Ich bin der große, wunderschöne blaue Himmel. Greg Grzybowski

Ihr Lieben,

ein Leuchtturm jagt dem Sturm nicht hinterher.

Ein Leuchtturm streitet nicht mit der Dunkelheit.

Ein Leuchtturm bleibt fest in seiner heiligen Bestimmung verwurzelt …

und LEUCHTET!

Ihr Lieben …

in dieser Zeit bewegen sich viele Energien durch unsere kollektive Existenz.

Angst …

Wut …

Spaltung …

Projektion …

Verurteilung …

Manipulation …

ungeheilte Wunden …

und eine beinahe ständige Aufforderung an „UNS“, auf alles, was uns begegnet, sofort zu RE-AGIEREN.

Aber …

WIR müssen NICHT jedem Menschen, jedem Umstand, jeder Meinung oder jeder vorüberziehenden Energie unsere fokussierte Aufmerksamkeit schenken.

Denn das, was fortwährend unsere fokussierte Aufmerksamkeit erhält, erhält auch einen Teil unserer heiligen Lebensenergie.

Und …

GENAU HIER wird unser Unterscheidungsvermögen so überaus wichtig.

Nicht jede Meinungsverschiedenheit ist ein spiritueller Angriff.

Nicht jedes unangenehme Gefühl ist Intuition.

Nicht jede verschlossene Tür ist spirituelle Einmischung.

Nicht jeder Mensch, der uns infrage stellt, arbeitet gegen uns.

Und …

nicht jede Sturmwolke, die in unseren ganz persönlichen Ausschnitt des großen, wunderschönen blauen Himmels zieht, wurde dorthin geschickt, um uns zu zerstören.

Manchmal ist der Sturm die Angst oder Projektion eines anderen Menschen.

Manchmal ist es eine alte Wunde in unserem eigenen Selbst, die darum bittet, endlich gesehen zu werden.

Manchmal ist es eine Grenze, die gesetzt werden muss.

Manchmal ist es eine Wahrheit, für die WIR vielleicht noch nicht bereit sind.

Und manchmal …

ist es einfach nur ein Sturm!

Deshalb müssen WIR lernen,

INNEZUHALTEN …

zu ATMEN …

in unserem eigenen Selbst gegenwärtig zu werden, bevor wir entscheiden, was etwas bedeutet.

Die wahre „Prüfung“ besteht nicht darin, ob WIR jede Dunkelheit besiegen können, die vor uns erscheint.

Und ich glaube auch nicht, dass das Göttliche uns beobachtet und darauf wartet, dass „WIR“ scheitern.

Die Prüfung …

wenn WIR sie so nennen möchten …

besteht darin, ob WIR sofort aus Angst, Verletztheit oder dem EGO heraus RE-AGIEREN

ODER …

ob WIR still genug werden können, um aus einem göttlichen Ort der Liebe, Wahrheit, Klarheit und Unterscheidungskraft heraus zu HANDELN.

Es gibt einen heiligen Raum zwischen dem, was uns geschieht, und der Art und Weise, wie WIR darauf antworten.

In diesem heiligen Raum …

tritt Bewusstsein ein.

Die Wahl kehrt zurück.

Die Seele tritt hervor.

Und …

WIR beginnen uns wieder daran zu ER-INNERN, wer WIR wirklich sind.

Atme und entspanne dich …

Atme noch einmal …

Entspanne dich noch einmal …

Und dann wiederhole es!!!

Das bedeutet NICHT, dass WIR unterdrücken sollen, was wir fühlen.

Es bedeutet NICHT, so zu tun, als hätte etwas nicht wehgetan, obwohl es wehgetan hat.

Es bedeutet NICHT, still zu bleiben, während unsere Grenzen verletzt werden.

UND …

es bedeutet auch nicht, einem anderen Menschen unbegrenzten Zugang zu unserer heiligen Energie zu gewähren, nur weil WIR liebevoll bleiben möchten.

BEDINGUNGSLOSE LIEBE BEDEUTET NICHT BEDINGUNGSLOSEN ZUGANG!!!

Unsere Emotionen sind heilige Botschafter.

Wut kann uns zeigen, wo eine Grenze überschritten wurde.

Angst kann uns zeigen, wo WIR Sicherheit, Erdung oder ein tieferes Verständnis brauchen.

Trauer kann uns offenbaren, was WIR zutiefst geliebt haben.

Und …

Unbehagen kann etwas in unserem eigenen Selbst beleuchten, das bereit ist, geheilt, losgelassen oder verwandelt zu werden.

WIR sollen diesen Botschaftern zuhören …

aber …

WIR sind nicht dazu verpflichtet, ihnen die vollständige Kontrolle über das Gefäß zu übergeben!!!

Erlaube deiner Seele, mit dir zu sprechen.

Erlaube deiner Seele, das Drama und die Angst rund um die gegenwärtige Situation aufzulösen.

Und dann frage dich selbst …

„Was geschieht hier wirklich?“

„Welcher Teil davon gehört zu mir?“

„Was gehört zu jemand anderem?“

„Gibt es hier etwas Neues für mich zu lernen?“

„Oder ist dies etwas, das ich wiederholt NICHT lernen wollte?“

„Bin ich aufgefordert zu sprechen?“

„Bin ich aufgefordert zuzuhören?“

„Bin ich aufgefordert, eine Grenze zu setzen?“

„Oder werde ich einfach darum gebeten, wegzugehen?“

Dann …

verweile ruhig damit.

Erzwinge die Antwort NICHT.

Denn die Seele schreit nur selten lauter als der Lärm.

Die Seele spricht sanft durch die Stille hindurch, die darunter liegt.

Ihr Lieben …

seid wie der wunderschöne blaue Himmel!

WIR sind ALLE individuelle Ausdrucksformen dieses einen weiten und wunderschönen Himmels.

Unsere Gedanken, Gefühle und irdischen Erfahrungen sind die Wolken, die durch ihn hindurchziehen.

Manche Wolken sind weiß, weich und wunderschön.

Manche bringen uns Freude, Trost und Glück.

Andere kommen dunkel, schwer und voller Donner.

Aber …

DIE WOLKE IST NICHT DER HIMMEL!!!

Ein Sturm mag das Blau vorübergehend vor unseren menschlichen Augen verbergen …

doch er kann NIEMALS die Weite auslöschen, die jenseits von ihm existiert.

Auf dieselbe Weise …

DU BIST NICHT DER STURM, DER DURCH DICH HINDURCHZIEHT!!!

Du bist das heilige Bewusstsein, das fähig ist, ihn zu beobachten …

ihn zu fühlen …

von ihm zu lernen …

und zu entscheiden, wie du dich durch ihn hindurchbewegen wirst.

Aber …

einen Sturm durch unseren Raum ziehen zu lassen bedeutet nicht, dass WIR ungeschützt unter gefährlichen Blitzen stehen bleiben müssen.

Wie bei jedem physischen Sturm …

tue, was du kannst, um sicher und geborgen zu bleiben, bis er vorübergezogen ist.

Suche Schutz, wenn Schutz notwendig ist.

Setze die Grenze.

Schließe die Tür.

Bitte um Hilfe.

Entferne dich aus der Situation, wenn deine Sicherheit und dein Wohlbefinden dies erfordern.

Deinen heiligen Raum zu schützen ist KEIN Versagen der Liebe.

Manchmal …

IST der Schutz deines heiligen Raumes Liebe!

WIR können nicht immer kontrollieren, was in unser Leben tritt.

Und kein Mensch trägt spirituell die Verantwortung für die schädlichen Entscheidungen, die ein anderer Mensch ihm gegenüber trifft.

Aber …

WIR besitzen die heilige Autorität zu entscheiden, was bleiben darf …

wie viel Zugang es erhalten wird …

und wie viel Einfluss es in unsere Zukunft hineintragen darf.

NUR DU besitzt die heilige Autorität, die göttliche „energetische Gegenwart deiner Bestimmung“, die DU bist, zu bewahren!

Gieße nicht all deine heilige Energie in jene, die entschlossen zu sein scheinen, dich misszuverstehen.

Mache diejenigen, die sich gegen dich stellen, nicht zum Mittelpunkt deiner spirituellen Reise.

Und …

baue nicht deine gesamte Identität darauf auf, angegriffen zu werden.

Führe deine Energie zurück zu deiner Heilung.

Führe sie zurück zu deinem Körper.

Führe sie zurück zu deiner Seele.

Führe sie zurück zu deiner heiligen Bestimmung.

Führe sie zurück zu jenen, die fähig sind, deine Liebe zu empfangen, ohne dich ständig dazu aufzufordern, dich selbst zu verlassen.

Ein Fackelträger …

ein Leuchtturm …

eine Lichtsäule …

ein Torhüter …

ein Schlüsselhüter …

oder ein Lichtarbeiter zu sein …

macht KEINE Seele wichtiger, göttlicher oder würdiger als eine andere.

Dies sind nicht einfach nur Titel, die man für sich beansprucht.

Es sind heilige Verantwortungen, die GELEBT werden wollen!

Unser Licht wird nicht daran gemessen, wie viele Menschen sich gegen uns stellen.

Unser Licht offenbart sich darin, wie WIR uns entscheiden, uns zu verhalten, wenn uns Widerstand begegnet.

Können WIR ehrlich bleiben, ohne grausam zu werden?

Können WIR liebevoll bleiben, ohne naiv zu werden?

Können WIR mitfühlend bleiben, ohne unsere Grenzen aufzugeben?

Können WIR Verantwortung übernehmen, wenn WIR zu einer Situation beigetragen haben?

Können WIR uns entschuldigen, wenn WIR Schaden verursacht haben?

Können WIR unseren Frieden bewahren, ohne einen anderen Menschen zu bestrafen?

Können WIR weggehen, ohne Hass in unseren Herzen mit uns zu tragen?

DAS ist Lichtarbeit!

WIR meistern unsere eigene Dunkelheit nicht, indem wir leugnen, dass sie existiert.

WIR bringen unserem Schatten keinen Frieden, indem wir versuchen, ihn zu zerstören.

WIR bringen ihm Frieden, indem wir die verängstigten, wütenden, trauernden und verwundeten Orte in unserem eigenen Selbst lieben …

und diesen verwundeten Anteilen zugleich nicht länger erlauben, das Steuer unseres Gefäßes zu übernehmen.

Unsere Dunkelheit zu lieben bedeutet NICHT, schädliches Verhalten von uns selbst oder von irgendjemand anderem zuzulassen.

Es bedeutet, sich zu weigern, jene Teile unseres eigenen Wesens im Stich zu lassen, die noch immer darum bitten, geheilt zu werden.

Denn wenn WIR die verborgenen Orte in unserem eigenen Selbst liebevoll erhellen …

gibt es weit weniger unbewusste Türen, durch die Chaos eintreten kann.

Also …

wenn die dunklen Sturmwolken in deinen persönlichen Ausschnitt des großen, wunderschönen blauen Himmels ziehen …

sieh sie.

Erkenne sie an.

Fühle, was sie in dir erwecken.

Empfange die Lektion, die wirklich zu dir gehört.

Handle geerdet, wenn Handeln erforderlich ist.

Lass los, was NICHT zu dir gehört.

Und dann …

erlaube dem Sturm, seinen Weg fortzusetzen!

Jage ihm NICHT über den Horizont hinterher.

Erschaffe seinen Donner NICHT immer wieder neu, lange nachdem die Wolken vorübergezogen sind.

Gib deine heilige Energie NICHT weiterhin an etwas ab, das in deinem Raum körperlich gar nicht mehr gegenwärtig ist.

Vertraue darauf, dass jeder Sturm irgendwann das bewegen wird, was bereit ist, bewegt zu werden.

Und VERTRAUE darauf, dass die Sonne „UNS“ immer wieder aus den Schutzräumen hervorlocken wird, in denen WIR uns vorübergehend wiedergefunden haben mögen.

Wenn dies eine Prüfung ist …

dann lass die Frage lauten …

„Werde ich zulassen, dass diese Erfahrung mich von meiner Seele trennt?“

„Oder werde ich zulassen, dass sie mich noch tiefer in meiner Wahrheit verwurzelt?“

„Werde ich zulassen, dass dieser Sturm mich niederreißt?“

„Oder werde ich zulassen, dass er mich aufbaut?“

Was mich persönlich betrifft …

ich entscheide mich dafür, dass er mich tiefer werden lässt.

Ich entscheide mich dafür, dass er mir Klarheit schenkt.

Ich entscheide mich dafür, dass er meine Grenzen stärkt, ohne mein Herz zu verhärten.

Ich entscheide mich dafür, liebevoller zu werden …

ohne weniger klar und unterscheidungsfähig zu werden.

Ich entscheide mich dafür, mich wieder daran zu ER-INNERN, dass der Sturm meinen heiligen Raum betreten mag …

aber er besitzt NICHT die Autorität, zu meiner heiligen Identität zu werden!

ICH BIN NICHT DER STURM …

ICH BIN DER GROSSE, WUNDERSCHÖNE BLAUE HIMMEL!

Ich liebe dich.

Ich liebe euch.

Ich liebe euch alle, so wie ich mich selbst liebe.

Frei.

Ehrlich.

Souverän.

Und bedingungslos.

Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.

Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.

Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.

Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen.

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© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de