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Die Ablenkungen sind die letzte Prüfung – Chellea Wilder (nicht als Wort-für-Wort-Übersetzung, sondern als Testversion das, was ich auf ihrer Botschaft – für uns – mitnehme)

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Die Ablenkungen sind die letzte Prüfung – Chellea Wilder (nicht als Wort-für-Wort-Übersetzung, sondern als Testversion das, was ich auf ihrer Botschaft – für uns – mitnehme)

Allgemein·20. September 2026, 17:07 Uhr·3 Minuten

Die Ablenkungen (schon immer, aber intensiviert und beschleunigt und absurder seit (in Deutschland) 27.01.2020) sind die letzte Prüfung – was ich aus Chellea Wilders Botschaft mitnehme …

WENN DIE WELT LAUTER UND LAUTER WIRD …

Ich habe den Text von Chellea Wilder gelesen und möchte gar nicht versuchen, all ihre Gedanken und Bilder wiederzugeben. Für mich bleibt daraus vor allem eine recht einfache Botschaft hängen:

Lass dich nicht vom Lärm der Welt verlieren.

Wir leben in einer Zeit, in der unglaublich vieles gleichzeitig auf uns einwirkt. Nachrichten, Politik, Krisen, Ängste, Meinungen, Gegensätze – und ständig möchte irgendetwas unsere Aufmerksamkeit haben. Chellea beschreibt diese äußeren Kräfte in der Sprache der Gnosis als Archonten, spricht vom Demiurgen und von einer Welt der Illusionen. Manches davon mag einem inzwischen sehr vertraut sein, anderes vielleicht fremd oder auch befremdlich.

Aber ich glaube, man muss nicht jedes dieser Bilder übernehmen, um den Gedanken dahinter zu verstehen.

Denn im Mittelpunkt steht für mich etwas anderes: die Erinnerung daran, dass wir nicht alles, was draußen geschieht, auch in uns hineinlassen müssen.

Chelleas „Schatz im Feld“ hat mir dabei besonders gefallen. Der Schatz ist die Erkenntnis – die Gnosis. Und dieser Schatz liegt nicht irgendwo weit entfernt. Er ist bereits in uns. Vielleicht verbringen wir nur manchmal so viel Zeit damit, auf das Geschehen außerhalb von uns zu schauen, dass wir vergessen, selbst ein wenig tiefer zu graben.

Auch die vielen Ablenkungen, von denen sie schreibt, verstehe ich so. Vielleicht besteht die eigentliche Herausforderung unserer Zeit gar nicht darin, zu allem eine Meinung zu haben. Vielleicht besteht sie manchmal darin, bewusst zu entscheiden, wem und was wir unsere Aufmerksamkeit schenken.

Angst, Empörung und Streit können sehr viel Raum einnehmen. Liebe, Mitgefühl, Dankbarkeit und innere Ruhe sind meist leiser.

Und vielleicht liegt gerade darin ihre Kraft.

Ein Gedanke aus Chelleas Text ist mir dabei im Herzen geblieben: Wir müssen das Licht nicht ständig irgendwo draußen suchen. Wenn wir etwas mehr Frieden in diese Welt bringen möchten, beginnt das möglicherweise viel näher – bei uns selbst.

Nicht indem wir die Welt ignorieren. Nicht indem wir so tun, als gäbe es keine Probleme. Sondern indem wir darauf achten, dass das, was draußen geschieht, nicht darüber bestimmt, was in uns geschieht.

So verstehe ich auch ihre Worte über das Erwachen. Nicht unbedingt als großes mystisches Ereignis, das irgendwann kommen wird, sondern als etwas sehr Persönliches und vielleicht sogar Alltägliches: einen Moment, in dem wir uns erinnern, was uns wirklich wichtig ist.

Vielleicht sind die vielen Ablenkungen tatsächlich eine Art Prüfung.

Nicht die Prüfung, ob wir die Welt durchschauen.

Sondern ob wir bei all dem Lärm noch uns selbst hören können.

Das ist jedenfalls das, was ich aus Chellea Wilders Botschaft für mich/uns mitnehme:

Weniger Angst füttern. Weniger im Außen verlieren. Wieder öfter nach innen hören. Mitgefühl bewahren. Dankbar bleiben. Und darauf vertrauen, dass ein kleines Licht nicht deshalb weniger Licht ist, nur weil es rundherum gerade ziemlich dunkel erscheint.

Vielleicht müssen wir gar nicht irgendwohin zurückkehren.

Vielleicht müssen wir uns nur wieder erinnern.

Originalbeitrag: https://www.universallighthouse.com/post/the-distractions-are-the-final-test-~-higher-gnosis-chellea-wilder

© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung

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