Die CDU tut so, als würde sie Merz stützen. In Mecklenburg-Vorpommern macht Manuela Schwesig erfolgreich Populismus. Und Berlin droht eine SED-Regierung. Viel Spaß mit Simone Solga, in ihrem Bettchen, Folge 234.
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© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Simone Solga kommentiert heute, 20.09.2026, in ihrem satirischen Wochenformat vor allem die Lage von CDU, Bundesregierung und Berlin sowie die Spritpreise und Steuerbelastung. Der Grundton ist stark regierungs- und parteienkritisch.
Zu Beginn nimmt sie einen öffentlichen Unterstützungsbrief mehrerer CDU-Ministerpräsidenten für den Bundeskanzler aufs Korn. Sie deutet diesen nicht als Zeichen echter Geschlossenheit, sondern als Ausdruck der schwierigen Lage der CDU. Nach ihrer Darstellung steckt die Partei in einem Dilemma: Setzt sie die Zusammenarbeit mit der SPD beziehungsweise dem linken politischen Lager fort, verliere sie weiter an Profil und Zustimmung; öffne sie sich dagegen der AfD, drohten eine Spaltung der CDU und heftige gesellschaftliche Konflikte. Sie spekuliert deshalb darüber, dass die Unterstützung für Friedrich Merz nach weiteren schlechten Wahlergebnissen schnell enden könnte.
Anschließend richtet Solga den Blick auf Berlin. Ausgehend von persönlichen Erinnerungen an ihre DDR-Kindheit in Leipzig beschreibt sie Ost-Berlin damals als einen besonderen Sehnsuchts- und Einkaufsort. Dies kontrastiert sie polemisch mit dem heutigen Berlin, das sie als heruntergekommen und schlecht regiert darstellt.
Besonders scharf kritisiert sie die Linkspartei in Berlin. Deren politische Forderungen – unter anderem Enteignungen großer Wohnungskonzerne, Eingriffe in die Mietpreise, Veränderungen bei der Polizei und das Ziel der Klimaneutralität – stellt sie in die historische Nähe der DDR beziehungsweise SED und macht sie zum Gegenstand zahlreicher Witze. Außerdem erhebt sie den Vorwurf, innerhalb der Berliner Linken gebe es Personen mit antisemitischen Tendenzen. Gleichzeitig nimmt sie aber auch die Berliner CDU und Kai Wegner nicht aus der Kritik: Auch der CDU attestiert sie Inkompetenz und mangelnde Problemlösungsfähigkeit.
Im letzten größeren Themenblock geht es um Benzinpreise und Steuern. Eine angekündigte Entlastung beim Spritpreis von rund 17 Cent pro Liter stellt Solga als viel zu geringe Gegenleistung für die insgesamt hohe staatliche Belastung des Kraftstoffpreises dar. Sie verweist auf Energiesteuer, CO₂-Abgabe und Mehrwertsteuer und argumentiert grundsätzlich, der Staat nehme den Bürgern sehr viel Geld ab, liefere dafür aber zu wenig wahrnehmbaren Gegenwert.


