie Verlassensein, Einsamkeit, ein GefĂŒhl der Trennung einher. Doch das ist tatsĂ€chlich diese niedere Erfahrung. Mit dieser Leere und dem toxischen Verlangen, sich selbst zu transzendieren oder zu verlieren, sich selbst tatsĂ€chlich auszulöschen, liegt in der toxischen weiblichen Energie ein selbstzerstörerisches Verlangen.

Manchmal sieht man das ganz konkret in Beziehungen, wo Frauen oder MĂ€nner mit viel toxischer weiblicher Energie sich selbst zu sehr aufgeben. Sich also von dem oder der anderen ĂŒbergehen lassen, keine Grenzen setzen, zu viel geben und andere Facetten dieses PhĂ€nomens. Darin liegt eine mangelnde Selbst-WertschĂ€tzung und -Achtung und mangelnder Respekt fĂŒr die eigene einzigartige Besonderheit. Und hierin liegt im Kern das Gift. Dieser Mensch mag sich dann als sehr spirituell oder in einer anderen unwahren Maske prĂ€sentieren, derer er oder sie sich möglicherweise gar nicht bewusst ist. Euch selbst aufzugeben – sei es in einer Beziehung mit jemandem oder einem imaginĂ€ren Gott oder in Bezug auf eine spirituelle Berufung –, diese ganze Idee, sich selbst auszulöschen, basiert auf einem Irrtum und ehrt oder achtet nicht die einzigartige Schöpfung, den kreativen, göttlichen Kern in euch selbst.

Es besteht also ein großer Unterschied zwischen diesem höheren „Ich“ und dem, was ihr das Ego nennt. Das Ego ist im Wesentlichen eine Art Schein-„Ich“, das auf einem Ozean der Angst und darum eines Wunsches nach Kontrolle und allerlei Überlebensmechanismen schwimmt. Das ist kein wirkliches „Ich“. Es ist eher eine Art Überlebenskrampf, ein BĂŒndel von Überlebensmechanismen, in dem man zwar eine gewisse Persönlichkeit erkennen kann, die aber nicht wirklich einzigartig ist. Denn wenn man sich die Überlebensmechanismen ansieht, die Menschen dort psychisch entwickeln, kann man darin zwar gewisse unterschiedliche Arten der Kontrolle oder des egohaften Umgangs mit der RealitĂ€t, aber niemals ihren eigenen einzigartigen Kern, ihr „Ich“ in einem höheren Sinne finden.

Die niedere weibliche Energie hat den Kontakt zu diesem höheren „Ich“ verloren. Und anstatt nun zu versuchen, dieses mehr zu „Ich“ zu entwickeln und zu kultivieren – womit unter anderem Worte wie SelbstwertgefĂŒhl, Selbstwert, Selbstbewusstsein einhergehen, wobei diese sich sĂ€mtlich auf dieses höhere „Ich“ und nicht auf das Ego, nicht auf jenes BĂŒndel von Überlebensmechanismen beziehen –, gehen sie in die Verleugnung ihres Selbst, was der Kern der toxischen weiblichen Energie ist und letztendlich, wie ich eingangs sagte, zu Wut oder auch zu Groll, Rachsucht oder Manipulation fĂŒhrt.

Es ist charakteristisch fĂŒr die toxische weibliche Energie, dass sie hauptsĂ€chlich mit Schuld, Schuldzuweisungen und VorwĂŒrfen und einer Art Opferhaltung arbeitet, mit einer Haltung also, die man passiv-aggressiv nennen kann. WĂ€hrend die toxische mĂ€nnliche Energie offener aggressiv und dominant ist, ist die weibliche Seite hier eher verborgen oder unterschwellig aggressiv, um es so zu sagen. Im aber Kern ist sie nicht weniger aggressiv. Es liegt darin der Wunsch, den anderen zu besitzen, in welcher Form auch immer – der Wunsch, einen Partner oder auch das eigene Kind zu besitzen und zu stark nach dem eigenen Bild formen zu wollen, nicht loslassen zu können, nicht fĂŒr sich selbst und auf den eigenen FĂŒĂŸen stehen zu können.

Dies sind sehr giftige Energien, und ich möchte euch nun bitten, in euch selbst zu erkunden, inwieweit ihr mitunter noch in diese niederen weiblichen Energie verstrickt seid, und es euch sehr neutral anzuschauen, denn sie ist nichts Schlimmes im Sinne von, „Oh, das ist schlecht, ich muss zusehen, dass ich das loswerde.“ Es ist auch hier wichtig, sie euch voller VerstĂ€ndnis anzusehen, denn sowohl die toxische mĂ€nnliche als auch die toxische weibliche Energie werden geboren aus Angst und auch aus Unwissenheit. Sie ist also eine Notfallreaktion, die entsteht, wenn ihr in eine AtmosphĂ€re von Angst, Einsamkeit, Verlassenheit und Bedrohung getaucht werdet. Es geht daher darum, diese toxische Energie selbst nicht selbst zu verurteilen. Denn dann kommt ihr tatsĂ€chlich von dem ab, worum es geht, nĂ€mlich ihr mit VerstĂ€ndnis und MitgefĂŒhl zu begegnen.

