Selbstfürsorge und schöpferische Kraft. Brenda Hoffman

Geliebte Menschen,

vielleicht schiebst du manches immer wieder auf. Vielleicht hoffst du insgeheim, dass morgen alles besser sein wird – obwohl deine Gedanken noch immer von Sorge, Unsicherheit oder Angst geprägt sind.

Doch ein neues Morgen entsteht nicht einfach von selbst. Es beginnt mit einer kleinen Entscheidung im Heute.

Nimm dir einen Augenblick Zeit und frage dich:
Was bringt mein Herz heute zum Leuchten?
Was schenkt mir Freude?
Was lässt mich innerlich ruhig werden?

Es müssen keine großen Ereignisse sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die unsere Seele nähren – das Lächeln eines Menschen, eine Blüte am Wegesrand, Vogelgesang am Morgen oder ein Moment, in dem wir einfach tief durchatmen und Frieden spüren.

Vielleicht hast du inzwischen begonnen zu glauben, dass diese neue Welt, von der so oft gesprochen wird, niemals wirklich Teil deines Lebens sein wird. Vielleicht scheint dir alles eher unsicher, verwirrend oder beängstigend, und du fragst dich, ob die Zukunft überhaupt heller werden kann.

Doch halte einen Moment inne.

Versuche, deine Welt mit neuen Augen zu betrachten.

Sieh die Freude einer Blume, die sich dem Licht entgegenstreckt.

Sieh den Mut eines Menschen, der trotz seiner Ängste seinen eigenen Weg geht.

Erinnere dich an all die Sorgen, die du dir gemacht hast und die niemals Wirklichkeit geworden sind.

Richte deinen Blick nicht nur auf das Große und Weltbewegende, sondern ebenso auf das Kleine und Leise.

Suche nach dem, was dir Frieden schenkt.

Suche nach dem, was dein Herz leicht werden lässt.

Denn viele Ängste begleiten die Menschheit seit unzähligen Generationen. Sie sind zu einer Gewohnheit geworden. Deshalb braucht auch das Vertrauen Übung.

Ja, Übung.

Vielleicht fühlt sich das zunächst ungewohnt an. Fast so, als würdest du etwas gegen deine Vernunft tun.

Du hast gelernt, stets das Schlimmste vorauszuahnen.

Wenn heute nichts geschieht, dann bestimmt morgen.

Wenn der Himmel heute klar ist, könnte morgen das Unwetter kommen.

So hat unser Verstand oft gearbeitet.

Doch nun darf etwas Neues entstehen.

Wir aus den Universen laden dich nicht dazu ein, Schwierigkeiten zu verdrängen oder wegzusehen.

Es geht nicht darum, Probleme zu leugnen.

Es geht darum, sie mit einem neuen Blick zu betrachten.

Selbst in schwierigen Situationen gibt es manchmal einen kleinen Lichtstrahl.

Vielleicht entdeckst du Mitgefühl.

Vielleicht wächst Vertrauen.

Vielleicht entsteht eine unerwartete Möglichkeit.

Vielleicht erkennst du eine Stärke in dir, die dir bisher verborgen geblieben war.

Frage dich immer wieder:

Welchen kleinen Funken von Freude oder Hoffnung kann ich selbst jetzt noch erkennen?

Und ebenso:

Wie viel Energie verliere ich, wenn ich unaufhörlich darüber nachdenke, was alles geschehen könnte?

Vielleicht denkst du nun:

„Ihr sprecht leicht. Ihr lebt ja nicht auf der Erde.“

Doch wir erinnern dich an etwas, das du tief in deinem Innersten bereits weißt.

Du bist weit mehr als das menschliche Wesen, als das du dich im Augenblick erfährst.

In dir lebt ein schöpferisches Bewusstsein.

Eine göttliche Kraft.

Eine Weisheit, die weit älter ist als dieses Leben.

