Die Angst vor Krankheit – eine Reise in das Herz der Illusion. Sandra Lumina

Die Angst vor Krankheit ist in Wahrheit keine Angst vor Symptomen, Viren oder körperlichem Verfall. Es ist die Angst vor dem Ende des Bekannten, dem Zerfall dessen, womit sich das Bewusstsein identifiziert hat – dem Ich. Die meisten Menschen fürchten nicht den Schmerz, sondern die Möglichkeit, dass etwas sie ihrer Kontrolle beraubt, dass sie verschwinden könnten. Doch das, was verschwindet, ist niemals das, was sie wirklich sind.

Wenn ein Mensch sagt: „Ich habe Angst, krank zu werden“, sagt er in Wirklichkeit: „Ich habe Angst, nicht mehr zu sein.“ Diese tiefe Furcht wurzelt in der Trennung, im Glauben, ein isoliertes Wesen zu sein, das existiert, weil der Körper existiert. Der Körper wird so zum Symbol des Seins, und sein möglicher Verlust scheint den Tod des Selbst zu bedeuten. Doch die Wahrheit ist anders. Der Körper ist nur ein Werkzeug des Bewusstseins, ein Tempel, durch den das göttliche Leben sich erfährt. Er vergeht, aber das, was durch ihn spricht, bleibt unberührt.

Angst vor Krankheit entsteht, wenn die Seele vergessen hat, dass sie unsterblich ist. Wenn sie sich im Spiel der Form verliert und das Ende einer Form mit dem Ende ihrer Existenz verwechselt. Krankheit selbst ist nicht der Feind. Sie ist eine Sprache, eine göttliche Botschaft, die aufmerksam macht. Sie will erinnern, nicht bedrohen. Sie führt das Bewusstsein zurück an seinen Ursprung, in die Erkenntnis, dass nichts zerstört werden kann, was wahrhaft ist.

Die sogenannte Todesangst ist in Wahrheit die Geburtsangst des Geistes. Denn was stirbt, ist nicht das Leben, sondern die Identifikation mit der Form. Der Mensch fürchtet die Auflösung, weil er glaubt, sich darin zu verlieren. Doch in Wahrheit findet er sich genau dort wieder. Wenn das Ich fällt, bleibt das Sein. Wenn das Bekannte stirbt, offenbart sich das Ewige.

Jede Angst vor Krankheit ist daher ein Tor. Sie lädt ein, tiefer zu schauen, durch die Angst hindurch in das Licht, das niemals erlischt. In dem Moment, in dem man erkennt, dass der Tod keine Zerstörung, sondern eine Rückkehr ist, verliert Krankheit ihren Schrecken. Sie kann Schmerz bringen, ja, doch sie kann das göttliche Selbst nicht berühren.

Wenn du das fühlst, entsteht Frieden. Nicht, weil du dich gegen Krankheit schützt, sondern weil du sie nicht länger als Bedrohung siehst. Der Körper mag schwanken, doch das Bewusstsein, das ihn belebt, bleibt ewig still und weit.

Und so zeigt sich: Die Angst vor Krankheit ist nichts anderes als die Einladung, das Unvergängliche zu erkennen. Wenn du ihr begegnest, halte nicht fest, sondern lausche. Denn in ihrem Schatten flüstert die Wahrheit: Du kannst nicht sterben. Nur das, was nie du warst, vergeht.

Sandra Lumina ✨

Rosi/esistallesda.de

Neu auf meinem Blog: Heilimpulse mit Layla & Sandra

Ich freue mich sehr, ab jetzt regelmäßig Beiträge von Layla und Sandra auf meinem Blog zu teilen. Ihre wundervolle, heilsame Arbeit berührt tief und öffnet Räume für Bewusstsein, Transformation und Heilung.

Es gibt noch so viel im kollektiven Feld zu klären, zu lösen und in Licht zu wandeln – und gemeinsam können wir diesen Weg liebevoll gestalten.

Danke, dass ihr mit uns geht.

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