Ein empfangener Lerntraum vom 31. Dezember 2024
Nur vier Worte:
„In aller/in der Stille trete ich ein.“
Wobei das „Ich“ hier die Quelle, Gott, das Göttlich Absolute meint – wie auch immer man es nennen möchte.
Und jeder Mensch kann diese göttliche Gegenwart wieder in sich verkörpern, wenn es seine bewusste Wahl ist.
Doch wie geschieht das?
Es ist ein Weg der Hingabe, der Liebe und der bewussten Verbindung mit der göttlichen Quelle.
Vorwort
Um Missverständnisse zu vermeiden:
Innere Stille und innere Ruhe sind Bewusstseinszustände.
Sie bedeuten nicht, dass im Außen völlige Geräuschlosigkeit herrschen muss.
Man kann mitten im größten Lärm still sein.
Man kann sogar sprechen und dennoch in der inneren Stille verweilen.
Mit der Zeit kann sogar das menschliche „Ich“ still werden, während Worte dennoch durch uns hindurchfließen – nicht mehr aus dem persönlichen Verstand heraus, sondern aus einer tieferen göttlichen Präsenz.
Dann entstehen Worte nicht mehr aus Kontrolle, Manipulation, Angst oder Absicht, sondern aus dem stillen Raum der Quelle selbst.
Die Wahl in jedem Augenblick
Je mehr wir die Stille wählen, desto mehr öffnet sich die innere Ruhe.
Und je öfter wir uns für diese Ruhe entscheiden, desto tiefer wird sie.
Denn Stille besitzt viele Ebenen.
Tiefen, von denen wir oft nicht einmal ahnen, dass sie existieren.
Wenn du glaubst, die Stille erreicht zu haben – gehe weiter.
Bleibe offen.
Es gibt noch tiefere Räume.
Je tiefer die Stille wird, desto weniger fühlt sich das persönliche „Ich“ als Mittelpunkt an.
In der wahren Stille verlieren Rollen, Identitäten und Geschichten an Bedeutung.
Es bleibt etwas viel Größeres.
Mit jeder tieferen Ebene richtet sich das Bewusstsein mehr auf höhere Schwingungen aus.
Und irgendwann beginnt eine innere Verschmelzung mit dem göttlichen Bewusstsein.
Anfangs ist diese Erfahrung kaum wahrnehmbar – fast ungreifbar zart.
Doch durch Hingabe, Ausdauer und das Loslassen des kontrollierenden Verstandes wird sie deutlicher.
Niemand kann diesen Weg für einen anderen gehen.
Die Erfahrung der göttlichen Gegenwart
Wer einmal die Quelle des Bewusstseins in sich berührt, möchte immer wieder dorthin zurückkehren.
Mit jeder bewussten Hinwendung wird es leichter, diese Verbindung zu finden.
Anfangs scheint es, als würden sich zwei Ebenen vereinen:
das menschliche Selbst und das Göttliche.
Doch mit der Zeit wird spürbar:
Es war nie wirklich getrennt.
Es war immer Eins.
Je mehr das Bewusstsein sich mit dieser Quelle verbindet, desto weniger dominiert die alte Identität des „getrennten Ichs“.
Liebe, Frieden und ewige Freude
Mit dieser göttlichen Präsenz gehen bestimmte Qualitäten einher:
Eine unendliche Liebe.
Ein vollkommener Frieden.
Eine stille, ewige Freude.
Doch diese Gefühle sind nicht mit menschlichen Vorstellungen von Liebe oder Glück vergleichbar.
Sie gehören nicht zur Illusion der äußeren Welt.
Sie sind zeitlos.
In dieser Gegenwart gibt es keine Angst, kein Leiden und keine Trennung.
Es gibt nur Sein.
Und die Erinnerung daran, dass die Quelle immer da war.
Wie diese innere Verschmelzung geschieht
Dieser Weg verlangt Hingabe, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, die alte Identität loszulassen.
Vor allem aber braucht er Liebe.
Nicht als Gedanke.
Sondern als gelebten Zustand.
Denn in jedem Augenblick gibt es eine Wahl:
Liebe zu sein – oder nicht.
Liebe ist die Kraft, die nach und nach alle inneren Türen öffnet.
Nicht Wissen.
Nicht Kontrolle.
Nicht Anstrengung.
Liebe.
Denn Liebe ist das eigentliche Wesen der göttlichen Quelle.
Aus Liebe entstand alles.
Und durch Liebe kehrt alles zurück.
Obwohl wir die Quelle niemals wirklich verlassen haben.
Sie war immer hier.
In uns.
Still.
Wartend.
Unendlich fein.
Die stille Kraft
Der denkende Verstand gehört zur Welt der Trennung und der Geschichten.
Doch Liebe ist still.
Sie drängt nicht.
Sie manipuliert nicht.
Sie kämpft nicht.
Sie ist einfach.
Und genau deshalb öffnet wahre Liebe alle inneren Tore.
Man muss nichts Besonderes lernen oder werden.
Oft geht es vielmehr darum, den ständigen Lärm des Verstandes loszulassen und die stille Gegenwart darunter wahrzunehmen.
Denn Liebe ist der stille Navigator.
Die stille Kraft.
Und vielleicht die vollkommenste Wirklichkeit von allem.
Immer in Liebe.
© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de
Grafik: „In der Stille trete ich ein“ I Lerntraum empfangen I 31. Dezember 2024 I Realitäten / schöpferische Illusionen I Dort, wo alle Realitäten enden. I Ebene der Stille: In der Stille trete ich ein. I Visuelle Analogie (nur als Darstellung des Prozesses) I …
Die Grafik zeigt symbolisch ein Eintauchen durch verschiedene Ebenen von Wahrnehmung, Gedanken und Realitäten – hinein in einen stillen Raum jenseits äußerer Illusionen.)
