Achte darauf, wie du dich in Gegenwart anderer Menschen fühlst. Greg Grzybowski

Geliebte Seelen,

Vor fünf Jahren habe ich eine Botschaft über Energie, persönliche Grenzen, Selbstwert und Wahrhaftigkeit geschrieben. Es ging darum, sich nicht kleiner zu machen, nur damit andere sich wohler fühlen.

Heute kehrt diese Botschaft mit einer noch tieferen Bedeutung zurück.

Achte darauf, wie du dich in Gegenwart anderer Menschen fühlst.

Dein Körper spricht mit dir.

Deine Intuition spricht mit dir.

Dein Nervensystem spricht mit dir.

Dein Herz spricht mit dir.

Wenn du nach einer Begegnung immer wieder erschöpft, verunsichert, übergangen oder kleiner als zuvor nach Hause gehst oder das Gefühl hast, du müsstest dich selbst zurücknehmen, damit eine Beziehung funktioniert, dann nimm dieses Empfinden ernst.

Halte inne.

Höre hin.

Unterscheide bewusst.

Denke jedoch auch daran: Ein Gefühl ist zunächst eine Information. Es ist nicht automatisch ein endgültiges Urteil über einen anderen Menschen.

Manchmal zeigt es dir, dass in einer Beziehung tatsächlich etwas nicht stimmt.

Manchmal berührt die Begegnung eine alte Wunde in dir.

Und manchmal trifft beides gleichzeitig zu.

Deshalb braucht echte Unterscheidungskraft mehr als den Satz: „Energie lügt nicht.“

Sie lädt uns ein, still zu werden und uns ehrlich zu fragen:

Was fühle ich wirklich?

Was möchte mir diese Erfahrung zeigen?

Gibt es etwas, das ausgesprochen werden möchte?

Muss ich eine gesunde Grenze setzen?

Oder ist es einfach eine Verbindung, aus der ich herausgewachsen bin?

Geliebte Seele,

achte deinen eigenen Wert.

Du bist einen langen Weg der Heilung gegangen. Deshalb musst du dich nicht länger kleiner machen, deine Wahrheit verschweigen oder deinen inneren Frieden aufgeben, nur um für andere akzeptabel zu sein.

Gleichzeitig bedeutet das nicht, den anderen vorschnell zu verurteilen.

Jeder Mensch trägt Kämpfe in sich, die wir oft nicht sehen können. Manche sind von ihrem eigenen Schmerz überwältigt. Andere haben inmitten aller Herausforderungen den Kontakt zu ihrem Herzen vorübergehend verloren.

Und manchmal berühren unsere Klarheit, unsere Grenzen oder unsere Wahrheit etwas im anderen, das dieser selbst noch nicht verstehen kann.

Das macht ihn weder böse noch bist du dafür verantwortlich, ihn zu heilen.

Sprich deine Wahrheit liebevoll aus.

Sage einem Menschen, wie seine Worte oder sein Verhalten auf dich wirken.

Nicht als Vorwurf.

Nicht als Strafe.

Nicht aus Überlegenheit.

Sondern aus Klarheit und Ehrlichkeit.

Gib dem anderen die Möglichkeit zu verstehen, was in dir vorgeht.

Manchmal öffnet ein solches Gespräch eine Tür, durch die wieder Licht in eine Beziehung gelangen kann.

Manchmal kehren Verständnis, Mitgefühl und Liebe zurück.

Und manchmal ist der liebevollste Schritt, den eigenen Weg weiterzugehen.

Liebe bedeutet nicht, jedem unbegrenzt Zugang zu deinem Leben zu geben.

Mitgefühl bedeutet nicht, Respektlosigkeit hinzunehmen.

Vergebung bedeutet nicht, in verletzenden Mustern zu bleiben.

Und Einheit bedeutet nicht, die eigenen Grenzen aufzugeben.

Du kannst einen Menschen von Herzen lieben und dennoch erkennen, dass eure Wege sich an dieser Stelle trennen.

Du kannst ihn segnen und weitergehen.

Du kannst vergeben und dennoch Abstand halten.

Du kannst seine Verletzungen verstehen, ohne selbst erneut verletzt zu werden.

Auch das ist Liebe.

Denn letztlich sind wir alle miteinander verbunden.

Und doch trägt jede Seele die Verantwortung für ihr eigenes Bewusstsein, ihre Entscheidungen und die Energie, die sie in eine Beziehung einbringt.

Gehe deinen Weg weiter.

Wachse.

Liebe.

Höre auf dein Herz.

Sprich deine Wahrheit mit Mitgefühl.

Ehre das Licht in dir, ohne beweisen zu müssen, dass es heller leuchtet als das eines anderen.

Und wenn dir jemand begegnet, der dir im Moment nicht auf derselben Ebene begegnen kann, dann verurteile ihn nicht.

Aber mache dich auch nicht kleiner.

Erkenne, was ist.

Vertraue deinem Herzen.

Und wähle den Weg, der beiden Seelen die Freiheit lässt, ihren eigenen Weg weiterzugehen.

Wir alle sind aus Liebe entstanden.

Mögen wir diese Liebe nicht nur anderen schenken, sondern endlich auch uns selbst durch Selbstachtung, Würde und gesunde Grenzen entgegenbringen.

Ich liebe dich.

Ich liebe euch alle, so wie ich mich selbst liebe.

Frei.

Ehrlich.

Souverän.

Und bedingungslos.

Om Shanti Om.

Namasté.

Sat Nam.

Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.

Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.

Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.

Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen.

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© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de  

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