Erinnere dich: Dein Licht war immer in dir. Greg Grzybowski

Geliebte,

vor acht Jahren habe ich eine Botschaft darüber geteilt, wie wichtig es ist, unser inneres Gefäß mit Liebe, Achtung und Wertschätzung für uns selbst zu füllen.

Heute kehrt diese Erinnerung mit noch größerer Tiefe zurück.

Sich selbst zu lieben bedeutet nicht, alles allein bewältigen zu müssen.

Es bedeutet nicht, Hilfe abzulehnen.

Es bedeutet nicht, das Herz zu verschließen, die eigenen Wunden zu verleugnen oder so zu tun, als bräuchten wir keine Zärtlichkeit, keine Nähe und keine liebevolle Begleitung mehr.

Wir wurden erschaffen, um zu lieben.
Um Liebe zu empfangen.
Um Liebe miteinander zu teilen.
Um gesehen, getragen, ermutigt und füreinander da zu sein.

Doch es gibt einen heiligen Unterschied zwischen der Liebe eines anderen Menschen zu empfangen und ihn dafür verantwortlich zu machen, all jene leeren Räume in uns zu füllen, die wir selbst verlassen haben.

Ein anderer Mensch kann dich an deine Schönheit erinnern.

Er kann an deiner Seite stehen, während du heilst.

Er kann dich trösten, wenn deine Seele müde ist.

Er kann Liebe in dein Leben bringen und dadurch Bereiche deines Herzens berühren, die du längst vergessen glaubtest.

Doch niemand kann dauerhaft in dir erschaffen, was du dir selbst verweigerst.

Niemand kann zum alleinigen Hüter deines Selbstwertes werden.

Niemand kann die volle Verantwortung für deinen inneren Frieden tragen.

Und niemand kann dir immer wieder beweisen, dass du liebenswert bist, solange du selbst an dem Glauben festhältst, es nicht zu sein.

Wahre Verbundenheit entsteht nicht zwischen zwei leeren Gefäßen, die voneinander verlangen, gefüllt zu werden.

Sie entsteht zwischen zwei Seelen, die gelernt haben, für ihre eigene innere Quelle zu sorgen und gleichzeitig die Liebe frei zwischen sich fließen zu lassen.

Dafür braucht es keine Vollkommenheit.

Es braucht Gegenwärtigkeit.

Ehrlichkeit.

Und die Bereitschaft zu erkennen, wann alte Erfahrungen von Verlassenwerden, Zurückweisung, Verrat oder unverheiltem Schmerz verlangen, dass ein anderer Mensch Verantwortung für Wunden übernimmt, die er niemals verursacht hat.

Selbstliebe ist kein Ego.

Sie ist keine Überlegenheit.

Sie ist keine spirituelle Inszenierung.

Selbstliebe ist die stille Entscheidung, sich selbst nicht länger zu verlassen.

Es bedeutet, mit dem eigenen Herzen liebevoll zu sprechen.

Die eigenen Bedürfnisse zu achten, ohne von anderen zu verlangen, ihre eigenen dafür aufzugeben.

Gesunde Grenzen zu setzen, ohne das Herz vor der Liebe zu verschließen.

Mit dem eigenen Schmerz zu sitzen, ohne ihm die Macht zu geben, die eigene Identität zu bestimmen.

Und sich daran zu erinnern, dass dein Wert bereits existierte, lange bevor ihn irgendjemand erkannt hat.

Geliebte,/r

erlaube anderen, dich zu lieben.

Erlaube liebevoller Verbundenheit, dein Herz weich werden zu lassen.

Erlaube dir, Unterstützung ohne Scham anzunehmen.

Doch gib niemals die heilige Verantwortung dafür ab, in deinem eigenen inneren Tempel präsent zu bleiben.

Erwarte nicht von einem anderen Menschen, die Quelle deines Lichtes zu sein.

Lass sein Licht deinem begegnen.

Lass seine Liebe deine begleiten.

Lasst zwei freie und selbstbestimmte Herzen gemeinsam Verbundenheit erschaffen –
nicht Abhängigkeit.

Fülle dein inneres Gefäß –
nicht aus dem Ego heraus,
sondern aus Mitgefühl.

Nicht aus Stolz,
sondern aus der Erinnerung daran, wer du wirklich bist.

Nicht weil du niemanden brauchst –
sondern weil du dich selbst nicht länger verlieren möchtest, während du andere liebst.

Du bist derselben Liebe würdig, die du so großzügig an andere verschenkst.

Schenke einen Teil dieser Liebe auch dir selbst.

Ich liebe dich.

Ich liebe euch alle,
so wie ich mich selbst liebe.

Frei.
Ehrlich.
Von Herzen.

Om Shanti Om.

Namasté.

Sat Nam.

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© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de