Stell dir einen Menschen vor, der viele Jahre in einer Gefängniszelle gelebt hat.

Eines Tages wird die Tür geöffnet.

Doch aus Angst bleibt er sitzen.

Nicht weil er eingesperrt ist.

Sondern weil er vergessen hat, dass Freiheit möglich ist.

So ähnlich geschieht es vielen Menschen.

Die Tür steht bereits offen.

Doch die Erinnerung an frühere Verletzungen hält sie noch zurück.

Jetzt ist die Zeit gekommen, dich wieder an jene Fähigkeiten zu erinnern, die deine Seele immer besessen hat.

Du musst sie nicht erst erwerben.

Sie sind bereits in dir.

Vielleicht fragst du dich, warum jene Wesen, zu denen Menschen beten oder um Hilfe bitten, scheinbar mühelos wirken können.

Warum sie Trost schenken, Menschen begleiten oder auf wundersame Weise helfen.

Wir sagen dir:

Auch sie haben einst Erfahrungen auf der Erde gemacht.

Und das, was du in ihnen bewunderst, lebt ebenso in dir.

Es ist oft leichter, andere um Hilfe zu bitten.

Es ist angenehmer, wenn jemand die Verantwortung übernimmt.

Doch langsam endet diese Zeit.

Nicht weil du verlassen wirst.

Sondern weil du bereit bist, selbst in deine Kraft hineinzuwachsen.

Vielleicht hast du bemerkt, dass deine Gebete heute anders beantwortet werden als früher.

Nicht weil dich das Universum weniger liebt.

Sondern weil es dir zutraut, eigene Schritte zu gehen.

So wie liebevolle Eltern irgendwann einen Schritt zurücktreten, damit ihr Kind laufen lernt, so geschieht es nun auch auf deinem Weg.

Die Unterstützung verschwindet nicht.

Sie verändert lediglich ihre Form.

Du wirst eingeladen, dich selbst wiederzuentdecken.

In gewisser Weise sind wir heute nicht mehr deine elterliche Begleitung.

Wir sind deine Weggefährten.

Wir beobachten voller Freude, wie du dich erinnerst, wer du wirklich bist.

Ja, manchmal stolperst du.

Manchmal zweifelst du.

Manchmal scheint alles viel langsamer zu gehen, als du gehofft hast.

Doch glaube uns:

Du gehst deinen Weg besser, als du selbst glaubst.

Du hast dich einst entschieden, diese Zeit des Wandels mitzuerleben.

Du bist gekommen, um beim Übergang in ein neues Bewusstsein mitzuwirken.

Und genau das tust du.

Deshalb verurteile weder dich selbst noch das Universum.

Niemand hat dich vergessen.

Niemand hat dich im Stich gelassen.

Im Gegenteil.

Das Leben lädt dich liebevoll ein, deine wahre Größe anzunehmen.

Dich nicht länger kleiner zu machen, als du bist.

Dich nicht länger zu verstecken.

Nicht aus Stolz.

Sondern aus Liebe zu deinem wahren Wesen.

Du bist ein schöpferisches Wesen.

Du bist ein Ausdruck des Göttlichen.

Und ebenso jeder Mensch, der sich entscheidet, in diesem Leben diesen Bewusstseinswandel mitzugehen.

Erinnere dich daran.

Du brauchst dich nicht länger zurückzuhalten.

Du musst dich nicht länger von deiner Vergangenheit bestimmen lassen.

Du bist fähig, gut für dich selbst zu sorgen.

Du kannst dein Leben bewusst gestalten.

Du darfst deinen eigenen Wert erkennen.

Darum höre auf, deine Kraft immer im Außen zu suchen.

Beginne, sie in dir selbst zu entdecken.

Dort hat sie immer auf dich gewartet.

So ist es.

Amen.

Originalbeitrag: https://lifetapestrycreations.wordpress.com/2026/07/06/self-care-and-creation/

© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de