Wenn du dir Vollkommenheit in all den Qualitäten vorstellen würdest, die du überhaupt denken kannst, und sie dir als Teil deiner eigenen Wirklichkeit ausmalst.
Wenn du all das sehen würdest, was das Beste ist, kraftvoll, schöpferisch, ausdrucksstark, offen und weit.
Und wenn du anerkennen könntest, dass es noch so viel mehr gibt, als du jemals ausdrücken, begreifen oder festhalten könntest, etwas bedingungslos Liebendes, etwas, das sogar weit über all dies hinausgeht.
Dann würdest du vielleicht einen flüchtigen Blick auf Gott erhaschen.
Und das wärst DU.
Und so ist es.
Leuchte heller.
Ich liebe dich so sehr.
PS:
Es gibt eine gewisse Zurückhaltung und manchmal auch eine Abwehr gegenüber dem Wort Gott, weil Religionen es auf bestimmte Weise benutzt und geprägt haben. Ebenso gibt es die Weigerung, dieses Wort zu verwenden, weil es so wirken kann, als würde es auf ein Wesen außerhalb von uns hinweisen.
Doch wenn du erkennst, wer du wirklich bist, hörst du auf, an den Unterscheidungen zwischen innen und außen festzuhalten. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob du Gott, Quelle, Schöpfer, Sophia, Io, Tao, Allah oder andere Namen verwendest. All diese Begriffe sind lediglich Hinweise auf die unendliche Ausdruckskraft und die empfängliche Natur der Schöpfung. Auf das Dies und das Jenes, das Innen und das Außen, das Oben und das Unten, das Hier und das Dort, das Vergangene, das Gegenwärtige und das Kommende, auf Liebe und Leben ohne Anfang und ohne Ende. Auf jenes ewige Bewusstsein, das wie ein unsichtbarer verbindender Faden wirkt, unaussprechlich, tief, tiefer als tief, durchdrungen von einer Liebe, die sich kaum in Worte fassen lässt.
Wenn du Schritt für Schritt in die ganze Wirklichkeit eines sich entfaltenden Selbst hineintrittst, beginnst du zu erkennen, dass es nicht nur eine einzige Wahrheit gibt. Es gibt vielmehr dich, wie du dich immer mehr mit dir selbst in Einklang bringst. Und du kannst niemals endgültig definiert werden, weil du ständig in Bewegung bist. Was heute für dich wahr ist, wird es morgen vielleicht nicht mehr sein, denn du wirst dich auf etwas ausrichten, dem du bisher noch nicht begegnet bist, und genau das wird dann deine neue Wahrheit sein.
Welches Zeichen oder welches Wort du auch wählst, es wird immer für etwas stehen, das nicht vollständig definiert werden kann, für etwas, das alles umfasst und alles umarmt, was ist. Neti neti, nicht dies und nicht das.
Es wird DAS WORT sein, das sich in dem Moment, in dem du es aussprichst, wie ein Tor öffnet und dich augenblicklich weit werden lässt.
Ganz still, ganz privat und tief in dir selbst, finde dein WORT. Das Wort, das du laut aussprechen kannst und das du dennoch niemals vollständig erklären könntest, das dich jedoch sofort zum Leuchten bringt und dich für mehr öffnet.
Öffnet euch für mehr Möglichkeiten, Geliebte.
PPS:
Das WORT ist jenes, für das du dich niemals entschuldigen musst und dessen du dich niemals schämen wirst, denn es weist immer auf den Ort hin, an dem du gerade bist, und auf den Weg, den du gehst. Ein wunderschönes Wesen Gottes für Gott.
DU BIST DAS.
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