Im Blick auf das äußere Weltgeschehen scheint es, als würden wir an vielen Stellen an einen Punkt gelangen, an dem es nicht mehr weitergeht.
So vieles ist in Schieflage geraten – und allmählich wird spürbar, wie weitreichend diese Entwicklungen sind. Es wirkt, als würde die gewohnte Welt aufbrechen, zerbrechen oder sich gar auflösen.
Selbst in jenen kurzen Momenten, in denen es nach Entspannung aussieht, brodelt es unter der Oberfläche weiter – kraftvoll und unübersehbar.
Worauf steuern wir zu?
Und doch ist da gleichzeitig etwas ganz anderes wahrnehmbar.
Ein Aufstreben, eine Entfaltung, eine Expansion – die scheinbar nicht mehr zu dem passt, was sich im Außen zeigt.
Gerade dieses Nebeneinander kann verwirrend wirken. Alles erscheint mitunter eigenwillig, ja fast widersprüchlich.
Was kannst du tun?
Entspanne dich.
Akzeptiere, was ist.
Auch das, was schräg und ungewohnt erscheint.
Wenn du selbst konkret betroffen bist, prüfe in Ruhe, ob es an der Zeit ist, Konsequenzen zu ziehen.
Und wenn nicht, dann erlaube auch dort eine Schieflage – ohne sofort eingreifen zu müssen.
Jeder Mensch ist eingeladen, für sich zu erkennen, welche Schritte jetzt stimmig sind und was losgelassen werden möchte.
Diese Phase wird vorübergehen.
Wer sie als das annehmen kann, was sie ist –
eine Erscheinung eines tiefgreifenden Umbaus –
kann innerlich dennoch leicht und zuversichtlich bleiben.
Wahre Befreiung beginnt dort, wo du erkennst, dass das, was sich im Außen zeigt, keine absolute Wahrheit ist.
Es ist Ausdruck eines gewaltigen Wandels.
Wir sind mittendrin.
Das Alte bricht auf – seine Mauern, seine Dämme, seine Verkrustungen.
Die Kraft der Seele beginnt, diese Strukturen zu lösen.
Doch im Moment sehen wir oft noch vor allem die „Gesteinsbrocken“, die dabei in Bewegung geraten.
Gleichzeitig liegt in dieser Zeit eine große Chance:
Seelenkraft und Bewusstsein können sich befreien und neu entfalten – für jene, die bereit sind, diesen Prozess bewusst zu durchschreiten.
