Simone Solga: Frauen in den Sack | Folge 221

Die SPD macht’s besser als Donald Trump. Und: der BR macht Werbung für die Verhüllung. Blöder kann eine Woche kaum mehr sein. Viel Spaß mit Simone Solga, in ihrem Bettchen, Folge 221.

Hinweis: Alle weiterführenden Informationen, Verlinkungen, Empfehlungen sowie eventuelle Angebote der von Simone Solga im Video genannten Informationen sind ausschließlich über die Originalquelle abrufbar.

Bitte nutze dafür den hier angegebenen Originallink zum Video: https://www.youtube.com/@SolgaTV


© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de  

Willkommen in meinem Bettchen. Und ich habe gleich mal einen guten kostenlosen Rat für Donald Trump: Von der SPD lernen heißt siegen lernen. Wirklich. Wenn Trump den Iran genauso erbarmungslos bekämpft hätte, wie die SPD ihren Koalitionspartner CDU bekämpft, dann hätte er die Mullahs wahrscheinlich vollständig besiegt und hätte sich diesen etwas jämmerlich wirkenden Friedensvertrag sparen können. Wobei ich natürlich gar nichts gegen Friedensverträge habe. Aber den Deal hätte er vermutlich auch ohne Bomben bekommen können. Genauso wie Friedrich Merz. Denn das, was der bisher erreicht hat, nämlich praktisch gar nichts, hätte er wohl auch erreichen können, wenn er die Wahl verloren hätte. Wobei er dann vermutlich nicht ganz so viel Vertrauen in unseren Staat hätte zerstören können.

Und genau das ist ja der Unterschied zwischen Friedrich Merz und Bärbel Bas. Er zerstört hauptsächlich Vertrauen, sie dagegen arbeitet lieber gleich am ganzen System. Gemeinsam mit ihrem Chefpraktikanten Lars Klingbeil ist sie jedenfalls ein ziemlich schlagkräftiges Team. Und eines muss man ihnen lassen: Sie machen keine halben Sachen. Die hören erst auf, wenn bei dieser Koalition der Deckel so spektakulär in die Luft fliegt wie bei dem Tanklager in Russland, das kürzlich von einer Drohne getroffen wurde.

Mit ihren neuen Arbeitszeitideen zur weiteren Beschädigung der deutschen Wirtschaft wird Bärbel Bas endgültig zur Killerdrohne der SPD. Gut, der Vergleich hinkt ein bisschen. Normale Drohnen werden von intelligenten Piloten oder wenigstens von künstlicher Intelligenz gesteuert. Bei der Drohne Marke Bärbel Bas suche ich bislang allerdings noch nach irgendwelchen Spuren von Intelligenz. Das läuft offenbar alles eher nach Gefühl.

Die Älteren erinnern sich vielleicht noch daran, dass Helmut Kohl von seinen Spöttern gern „Birne“ genannt wurde. Inzwischen sind wir einen Schritt weiter. Beim heutigen politischen Personal denkt man eher an die hohle Birne. Aber was soll’s, Hauptsache Fallobst.

Und damit kommen wir vom Nahen Osten zum nahen Südosten. Das Weißwurstkalifat Bayern scheint inzwischen seinen eigenen Fernsehsender zu besitzen, den Burka Rundfunk, kurz BR. Dort wurde diese Woche ein Beitrag über sogenannte bedeckte Mode ausgestrahlt. Im Volksmund nennt man das ganz profan Verschleierung.

Natürlich wissen wir inzwischen alle: Wenn ein Mann eine unverhüllte Frau sieht, übernimmt sofort automatisch der Penis das Kommando über sein Leben. Der Mann ist dem dann vollkommen ausgeliefert und verlässt im Zweifel sogar noch sein Kamel. Man könnte sagen, der Erfinder der Burka hatte schlicht Angst vor seinem eigenen Penis. Wie krank muss ein Mensch eigentlich gewesen sein, der auf diese Idee gekommen ist? Ich kann mir ja vorstellen, dass einem die Ehefrau gelegentlich auf die Nerven geht. Aber die Lösung kann doch nicht sein, sie lebenslang in ein textiles Hauszelt einzuwickeln.

Was ich überhaupt nicht verstehe: Zeigen Frauen in der Werbung zu viel Haut, gibt es sofort Aufschreie, weil angeblich ein patriarchalisches Frauenbild transportiert wird. Aber eine Verschleierung, die ganz offen patriarchalisch ist, gilt plötzlich als Ausdruck von Vielfalt und Toleranz.

Alle Frauen sollten einen Tag lang einmal ohne Schleier herumlaufen, damit sie allen Islamophoben beweisen können, dass sie das wirklich freiwillig tun.

Die Münchner Medien Mudschaheddin besuchten sogar ein Geschäft, das sich auf sogenannte Scharia Mode spezialisiert hat. Also auf Frauen im Baumwollsack bis zu den Knöcheln. Der Besitzer erklärte den öffentlich rechtlichen Journalisten allen Ernstes, dass ein Mann seine Frau schließlich genauso schützen müsse wie sein wertvolles Handy.

Spätestens an dieser Stelle waren die Vertreter des Gebührenfunks restlos begeistert. Die Ehefrau als Smartphone. Was für ein geniales Konzept. Quasi die Flatrate ins Paradies.

Natürlich darf jeder denken, was er will, und selbstverständlich darf jeder solche Kleidung verkaufen. Aber dieselben Journalisten, die bei bestimmten Podcasts immer lautstark Einordnung und kritische Nachfragen fordern, scheinen hier plötzlich jedes Bedürfnis danach verloren zu haben.

Und dann wird es ernst.

Denn die Woken und die Feministinnen, die sonst bei jeder Kleinigkeit Schnappatmung bekommen, von denen war bei diesem Thema kaum ein Ton zu hören. Und deshalb möchte ich als Frau einmal ganz ohne Witz und Ironie sagen: Wenn ich mir ansehe, wie gründlich diese Bewegungen Frauen inzwischen verraten und für dumm verkaufen, dann könnte ich nur noch vor ihnen ausspucken.

Und ich meine damit nicht nur uns schon länger hier lebenden Exemplare. Ich meine vor allem die Frauen, die aus teilweise furchtbaren Verhältnissen zu uns gekommen sind, die hier eigentlich frei und selbstbestimmt leben möchten und sich dann von irgendwelchen biodeutschen Idioten erklären lassen müssen, dass genau die Unterdrückung, der sie entkommen wollten, in Wahrheit eine wunderbare kulturelle Bereicherung sei.

Ganz ohne Ironie sage ich: Diesen Verrat der Woken, der Linken und vieler Feministinnen an den Frauen sollte man niemals vergessen. Vor allem nicht als Frau, aber auch nicht als Mann, der noch ein bisschen Anstand besitzt.

Wie komme ich da jetzt wieder humorvoll heraus?

Verzeihen Sie mir bitte diese Entgleisung. Aber selbst für eine hauptberufliche Spottdrossel wie mich hört der Spaß irgendwann auf.

Und deshalb sage ich einfach:

Danke, lieber BR. Das habt ihr wirklich großartig hinbekommen. Als Dank schicke ich euch gern einen modisch schicken Ganzkörperschleier samt handgeschriebener Gebrauchsanweisung, wo ihr euch dieses Teil hinschieben könnt. Und wenn der Stoff dann hinten wie ein kleines Schwänzchen herausragt, dann haben wir endlich einen neuen Modetrend, für den sogar ich mich begeistern könnte.

Na dann.

Gute Nacht, Deutschland.