Wir schauen heute, was das aktuelle Chaos im Aussen mit unserer Wahrnehmung macht und welche spektakuläre Auswirkung das auf deine Zukunft hat.
Ich freue mich auf ein inspirierendes Live mit dir.
Linda
Linda beschreibt, dass das, was im Außen gerade wie Chaos, moralischer Verfall und das Zerbröseln von Systemen wirkt, aus ihrer Sicht vor allem eines ist: ein Wandel der Wahrnehmung und ein Wechsel in einen neuen Bewusstseins und Erfahrungsraum. Sie sagt, viele spüren derzeit, dass Zeit anders läuft, dass alte Sicherheiten brüchig wirken und dass man sich innerlich weiter fühlt als das Umfeld. Das sei ein Hinweis, dass man sich bewegt.
Zentral ist ihre Idee von Zeit: Nicht die Zeit vergeht, sondern Bewusstsein wandert durch eine Raumzeitstruktur. Zeit sei ein Ordnungsprinzip, mit dem unser Nervensystem Veränderung sortiert. Entscheidungen erschaffen demnach nichts Neues, sondern positionieren uns in bereits vorhandenen Möglichkeiten. Wir wählen Erfahrungsräume, je nach innerer Ausrichtung und Schwingung. Dadurch bleibt Verantwortung bestehen, nur anders: nicht kämpfen, sondern bewusst Türen öffnen und Räume betreten.
Um das greifbar zu machen, nutzt sie das Kino Bild. Die Welt ist wie ein Kino mit vielen Sälen. In jedem Saal läuft ein anderer Film mit eigener Logik. Wenn der Film für dich nicht mehr passt, verlässt du den Saal. Im Flur dazwischen fühlt es sich kurz orientierungslos an, weil sich alte Bedeutungen und Identitäten lösen. Dieses Gefühl wird oft als Zusammenbruch missverstanden, ist aber in Wahrheit der Übergang in einen neuen Raum. Darum nehmen Menschen dieselbe Lage so unterschiedlich wahr, weil sie gewissermaßen in unterschiedlichen Sälen sitzen.
Sie erklärt auch, warum Instabilität das Bewusstsein öffnet: Stabilität bindet Wahrnehmung, Krisen lösen diese Bindung. Wenn Strukturen wackeln, kalibriert sich das innere Navigationssystem neu, man stellt tiefere Fragen und sieht durch Fassaden. Gleichzeitig warnt sie, sich nicht ins Drama ziehen zu lassen, weil Chaos auch als Ablenkung wirken kann, um Aufmerksamkeit und Angst zu binden. Wenn man bewusst bleibt, erkennt man: Es ist ein Raumwechsel.
Später zieht sie eine Karte, Der Seher. Die Botschaft dazu passt für sie zum Thema: über das Offensichtliche hinaus sehen, Intuition vertrauen, subtile Hinweise wahrnehmen, Muster erkennen. Gerade wenn man sich wie im Labyrinth fühlt, gelten die alten Regeln nicht mehr, Orientierung kommt aus dem Inneren. Sie betont, dass man nach einem Raumwechsel nicht sofort neue Gruppen Identitäten als Ersatz greifen sollte, weil das Nervensystem in der inneren Leere schnell nach Halt sucht.
Am Ende lädt sie dazu ein, bewusst einen neuen Raum zu wählen, zum Beispiel Frieden. Nicht als Idee von alles ist gut, sondern als Fähigkeit, im Frieden zu bleiben, Ambivalenzen auszuhalten und die eigene Wahrheit zu leben, ohne anderen ihre abzusprechen. Sie verweist auf einen vertiefenden Podcast und eine Infoveranstaltung zu ihrer Ausbildung.