Wenn ich denke, wenn ich höre oder einen Menschen betrachte, dann sehe ich nicht zuerst einen Namen, einen Status, eine Herkunft oder eine Rolle.
Ich sehe einen Menschen – und eine zutiefst kostbare Seele.
Es ist nicht schwer, einen anderen wirklich zu verstehen.
Es braucht lediglich die Bereitschaft, zuzuhören – ohne Vorurteile, ohne innere Filter.
Einfach da zu sein, präsent, getragen von Liebe.
Wenn ich mein Unterscheidungsvermögen im Miteinander nutze, dann ist es mein Herz – das Göttliche in mir -, das mich ruft.
Nicht, um Fehler im anderen zu suchen, sondern um zu fühlen, wo der Fluss der Energie ins Stocken geraten ist.
Und um zu spüren, ob ich unterstützen darf, ob ich eingeladen bin, zu helfen.
Es ist meine innere Wahrheit, die mich führt.
Sie zeigt mir, wann Hilfe gewünscht ist – und wann etwas nicht in meinen Raum gehört.
Dieses Wissen entspringt einer tiefen, unmittelbaren Herzensklarheit.
Es wird genährt durch meine eigenen Erfahrungen – durch Zeiten, in denen ich meine Kraft aus der Hand gegeben habe, durch Versuche, sie über andere auszuüben, oder durch Momente, in denen andere versucht haben, meine Kraft zu nehmen.
Mit dem Erwachen wird dieses Unterscheidungsvermögen zu einem treuen Begleiter.
Es schenkt Klarheit und Reinheit im Sein – sanft, leise und liebevoll verankert im Herzen und im Geist zugleich.
Ich liebe dich so sehr.
Und wusstest du, dass der Mensch im gesamten Universum bekannt, geehrt und geliebt wird für seine Fähigkeit zum Mitgefühl?
Für die Gabe, in Liebe – und manchmal auch in tiefer Traurigkeit – das Leid und die Angst jedes fühlenden Wesens zu erkennen?
Denn wir tragen ein großes Mitgefühl in uns – füreinander.
Gewachsen aus unserer eigenen Erfahrung von Trennung und dem Weg zurück in die Einheit.
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