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Kabarettistin Simone Solga über Friedrich Merz: „Er ist ein Führungssimulator“

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Kabarettistin Simone Solga über Friedrich Merz: „Er ist ein Führungssimulator“

Simone Solga·7. Mai 2026, 8:01 Uhr·2 Minuten

Hinweis: Alle weiterführenden Informationen, Verlinkungen, Empfehlungen sowie eventuelle Angebote der von Schuler & Solga im Video genannten Informationen sind ausschließlich über die Originalquelle abrufbar.

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Simone Solga zählt zu den bekanntesten politischen Kabarettistinnen Deutschlands. Die in Gera geborene Schauspielerin lebt heute in Wiesbaden und ist regelmäßig im Ersten zu sehen — mit scharfer Beobachtungsgabe, spitzer Zunge und einem klaren Blick auf das politische Zeitgeschehen. Bekannt wurde sie außerdem durch ihre wöchentlichen „Bettchen-Videos“, in denen sie aktuelle Entwicklungen kommentiert.

Im Gespräch mit Ralf Schuler rechnet sie mit einem Kanzler ab, der große Versprechen gemacht, aber wenig davon eingelöst habe. Friedrich Merz sei für sie ein „Führungssimulator“ — viel Inszenierung, aber wenig Substanz. Auch die aktuellen Umfragewerte sprächen eine deutliche Sprache. Zudem, so Solga, wirke Merz inzwischen sichtbar angeschlagen.

Außerdem spricht sie bei „Schuler! Fragen, was ist“ über eine Medienlandschaft, die ihrer Meinung nach zunehmend bewertet und einordnet, statt neutral zu informieren — und damit oft genau das Gegenteil dessen erreiche, was sie eigentlich beabsichtige. Thema sind unter anderem die Millionenreichweite eines Höcke-Podcasts, die Bedeutung von DDR-Erfahrungen für die Gegenwart und die Frage, was es bedeutet, wenn Künstlern von Veranstaltern die Bühne verweigert wird.

Auch ihr Blick auf den öffentlichen Raum fällt kritisch aus: Deutschland verwahrlose gesellschaftlich und optisch zunehmend — schlimmer als das frühere Karl-Marx-Stadt vor der Wende, sagt Solga. Als Felix Banaszak mehr Polizei an Bahnhöfen fordert, entgegnet sie knapp, sie wünsche sich lieber Bahnhöfe, an denen gar keine Polizei notwendig sei.

Kabarett, sagt Solga, sei immer auch bitter. Doch Humor und Lachen seien vielleicht das einzige Mittel, um die Welt zumindest für einen Moment leichter ertragen zu können — und genau das könne man sogar üben.

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„Schuler! Fragen, was ist“

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