Sandra Lumina Jung hat heute gleich drei Beiträge veröffentlicht. 😊 Da unser aller Es Ist Alles Da abendlicher Newsletter mit rund 15 Beiträgen ohnehin schon gut gefüllt ist, fasse ich ihre jeweiligen Impulse für Euch kurz zusammen. Wer tiefer eintauchen und den vollständigen Beitrag lesen möchte, findet jeweils den Link zu Sandra auf Facebook direkt am Ende dieses Eintrags.❤️
Massenbewusstsein, Wahrheit und der Weg zurück zu Dir selbst
Wenn viele Menschen dasselbe denken, glauben und wiederholen, kann eine starke gemeinsame Strömung entstehen. Dabei merken wir manchmal gar nicht mehr, ob eine Überzeugung tatsächlich unserer eigenen Erkenntnis entspricht oder ob wir sie übernommen haben. Doch etwas wird nicht allein deshalb wahr, weil viele Menschen daran glauben.
Der Weg zurück zu sich selbst beginnt deshalb mit Innehalten und ehrlichem Hinterfragen. Eine Aussage muss weder sofort angenommen noch abgelehnt werden. Wahrheit braucht keine Hast. Wir dürfen beobachten, ob wir zustimmen, weil wir dazugehören möchten, ob wir widersprechen, weil etwas unser Weltbild erschüttert, oder ob wir aus einem stillen inneren Raum heraus tatsächlich selbst wahrnehmen.
Auch grundsätzlich gegen die Meinung der Mehrheit zu sein, bedeutet noch keine Freiheit. Denn wer sich automatisch gegen die Masse stellt, lässt sich ebenfalls von ihr bestimmen. Wahre Freiheit bedeutet, weder blind zu folgen noch blind dagegen zu sein, sondern selbst zu fühlen, zu prüfen und offen zu bleiben.
Das gilt ebenso für spirituelle Überzeugungen. Auch spirituelle Worte können einfach übernommen und wiederholt werden, ohne dass wir sie selbst erfahren haben. Eine Wahrheit, die wirklich in uns lebendig ist, muss unsere Fragen nicht fürchten.
Und wenn wir erkennen, dass etwas, woran wir lange geglaubt haben, heute nicht mehr unserer Wahrheit entspricht, dürfen wir es loslassen. Bewusstsein darf sich verändern, öffnen und weiterentwickeln.
Vielleicht führt uns dabei eine einzige Frage besonders tief zu uns selbst:
Wenn niemand da wäre, dessen Zustimmung Du brauchst, dessen Meinung Du übernehmen oder gegen dessen Ansicht Du kämpfen müsstest, was würdest Du in der Stille Deines eigenen Wesens noch als wahr erkennen?
Und vielleicht braucht es darauf gar keine schnelle Antwort.
Vielleicht ist gerade die Stille danach der Ort, an dem wir beginnen, unserer eigenen Wahrheit zu begegnen.
Deine Sandra Lumina

Der Blueprint Deiner Familie
Wir kommen nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Welt, sondern begegnen einem familiären Feld aus Erfahrungen, Ängsten, Überzeugungen und Verhaltensweisen, die teilweise über Generationen weitergegeben wurden. So können wir Muster rund um Liebe, Geld, Nähe, Erfolg, Sichtbarkeit oder Selbstwert übernehmen und irgendwann glauben, sie gehörten zu unserer eigenen Persönlichkeit.
Doch sobald wir einen solchen familiären Blueprint bewusst erkennen, müssen wir ihn nicht länger automatisch weiterführen. Dabei geht es nicht darum, die eigene Familie oder Vergangenheit abzulehnen, sondern die alte Information zu wenden: Angst darf zu Vertrauen werden, Mangel zu Fülle, Anpassung zu Selbstausdruck, Schweigen zu einer eigenen Stimme und Aufopferung zu Selbstachtung.
Vielleicht bist gerade du die Stelle in Deiner Familienlinie, an der eine alte Geschichte zum ersten Mal bewusst gesehen und neu geschrieben wird.
Du bist nicht verpflichtet, eine Geschichte weiterzuführen, nur weil sie lange vor Deiner Geburt begonnen hat.
Deine Sandra Lumina (Foto von Sandra)

Wahre Freiheit beginnt im Menschen
Wahre Freiheit beginnt für mich nicht dort, wo sie uns von außen gewährt wird, sondern im Menschen selbst. Menschenrechte und Gleichberechtigung erinnern uns daran, dass jeder Mensch einen unveräußerlichen Wert besitzt, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Glauben, Besitz oder gesellschaftlicher Stellung. Gleichberechtigung bedeutet dabei nicht Gleichförmigkeit: Wir dürfen verschieden sein, unterschiedliche Wahrheiten leben und einander dennoch in Würde und Gleichwertigkeit begegnen.
Vielleicht besteht der nächste Entwicklungsschritt der Menschheit deshalb nicht darin, ein altes System durch ein neues zu ersetzen, sondern das Bewusstsein zu verändern, aus dem heraus wir unsere Systeme und unser Miteinander erschaffen. Denn eine wirklich freie Welt entsteht nicht allein durch freie Strukturen, sondern durch freie, bewusste Menschen, die ihre eigene Verantwortung tragen und zugleich die Freiheit des anderen achten.
Ich bin. Ich darf sein. Du darfst sein. Wir müssen nicht gleich sein, um gleichwertig zu sein.
In Liebe,
Sandra

© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung


