Aktualisierung vom 23.09.2026: Mehr als Schwindel auf der Wies’n – mit Prof. Stefan Hockertz
Da kann einem schon schwindlig werden – in den modernen Fahrgeschäften oder nach so ’ner Maß Bier.
Das Oktoberfest hat aber in diesem Jahr noch einen weiteren Schwindelfaktor gewonnen: den Impfservice auf der Wiesn.
Die Meldung Nr. 179 der Münchner Rathaus Umschau (veröffentlicht am 18. September) bewirbt einen sogenannten Infektionsschutz, den man sich zwischen 9 und 14 Uhr in der Wiesn-Wache holen könne, der kurz nach der Impfung einsetze und sich innerhalb von etwa ein bis zwei Wochen vollständig aufbauen würde.
Angeboten werden kostenlos – also von den Krankenkassen finanziert – Corona-, Influenza- und RSV-Impfungen.
Diese Maßnahme der Stadt München geht auf die Initiative „München impft“ unter der Schirmherrschaft der Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek zurück.
Was das Immunsystem sonst noch zu Spritzen und Bier zu sagen hat, was diese Aktion mit der STIKO, der Ständigen Impfkommission beim RKI, zu tun hat und wie man die Situation juristisch betrachten könnte, das haben wir mit Prof. Stefan Hockertz, dem kritischen Immunologen und Toxikologen, besprochen.
Ein Interview mit Beatrix Zurek wurde aus Termingründen leider abgelehnt. Die Veröffentlichung der schriftlichen Antworten, die wir in den nächsten Tagen erwarten, folgt …
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Radio München beschäftigt sich mit einer Impfaktion auf dem Münchner Oktoberfest im Rahmen der Initiative „München impft“. Auf der Wiesn werden Corona-, Influenza- und RSV-Impfungen angeboten. Der Beitrag hinterfragt insbesondere, ob eine Impfaktion in einem Umfeld mit Alkohol, schwerem Essen, Fahrgeschäften und ausgelassener Volksfeststimmung sinnvoll sei.
Interviewpartner ist der Immunologe und Toxikologe Prof. Stefan Hockertz, der die Aktion sehr scharf kritisiert. Er äußert gesundheitliche Bedenken, insbesondere hinsichtlich einer Verbindung von Impfung und Alkoholkonsum, und stellt verschiedene Behauptungen über Risiken und Wirkungsweise von Impfstoffen auf. Teilweise räumt er selbst ein, dass bestimmte Auswirkungen – etwa von Alkohol nach einer mRNA-Impfung – nicht untersucht seien und daher nur vermutet werden könnten.
Ein großer Teil des Gesprächs widmet sich rechtlichen Fragen. Hockertz argumentiert unter Bezugnahme auf das Heilmittelwerbegesetz, die Werbung für die Impfungen könne unzulässig oder irreführend sein. Außerdem betont er die ärztliche Aufklärungspflicht und den „Informed Consent“. Seiner Auffassung nach könne eine wirksame Einwilligung problematisch sein, wenn ein Wiesnbesucher bereits Alkohol konsumiert habe und deshalb nicht mehr ausreichend urteilsfähig sei.
Auch die Rolle der STIKO wird thematisiert. Hockertz betont, dass deren Empfehlungen den behandelnden Arzt seiner Ansicht nach nicht von der individuellen medizinischen Verantwortung und einer umfassenden Patientenaufklärung entbinden.
Der Beitrag endet mit grundsätzlicher Kritik von Hockertz an der Impfpolitik und am deutschen Rechtssystem. Radio München kündigt zugleich an, noch die schriftlichen Antworten der Münchner Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek veröffentlichen zu wollen, die für ein Interview nicht zur Verfügung stand.
Premiere auf dem Oktoberfest: München impft erstmals direkt auf der Wiesn Die Stadt München bietet 2026 erstmals Impfungen gegen Grippe und Covid-19 direkt auf dem Oktoberfest an – ohne Termin.
Originalbeitrag: https://www.facebook.com/photo?fbid=1758744586256981&set=a.731697745628342
Siehe die Kommentarleiste unter dem Video auf Facebook!

Rosi/Es Ist Alles Da
Weil ich dem Zeitungsartikel keinen ernsthaften Glauben schenken wollte, habe ich die Info durch den Faktenchecker überprüft.
Premiere auf der Wiesn: Impfen direkt auf dem Oktoberfest
Die Meldung stimmt tatsächlich:
Auf dem Münchner Oktoberfest 2026 wird erstmals direkt auf der Wiesn gegen Grippe und Covid 19 geimpft.
Die Landeshauptstadt München hat das Angebot offiziell bestätigt. In der Wiesn Wache können sich Menschen ohne vorherige Terminvereinbarung impfen lassen.
Und dafür muss man nicht einmal Oktoberfestbesucher sein. Auch wer ausschließlich zum Impfen kommt, kann das Angebot nutzen.
Die Aktion ist Teil der Initiative „München impft“ und wird gemeinsam mit dem LMU Klinikum und dem TUM Klinikum durchgeführt.
Zwischen Festzelten, Fahrgeschäften, Brezn und Maßkrügen gibt es in diesem Jahr also noch ein weiteres Angebot:
den kleinen Pieks zwischendurch.
Eine durchaus bemerkenswerte Premiere auf dem größten Volksfest der Welt.
Wer das Impfangebot nutzen möchte, sollte Impfpass und Krankenkassenkarte mitbringen.
Quelle: Landeshauptstadt München, Rathaus Umschau vom 18. September 2026




6 Gedanken zu diesem Text
Kommentare sind geschlossenDie mRNA Impfer haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun.
Schädliches Tun.
Unfassbar
Lieber Karl Valentin,
wenn nicht mehr alle Latten am Zaun sind, muss das noch lange nicht heißen, dass der Zaun vorher schon mal fertig war. Und solange keiner weiß, wie viele Latten ursprünglich dran waren, lässt sich auch schwer sagen, wie viele jetzt fehlen. Unzählbar also … der Zaun, die Latten, die Zaunbauer und die Kommentare unterhalb der Veröffentlichung von Merkur auf Facebook.
Der echte Valentin hätte jetzt vielleicht gesagt: „Es ist schon alles erfahren und gesagt, aber halt noch nicht von jedem … und schädlich ist vieles – besonders, wenn man diese Erfahrung noch braucht.“ 😄
Rosi
… und wenn’s ned pfunzt, gibt’s noch ’n Freibier dazu….?
Denn das mit der Bratwurst is out!
Au ha!
Na denn, wohl bekomm’s!
Auf die Gemütlichkeit!
😂 Liebe Katrin, Freibier zum Pieks – jetzt bring sie bloß nicht noch auf Ideen! 🍺💉 Die Bratwurst hat offenbar ausgedient, auf der Wiesn muss es schließlich standesgemäß zugehen. 😄 Na dann: Prost und auf die Gemütlichkeit! 🍻Rosi
Echt jetzt? Lässt sich nach dem Ganzen noch jemand impfen? Ich kann mir nur eines vorstellen: Der Wickeltisch war damals zu hoch und die Eltern halt ungeschickt
😂 Lieber Werner, du nimmst heute aber auch kein Blatt vor den Mund! Ich glaube, ich bleibe lieber bei meiner Verwunderung über diese außergewöhnliche Wiesn Premiere – die spricht schon ganz für sich. 😉🍻Herbstzliche Grüße, Rosi
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