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© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de
Vertraue Deinem inneren Wandel
Vielleicht spürst Du gerade, dass sich in Deinem Inneren etwas verändert, auch wenn Du es noch nicht genau benennen kannst. Besonders die Nächte scheinen im Moment eine besondere Qualität zu haben. Du wachst morgens auf und hast das Gefühl, dass in der Nacht etwas geschehen ist – ohne Dich an Träume oder konkrete Erlebnisse erinnern zu können.
Gleichzeitig kann sich eine tiefe Müdigkeit bemerkbar machen. Nicht unbedingt eine körperliche Erschöpfung, sondern vielmehr eine Müdigkeit der Seele. Vielleicht bist Du müde davon, ständig kämpfen zu müssen, Dich zu rechtfertigen, Erwartungen zu erfüllen oder es allen recht machen zu wollen.
Höre in solchen Momenten auf Deinen Körper. Er zeigt Dir, wann Ruhe notwendig ist. Wenn Du ihm aufmerksam zuhörst und ihm versprichst, ihm nach einer Verpflichtung die benötigte Erholung zu schenken, wird er Dich oft erstaunlich gut unterstützen. Wichtig ist jedoch, dieses Versprechen auch einzuhalten.
Während der Juli noch von innerer Neuordnung geprägt ist, zeigt sich bereits die Energie des Augusts. Es ist, als würde sich ein neuer Raum öffnen – ein Raum voller Kreativität, neuer Möglichkeiten und frischer Impulse. Viele Menschen werden den Mut finden, ihre Berufung bewusster zu leben oder neue Projekte zu beginnen.
Vielleicht bemerkst Du gleichzeitig, dass alte Sicherheiten nicht mehr tragen. Gewohnte Denkweisen, Beziehungen oder berufliche Strukturen fühlen sich plötzlich eng an. Das kann Unsicherheit und Angst auslösen. Doch anstatt vorschnell alles hinter Dir zu lassen, darfst Du zunächst Vertrauen entwickeln.
Du musst nicht sofort handeln.
Oft genügt es, innerlich loszulassen und offen zu werden für neue Möglichkeiten. Schritt für Schritt zeigen sich dann Wege, die Du vorher vielleicht gar nicht sehen konntest.
Je mehr sich Dein Bewusstsein erweitert, desto mehr neue Ideen, Fähigkeiten und Chancen können in Dein Leben treten. Wachstum bedeutet nicht, alles auf einmal zu verändern, sondern offen zu bleiben für das, was entstehen möchte.
Auch körperliche Empfindungen können Dich dabei begleiten. Vielleicht nimmst Du Druck im Solarplexus wahr oder bemerkst, dass sich Gefühle an unterschiedlichen Stellen im Körper zeigen. Solche Empfindungen laden Dich dazu ein, achtsam hinzuspüren, ohne Dich mit ihnen zu identifizieren. Oft beginnen sie sich bereits zu verändern, sobald Du ihnen bewusst Raum gibst.
Vielleicht genügt manchmal eine Meditation, ein Gespräch oder eine unterstützende Behandlung, um wieder in den Fluss zu kommen.
Wichtig ist vor allem eines:
Vertraue Dir selbst.
Vertraue darauf, dass Du bereits alles in Dir trägst, was Du für Deinen Weg brauchst. Vielleicht hast Du Dir schon vor Deiner Geburt Möglichkeiten und Lösungen mitgegeben, die sich jetzt nach und nach entfalten dürfen.
Du entwickelst Dich schneller, als Du vielleicht glaubst. Selbst wenn Du das Gefühl hast, auf der Stelle zu treten, geschieht im Hintergrund sehr viel. Gerade in den Phasen, in denen scheinbar nichts passiert, integriert sich oft das Neue in Deinem Inneren.
Deshalb ist jede Situation, in der Du Dich gerade befindest, genau richtig. Sie gibt Dir die Möglichkeit, zu wachsen, Altes loszulassen und Schritt für Schritt mehr Du selbst zu werden.
Ein weiterer wichtiger Impuls lautet, Dich mehr zu zeigen. Das bedeutet nicht, andere überzeugen oder missionieren zu müssen. Vielmehr geht es darum, den Mut zu entwickeln, Deine Gedanken, Gefühle oder Ideen auszusprechen und Deinen Platz einzunehmen.
Selbstständigkeit bedeutet dabei nicht nur, beruflich einen eigenen Weg zu gehen. Es bedeutet vor allem, Dir selbst zu vertrauen, eigenständig Entscheidungen zu treffen und Dein Leben bewusst zu gestalten.
Auch wenn sich äußerlich noch nicht alles verändert hat, beginnt die eigentliche Erneuerung in Deinem Inneren.
Vielleicht lebst Du weiterhin mit denselben Menschen, gehst derselben Arbeit nach oder wohnst am gleichen Ort – und doch wirst Du Dich selbst immer mehr neu erleben.
Je mehr Du annimmst, was gerade ist, desto leichter kann sich das Neue entfalten. Annehmen bedeutet dabei nicht, alles gutzuheißen. Es bedeutet, zunächst hinzuschauen, zu verstehen und erst dann bewusst zu entscheiden, was wirklich zu Dir gehört.
Diese Zeit lädt Dich ein, Dir selbst mit mehr Vertrauen, Geduld und Offenheit zu begegnen.
Du bist bereits auf Deinem Weg.
Und alles entwickelt sich genau in dem Tempo, das für Dich richtig ist.