Dienstag, 17. Februar, Ringförmige Sonnenfinsternis

Am Dienstag, dem 17. Februar 2026, ereignet sich eine ringförmige Sonnenfinsternis – ein faszinierendes Himmelsphänomen, bei dem der Mond die Sonne nicht vollständig bedeckt, sondern einen leuchtenden „Feuerring“ am Himmel entstehen lässt.

Sichtbarkeit und Verlauf

Die Zone der Ringförmigkeit ist äußerst abgelegen und beschränkt sich auf Teile der Ostantarktis sowie angrenzende Meeresgebiete. Beispielsweise wird an der Concordia-Forschungsstation die Sonne während der maximalen Phase etwa 5° über dem Horizont stehen, was die Beobachtung erschwert. Die Dauer der ringförmigen Phase beträgt dort rund 2 Minuten und 1 Sekunde.

In anderen Regionen der südlichen Hemisphäre ist die Sonnenfinsternis lediglich partiell sichtbar:

  • Südafrika: Bedeckung zwischen 3 % und 15 %
  • Madagaskar: Bis zu 28 %
  • Réunion und Mauritius: Etwas über 30 %
  • Südspitze Südamerikas: Etwa 3 % bis 4 %

In Europa, einschließlich Deutschland, ist dieses Ereignis nicht sichtbar.

Zeitlicher Ablauf (in Mitteleuropäischer Zeit)

  • Beginn der partiellen Phase: 10:56 Uhr
  • Beginn der ringförmigen Phase: 12:42 Uhr
  • Maximale Verfinsterung: 13:12 Uhr
  • Ende der ringförmigen Phase: 13:41 Uhr
  • Ende der partiellen Phase: 15:27 Uhr

Besonderheiten

Diese Sonnenfinsternis ist Teil des Saros-Zyklus 121 und markiert den Auftakt zu einer Serie von drei ringförmigen Sonnenfinsternissen in den Jahren 2026 bis 2028. Die nächste für Europa relevante Sonnenfinsternis wird am 12. August 2026 stattfinden, wobei in Deutschland eine partielle Verfinsterung mit bis zu 90 % Bedeckung zu erwarten ist.

Beobachtungsmöglichkeiten

Da die ringförmige Phase ausschließlich in der abgelegenen Antarktis sichtbar ist, ist eine direkte Beobachtung für die meisten Menschen nicht möglich. Jedoch bieten verschiedene Astronomie-Apps, wie der „Eclipse Guide“, virtuelle Animationen und Informationen zur Finsternis.

Bitte beachte, dass eine Sonnenfinsternis niemals ohne geeigneten Augenschutz beobachtet werden sollte, da selbst bei einer ringförmigen Finsternis das verbleibende Sonnenlicht zu Augenschäden führen kann.

Für weitere Informationen und interaktive Karten zur Sonnenfinsternis am 17. Februar 2026 gibt es – unter anderem – folgende Ressourcen:

Diese Seiten bieten detaillierte Informationen, Karten und Animationen zur Sonnenfinsternis.

Hier ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eine ringförmige Sonnenfinsternis aussieht. Man nennt sie auch den „Feuerring“, weil ein heller Sonnenrand sichtbar bleibt, während der Mond die Mitte bedeckt.

https://starwalk.space/gallery/images/annular-solar-eclipse-feb-2026/1920x1080.jpg
https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wqyPYrKZ8HzsRtLLTX6L7E.jpg

Ein solches Schauspiel wirkt fast unwirklich am Himmel. Auch wenn die Finsternis am 17. Februar von Europa aus nicht zu sehen ist, vermitteln Bilder wie diese eine gute Vorstellung von der besonderen, beinahe magischen Atmosphäre dieses seltenen Ereignisses.

© Datenaufbereitung mittels Google / Rosi