Ich bitte euch jetzt, mit eurer Aufmerksamkeit und auch mit eurer Atmung einmal hinab zu gehen in euren Bauch. Der Bauch ist das Zentrum des Zuhauseseins in euch selbst, des Verankertseins in euch selbst, des in Kontakt Seins mit euren BedĂŒrfnissen als Mensch – als ein einzigartiger individueller Mensch, aber auch als eine verkörperte Seele. Eure Seele hat eine Form oder Gestalt angenommen und lebt nun in eurem Körper, in eurem Energiefeld. Fragt euch einmal, wĂ€hrend ihr nun in eurem Bauch seid: „Ist da Platz fĂŒr mich? Lasse ich mich in Ruhe ich selbst sein? Mein Ich, meine einzigartige Schwingung, meine Gaben und Talente, meine BedĂŒrfnisse, meine Inspiration?“ Diese zeigen oder melden sich oft durch spontane Impulse, wie wenn ihr auf bestimmte Dinge Lust oder auch ĂŒberhaupt keine Lust habt. Im Prinzip arbeitet eure Seele, euer einzigartiges höheres Ich, dann mit eurem Körper und euren emotionalen Impulsen zusammen – sofern dieser Kontakt nicht gestört ist. Eine solche Störung geschieht zumeist durch Angst und falsche Informationen, die ihr irgendwann aufgenommen habt.

Schaut jetzt einmal, ob ihr in eurem Bauch ein spielendes Kind, ein MĂ€dchen findet. Ein MĂ€dchen, dessen Fantasie, dessen Vorstellungskraft so groß ist, dass sie bis in den Himmel, in den Kosmos reicht, und das zugleich die Verbindung zur Erde, zu euch, eurem Menschsein hĂ€lt. Ein MĂ€dchen, das sehr geerdet ist, fest dasteht und zugleich in ihren GefĂŒhlen, ihrer Liebe, ihrer Inspiration hoch hinaufreichen kann. FĂŒhlt dieses Kind einmal. Kann sie ganz in eurem Bauch anwesend sein? Dieses MĂ€dchen hat ein natĂŒrliches Empfinden von Selbstwert – kein aufgeblasenes Ich-GefĂŒhl, sondern ein natĂŒrliches GefĂŒhl von: „Ja, natĂŒrlich darf ich hier sein. Ich bin Teil des Ganzen, der Schöpfung, das ist etwas Schönes und Freudvolles. Und ich bringe meinen ganz eigenen Beitrag, meinen eigenen Fluss, mein einzigartiges Wesen ein.“

FĂŒhlt das einmal. FĂŒhlt auch, wie dieses MĂ€dchen sich in vollem Vertrauen erlaubt, es selbst zu sein und alles fließen zu lassen. Lasst ihre Energie durch euren Bauch fließen und lasst sie sich dort und in eurem Sonnengeflecht, in eurem Nabelchakra und eurem Steißchakra ausbreiten. FĂŒhlt das Selbstbewusstsein eurer höheren weiblichen Energie. Dies gibt euch ein GefĂŒhl der Freude, weil ihr dann tief im Inneren wisst, dass ihr nicht von jemand oder etwas anderem abhĂ€ngig seid, um die Leere aufzufĂŒllen, die ihr manchmal erlebt.

Eure eigene höhere Energie ist es, euer „Ich“, was diese Leere fĂŒllen kann. Es ist das Einzige, was diese existenzielle Leere, die ihr mitunter spĂŒrt, die euch einsam und verloren fĂŒhlen lĂ€sst oder euch das GefĂŒhl vermittelt, dass alles hier keinen Sinn hat – dieses GefĂŒhl, das ihr zuweilen mit einem Sinn außerhalb von euch oder mit einer Beziehung zu fĂŒllen versucht, was auch immer es sein mag –, diese Leere kann nur durch euer höheres Ihr, durch das „Ich“ in einem höheren Sinne gefĂŒllt werden: indem ihr euer „Ich“ in euch tragt.

Euer „Ich“ zu tragen ist nichts Schweres. Sobald ihr einmal fĂŒhlt, wer dieses „Ich“ ist, wird es gerade zu etwas Freudvollem. Freudvoll auch insofern, dass ihr euch Raum nehmt und euch zugesteht, auf eure tiefsten Impulse zu hören, und damit auch, „Nein“ zu sagen, sobald ihr das GefĂŒhl habt, euch sonst selbst Gewalt anzutun. Konfrontationen, die zunĂ€chst sehr beĂ€ngstigend und fast unmöglich erscheinen, werden viel weniger beĂ€ngstigend und auch viel natĂŒrlicher, wenn ihr tief in Kontakt mit eurer höheren weiblichen Energie, tief mit eurem eigenen „Ich“ verbunden seid.

