Das Verständnis des Schattens. Nicky Hamid

Es ist so vielschichtig und komplex – und doch zugleich ganz einfach.

Eigentlich ist es immer einfach.

Der Schatten wurde als ein Bewusstseinszustand erschaffen, in dem das Wesen zwischen Dunkelheit und Licht verweilen konnte.

Er entstand, um dem individuellen Bewusstsein – dem Seelenwesen – die Erfahrung des freien Willens zu ermöglichen.

Die Erfahrung der Wahl.

Ein „Ort“ – oder besser gesagt eine Ebene, eine Dimension beziehungsweise ein bestimmter Frequenzbereich innerhalb elektromagnetischer Felder -, in bestimmten Universen (eines davon ist das unsere), an dem bewusste Wesen Erfahrungen sammeln konnten.

Über Äonen hinweg, während unserer machtvollen Reise als Seelenwesen durch unzählige Dimensionen, sind wir dem Schatten immer wieder begegnet. Er bot uns die Möglichkeit, Gegensätze zu erfahren. Unsere gegenwärtigen physischen Leben sind dabei nur ein winziger Ausschnitt unserer Reise durch Zeit, Raum und Dimensionen.

Doch im Laufe der Zeitalter wurde der Schatten vom Bewusstseinsdruck der Dunkelheit – sowohl in den dichteren als auch in den geistigen Ebenen – vereinnahmt. Diese Energie flüsterte ständig: „Wähle mich. Wähle mich.“ Sie lockte mit dem Versprechen von Macht über andere und nährte sich von Angst, die sie verstärkte und immer weiter anfachte.

So wurde der Schatten zu einem Ort des Versteckens, anstatt zu einem Raum, aus dem heraus man selbstbestimmte Entscheidungen treffen konnte. Er wurde zu einem Zufluchtsort in der Illusion von Macht, Sicherheit und Gewissheit – einem vermeintlichen Schutz vor der Dunkelheit oder auch vor den eigenen Projektionen auf das Licht. Eine trügerische Sicherheit, zerbrechlich und von Angst durchdrungen.

Heute lernen wir alle den wahren Schatten auf der dichtesten Ebene elektromagnetischer Schwingungen kennen.

Es kann keine Geheimnisse mehr geben.
Keine Lügen mehr.

Der vereinnahmte Schatten funktioniert nur, solange er verborgen bleibt – maskiert, getarnt und genährt von unseren Ängsten und Schwachstellen. Er erzeugt geistige Verwirrung und emotionales Chaos. Er untergräbt unsere tiefsten Sehnsüchte ebenso wie unsere höchsten Ziele.

Er dringt in unser Energiefeld ein und gleicht einer Schadsoftware, die sich in den verborgenen Winkeln unseres wunderschönen Lichtgewebes versteckt und sich von den Wunden nährt, die wir noch in uns tragen.

Im Schatten zu stehen bedeutet deshalb, in jedem einzelnen Augenblick eine bewusste Entscheidung aus freiem Willen zu treffen – und zu erkennen, dass die eigentliche Wahl nicht zwischen Dunkelheit und Licht besteht.

Wie könnte sie das auch?

Beides entstammt derselben göttlichen Quelle.

Die wahre Wahl ist die Liebe.

Sie ist der verbindende Faden, der alles zu Einem zusammenhält.

Eine einfache Entscheidung, geliebter Mensch.

Frage dich:

„Wie würde die Liebe das sehen?“

Oder:

„Wie schaut die Liebe auf diese Situation?“

Schritt für Schritt erkennen wir, dass diese Liebe weit über das hinausgeht, was wir als menschliche Liebe kennen.

Sie ist unermesslich größer.

Ich liebe euch von Herzen. 💛

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Grafik: Wenn du Ganzheit erfahren und jeden Tag deines Lebens in innerem Wohlbefinden leben möchtest, dann beginne damit, deine Energie zu dir zurückzuholen – all jene Anteile, die du im Laufe der Zeit an das „System“ abgegeben hast. Hole sie liebevoll zu dir zurück.