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Ashian: Was ist Gott?

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Ashian: Was ist Gott?

Allgemein·18. September 2021, 13:05 Uhr·4 Minuten

von Ashian durch Jennifer Crokaert, 16.09.2021
Übersetzung: Gerhard Hübgen

J: Jemand hat mir gemailt und gefragt, wer – oder besser was! – ist Gott?

Ashian: Das ist eine wunderbare Frage, für deren Beantwortung man ein Leben lang braucht, aber wir werden versuchen, uns kurz zu fassen!

Kannst du dir eine Leere vorstellen? Das Nichts? Und dann erscheint eine Blase aus dem Nichts. Die Leere ist das Göttlich-Maskuline – sie ist alles und nichts zugleich. Die Blase ist das Göttlich-Weibliche – sie ist Schöpfung, Ausdruck und – letztlich – gleichzeitig auch nichts. Es sind zwei Energien von vollkommenem und gleichwertigem Gleichgewicht, die sich gegenseitig zum Ausdruck bringen und nicht getrennt werden können, auch wenn es den Anschein hat, dass sie getrennt sind. Dies ist ein Verständnis von „Gott“.

Für uns gibt es das Konzept „Gott“ nicht, wir arbeiten mit Energie und Schwingung. Am ehesten könnten wir das, was ihr als „Gott“ bezeichnet, als eine sich ständig verfeinernde Schwingung des Ausdrucks ausdrücken, die zu einer zunehmend unaussprechlichen Schwingung des reinen Ausdrucks führt.

Ergibt das einen Sinn?

J: Das tut es tatsächlich, aber lass uns sehen, ob wir es ein bisschen weiter öffnen können…

A: Im Übergang von 3D zu 5D verändert und entwickelt sich euer Verständnis von allen Dingen, sei es das Konzept von Arbeit, Zuhause, Geld, Gesundheit, Recht, Bildung, Religion oder Gott. Zwei der mächtigsten Formen der Unterdrückung auf Gaia waren Geld und Gott.

Da das Göttlich-Weibliche die Energie ist, die sich ausdrückt, wurde es absichtlich beiseite geschoben, verzerrt oder aus den Lehren der großen Propheten herausgeschrieben, die nur deshalb so große Propheten wurden, weil sie verstanden, dass das Göttliche sowohl weiblich als auch männlich ist. Dieser kreative Ausdruck wurde jedoch ausgelassen.

J: Was ist also das Männliche und warum der Hype um „ihn“?

A: Das Männliche ist das Sein, ist das „Halten“, ist das Ausdehnen.

J: Aber das klingt doch eher nach weiblichen Zügen?!

A: Du siehst die Verdrehung! Männliche Energie ist stark und geerdet, sie hält Raum für das höchste Gut, sie verdreht nicht und sie manipuliert oder kontrolliert nicht. Sie hält Raum für das höchste Gut und arbeitet daran, dieses zu unterstützen.

Die weibliche Energie ist kreativ, dynamisch, vielleicht sogar explosiv in ihrer reinsten Form, wie die Erzeugung eines Kindes, die eine kreative Explosion von Körperlichkeit und Geist im Moment der Empfängnis ist.

Eure Ordnung wurde auf den Kopf gestellt. Die männliche Energie wurde der Freude beraubt, „die Energie zu halten“ – warum und wie das geschah, geht über den Rahmen dieses Beitrags hinaus – und die weibliche Energieform wurde der Urheberschaft und des kreativen Ausdrucks beraubt.

Und so kehren wir zu „Gott“ zurück… die gängigste Vorstellung von „Gott“ auf Gaia ist eine verzerrte männliche autoritäre Figur, die ein geheimes Regelbuch benutzt, um zu urteilen und zu verurteilen, vielleicht kann er vergeben, aber er scheint oft kalt, unnahbar und nur dann mitfühlend zu sein, wenn er angefleht oder mit guten Taten bestochen wird usw. Wo ist das Göttlich-Weibliche in „Gott“? Verdrängt an den Rand.

Viele, viele sind aus dieser Verdrehung aufgewacht und ziehen es vor, sich mit der göttlichen Quelle zu verbinden, mit Allem Was Ist, mit dem Universum … es gibt viele Namen, aber das überwältigende Gefühl ist das einer liebevollen Verbindung, die jenseits von männlich und weiblich ist, es ist eine Energie, die durch Sein und Ausdruck fließt, das Ying und Yang der perfekten Balance.

Und indem sie eine persönliche Beziehung zu dieser Energie entwickeln, erschaffen sie ihre eigene Definition der Eigenschaften der Energie, sodass sowohl die „männlichen“ als auch die „weiblichen“ Aspekte dieser Energie frei durch sie fließen, je nachdem, was erforderlich ist, um sie in perfekte Harmonie, perfektes Gleichgewicht zu bringen.

J: Das ist sehr tiefgründig! Ich hatte gerade die Idee (du warst es, nicht wahr?!), Gott im Wörterbuch nachzuschlagen, und ich habe herausgefunden, dass es von „gheu“ kommt, was indoeuropäische Wurzeln hat und „werden“ oder „beschwören“ bedeutet… das ist überhaupt keine „Person“, es ist eher eine Aktion, eine Ausrichtung, eine Schwingung.

A: Ja! Das Konzept „Gott“ ist ein Platzhalter, ein Marker, ein Konzept, das das Bewusstsein der Massen zu einem bestimmten Zeitpunkt widerspiegelt – oder besser gesagt – erschafft. Wie dieses Wesen den Menschen erklärt wird, ist stark kontrolliert. Wenn man sich von dieser Kontrolle befreit und sich zur „Anrufung“ bewegt, entdeckt man seine eigene Beziehung zum Göttlichen und die Unendlichkeit dieses glorreichen Ausdrucks.

Zum Original: Ashian: What is God?

https://spiritgate.de/docs/ashian-was-ist-gott.php

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