Ihr braucht keinerlei Gewalt oder Aggression anzuwenden, um „Nein“ zu sagen, es ist eher etwas, das ihr klar ausstrahlt, ohne den anderen zu verletzen oder verletzen zu wollen. Oder dieser andere empfindet es möglicherweise dennoch als verletzend, aber das belastet euch dann nicht so, weil ihr so klar in eurer eigenen Wahrheit steht, und diese Wahrheit nicht aggressiv, sondern eher eine natĂŒrliche Strömung aus eurer eigenen Quelle, aus eurem eigenen Selbst ist. Das ermöglicht es euch, Raum einzunehmen, ohne Scham oder SchuldgefĂŒhle zu empfinden.

Und das ist auch dringend notwendig, und zwar sowohl fĂŒr MĂ€nner als auch fĂŒr Frauen, denn die toxische weibliche Energie ist auch so etwas wie eine kulturelle Begebenheit, die euch von klein auf mitgegeben wird: euch selbst negieren und ausblenden, nicht zu sehr abweichen, nicht zu originell sein, lieb, nett, willfĂ€hrig und entgegenkommend sein, mitmachen in der Gruppe, kein Spielverderber sein – das sind gleichsam toxische Spielregeln, die euch schon frĂŒh aufgezwungen werden, zum Einen auch in der Schule, aber ebenso auch spĂ€ter in allen vielen Arbeitsumgebungen.

Seht nun das Kind in eurem Bauch wieder vor euch. Diese höhere weibliche Energie in euch ist nun geerdet, hat eine Verbindung zu Himmel und Erde. Fragt sie nun: „Was möchte meine Seele jetzt manifestieren?“ Und lasst die Antwort zunĂ€chst energetisch zu euch kommen. Versucht also nicht, sie euch gleich mit eurem Kopf zu geben, im Sinne von: „Ich muss dies oder das tun.“, sondern lasst euch von der Energie der Antwort erfĂŒllen.

Was ist in dem Prozess, in der Evolution hin zu tieferer Selbstverwirklichung, hin zum Wachstum und ErblĂŒhen dieses einzigartigen göttlichen Funkens in euch, in der sich eure Seele befindet, jetzt der nĂ€chste Schritt? Was mĂŒsst ihr ĂŒberwinden? Wie könnt ihr mehr Raum fĂŒr euch schaffen? FĂŒhlt dort einmal hinein. Was hilft euch dabei? Was könnt ihr energetisch mehr willkommen heißen? Wie könnt ihr autonomer, eurer selbst bewusst und unabhĂ€ngig werden und zugleich mit anderen, mit der Welt verbunden bleiben? Wie könnt ihr Verbindungen eingehen, ohne euch selbst zu verlieren? Was bedeutet es, völlig autonom zu sein, euch selbst treu zu bleiben und euch dann in die Verbindung mit einem anderen zu begeben? FĂŒhlt das einmal. FĂŒhlt auch, dass das sein darf und kann.

Es gibt in dem Teil von euch, der durch die toxische weibliche Energie angefochten wurde, einen tiefen Reflex, euch selbst runterzuschlucken oder aufzugeben, wenn ihr euch verbindet. Und das ist sehr schmerzvoll und auch schade. Denn dadurch beraubt ihr den anderen und damit auch die Welt eines Geschenks. Stattdessen geht einmal einfach davon aus, dass das, was ihr zu geben oder zu teilen habt, wenn ihr ganz ihr selbst seid und euch nicht zurĂŒckhaltet, etwas Wertvolles ist, das den anderen bereichert. Und dass, wenn ihr euch selbst aufgebt und euch ganz dem beugt, was der andere zu wollen, zu erwarten oder zu wĂŒnschen scheint, ihr dem anderen tatsĂ€chlich etwas vorenthaltet und verweigert. Ihr haltet euch selbst dann zurĂŒck und verweigert ihm damit ein Geschenk – das Geschenk eurer selbst. Eure einzigartige Schwingung.

Stellt euch vor, dass ihr willkommen seid, dass ihr euch geben dĂŒrft und euch selbst dadurch stĂ€rkt, statt euch zu verlieren. Dass es eine Bewegung ist: euch verbinden und ihr selbst sein – dass das zu einer einzigen Bewegung wird. Dass ihr also euer eigenes „Ich“ tragt und euch zugleich mit der Welt um euch herum verbindet. Dann arbeiten weibliche und mĂ€nnliche Energie optimal zusammen, so wie ihnen bestimmt ist, zusammenzuwirken. Je höher beide Energien schwingen, desto weniger könnt ihr sie noch auseinanderziehen. Sie gehen dann so selbstverstĂ€ndlich zusammen, dass sie eine organische Einheit bilden.

Ich danke euch fĂŒr eure Aufmerksamkeit. FĂŒhlt die Gegenwart Gleichgesinnter, die sich auf dieses Energiefeld einstimmen, aus dem ich spreche und dem wir alle angehören.

Ich grĂŒĂŸe euch von Herzen und in Dankbarkeit dafĂŒr, wer ihr seid.

  
Channeling: Â© Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr – https://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/maria-magdalena–mit-toxischer-weiblicher-energie-umgehen