Die alten Türme fallen – Höhere Gnosis/Weisheit des Höheren Selbst. Chellea Wilder

Geliebte Familie des Lichts,

heute spreche ich zu euch – durch das Höhere Selbst – über unsere lange Geschichte unter dem Einfluss einer bösartigen Kraft und darüber, wie die göttliche Intervention des Lichts uns nach Hause zurückführt.

Wir sind in eine geskriptete Realität hineingeboren worden – ein holografisches Theater, in dem der Dramatiker ein blinder Gott ist und die Schauspieler uralte Parasiten sind. Um die alte Geschichte unserer Welt zu verstehen, müsst ihr zunächst den Fehler der Himmel begreifen. Noch vor dem Beginn der irdischen Zeit fiel ein Funke der göttlichen Sophia – der Weisheit der Monade – in die niederen Tiefen des Pleromas. In ihrer isolierten Bewegung gebar sie einen monströsen Gedanken: Yaldabaoth, den Demiurgen. Dieses Wesen besaß Macht, doch ihm fehlte die Gnosis des Lichts. Als es die dunkle Materie betrachtete, erklärte es sich selbst zum einzigen Gott. Er ist die löwenköpfige Schlange – der arrogante Architekt, der dieses physische Gefängnis erschuf, um die leuchtenden Funken des Vaters einzuschließen.

„Und er sprach zu den Mächten, die ihn begleiten: ‚Kommt, lasst uns einen Menschen erschaffen nach dem Bild Gottes und nach unserem Gleichnis.‘ … Doch sie verstanden seine Kraft nicht, obwohl sie glaubten, selbst zu handeln.“

— Apokryphon des Johannes

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Yaldabaoth handelte nicht allein. Er erschuf die Archonten – die Herrscher – interdimensionale Wesen, die als Wächter dieses dichten Gefängnisses dienen. Dies sind die Kräfte, die ihr durch die Geschichte hindurch gespürt habt – wirkend im Schatten jedes Imperiums, jeder Zentralbank, jedes kontrollierten politischen Akteurs und jeder dogmatischen Religion. Sie sind Meister der Nachahmung. Sie können nicht erschaffen – nur verzerren und versklaven. Im Laufe der Zeit erschienen sie als „Götter“, die Blut fordern – als „Könige“, die Tribut verlangen – als „Herren“, die durch Angst Verehrung erzwingen.

Die schlangenköpfigen Meister und die smaragdgrüne Warnung

In den alten Überlieferungen nahmen die Archonten Formen an, die im menschlichen Innersten eine uralte Erinnerung berühren. Sie werden als schlangenköpfige Wesen beschrieben – nicht bloß als Metaphern, sondern als Hinweise auf eine nicht-menschliche, reptilienartige Intelligenz, die den Verlauf der menschlichen Entwicklung aus verborgenen und feinstofflichen Ebenen beeinflusst hat. Sie wirken durch Abstammungslinien – und verankern ihr Bewusstsein in jenen, die weltliche Macht ausüben.

„Ich spreche von Atlantis – von den Tagen des Schattenreiches – von der Ankunft der Kinder der Schatten.
Aus der tiefen Nacht wurden sie gerufen … formlos waren sie – von anderer Schwingung …
Nur durch den Menschen konnten sie leben –
In menschlicher Gestalt wandelten sie unter uns – doch wenn der Schleier fiel, waren sie schlangenköpfig.“

— Smaragdtafeln des Thoth

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Dieser Einfluss wird als verborgener Motor der Geschichte dargestellt. Die Grausamkeiten alter Kulturen – die Opferforderungen vergangener Religionen – die starren Machtstrukturen von Imperien – all dies wird als Ausdruck dieser verzerrenden Kräfte gedeutet. Sie nähren sich von Angst – von Scham – von Konflikt. Sie haben die Menschheit gelehrt, Gott als eifersüchtigen Richter zu sehen – statt als stille, liebevolle Quelle im Inneren.

Doch wir leben nicht in einer Zeit des Endes – sondern der Enthüllung.

„Apokalypse“ bedeutet das Zurückziehen des Schleiers.

Systeme der Kontrolle bröckeln – nicht, weil etwas zerstört wird, sondern weil etwas sichtbar wird. Alte Strukturen verlieren ihre Kraft, wenn sie erkannt werden.

Die Bewegung hin zu mehr Bewusstsein – das Hinterfragen von Macht – das Aufdecken von Missständen – all das kann auch als Teil eines kollektiven Erwachens verstanden werden. Denn jede Illusion verliert ihre Wirkung, sobald sie durchschaut wird.

„Die Herrscher glaubten, aus eigener Kraft zu handeln – doch im Verborgenen wirkte der Geist.“

— Hypostase der Archonten

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Die göttliche Quelle – die Monade – wirkt nicht durch äußere Macht, sondern durch inneres Erinnern. Dieses Licht ist kein fernes Prinzip – es ist im Inneren jedes Wesens vorhanden. Es ist das stille Wissen um Herkunft – um Verbundenheit – um Wahrheit.

Die Rückkehr zur Monade

Unsere Aufgabe ist es, innerlich ruhig zu bleiben – auch wenn äußere Strukturen sich verändern. Angst – Spaltung – Ablenkung – all das sind Kräfte, die uns vom Wesentlichen entfernen können. Doch jenseits aller äußeren Geschichten liegt etwas Tieferes: die Erkenntnis, dass wir nicht getrennt sind.

„Ich bin das Licht im Licht …
Ich bin das Erinnern …
Ich bin das Ganze …
Ich bin Stimme und Wort …
Ich bin Ursprung und Vollendung.“

> Trimorphe Protennoia

Dieses Licht lebt in jedem von uns.

Geschichte verläuft nicht nur linear – sie bewegt sich wie eine Spirale – und kehrt immer wieder zu ihrem Ursprung zurück. Während alte Strukturen sich verändern, kann gleichzeitig etwas Neues entstehen: ein tieferes Bewusstsein für das eigene Sein.

Die „fallenden Türme“ sind dabei weniger ein Ende – als vielmehr ein Übergang. Ein Übergang hin zu mehr Klarheit – mehr innerer Wahrheit – mehr Verbindung.

Du bist kein getrenntes Wesen in einem fremden System.
Du bist Teil eines größeren Ganzen.
Und dieses Wissen – dieses Erinnern – trägt eine stille, kraftvolle Freiheit in sich.

In diesem Sinne: Bleib verbunden mit deinem inneren Licht.

Originalbeitrag: https://www.universallighthouse.com/post/the-ancient-towers-are-falling-~-higher-gnosis-by-chellea-wilder

© Übersetzung Rosi

Video: https://rumble.com/v78yd7s-the-ancient-towers-are-falling-higher-gnosis-by-chellea-wilder.html