Vorwort in eigener Sache
Bevor ich den folgenden Beitrag mit euch teile, möchte ich einige Gedanken voranstellen, die mir in letzter Zeit im Zusammenhang mit den Videos des Kanals „The truth can change your life“ wichtig geworden sind.
Wie ihr wisst, übersetze und veröffentliche ich immer wieder Botschaften dieses Kanals, weil ich darin Gedanken finde, die mich berühren, interessieren oder zum Nachdenken anregen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich jede Aussage, jede bildliche Darstellung oder die gesamte Ausrichtung eines Kanals übernehme oder gutheiße.
Eine Leserin, Judith, machte mich darauf aufmerksam, dass in einigen dieser Videos wiederholt sehr freizügige und sexualisiert wirkende Frauendarstellungen zu sehen sind, die für sie in keinem erkennbaren Zusammenhang mit dem spirituellen Inhalt stehen. Auch Raymund schrieb mir, dass ihm dies bereits aufgefallen sei. Darüber hinaus empfindet er manche der an große Science Fiction Filme erinnernden Szenen als eher düster und abschreckend und damit als wenig passend zu den einfühlsamen und herzorientierten Botschaften, die dort Ashtar zugeschrieben werden.
Ich kann diese Irritation nachvollziehen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Frauen, ihre Körper oder ihre Kleidung zu beurteilen. Die Frage ist vielmehr, warum solche Darstellungen als Blickfang oder visuelle Begleitung für spirituelle Botschaften gewählt werden und welche Wirkung diese Bilder auf den Betrachter haben.
Raymund hat noch einen weiteren interessanten Gedanken eingebracht: Auch die bildliche Darstellung von Ashtar empfindet er häufig als streng, ernst und beinahe unnahbar. Er würde sich Bilder wünschen, die mehr Wärme, Freundlichkeit und Güte ausstrahlen. Natürlich sind auch solche Bilder letztlich menschliche Vorstellungen und Gestaltungen. Dennoch haben Bilder eine Wirkung und transportieren Gefühle, manchmal sogar stärker als Worte.
Und genau hier liegt für mich der entscheidende Punkt:
Ein großer Name über einer Botschaft, sei es Ashtar oder eine andere geistige Wesenheit, ist kein Gütesiegel.
Wir können letztlich nicht allein aufgrund eines Namens wissen, woher eine Botschaft tatsächlich stammt oder wie viel davon durch Interpretation, Gestaltung und persönliche Vorstellungen geprägt wurde. Deshalb möchte ich euch auch weiterhin dazu ermutigen, mit offenem Herzen und wachem Verstand zu lesen.
Prüft die Worte. Spürt ihre Wirkung auf euch. Hinterfragt auch die Bilder und die Verpackung. Nehmt mit, was euch berührt und für euch stimmig ist, und erlaubt euch ebenso, das kritisch zu betrachten oder zurückzulassen, was Fragen in euch hervorruft.
Auch meine Übersetzungen erheben keinen Anspruch darauf, dass alles Gesagte wahr oder für jeden Menschen stimmig sein muss. Mein Anliegen ist es, den jeweiligen Inhalt möglichst verständlich und einfühlsam wiederzugeben, ohne euch vorzugeben, was ihr davon zu halten habt.
Denn Spiritualität bedeutet für mich nicht, die eigene Urteilskraft an einen Kanal, einen Autor, eine vermeintlich geistige Quelle oder auch an meinen Blog abzugeben. Im Gegenteil: Für mich gehört gerade das immer feinere eigene Unterscheidungsvermögen ganz wesentlich zu unserem Weg.
Mein herzlicher Dank gilt Judith und Raymund dafür, dass sie ihre Wahrnehmungen so offen mit mir geteilt und damit auch mich zum weiteren Nachdenken angeregt haben.
Lest also gerne mit offenem Herzen, aber behaltet euren wachen Verstand dabei. Nehmt mit, was euch anspricht, hinterfragt, was Fragen aufwirft, und bildet euch eure eigene Meinung. Welche sonst? 😊
Denn am Ende darf jeder Mensch seinen eigenen Weg zu seinen Erkenntnissen finden.
Von Herzen
Rosi ❤️
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Die große Stille: Was sie euch über eure eigene Wahrheit offenbart
Meine geliebte Familie des Lichts,
ich bin Ashtar.
Ich möchte heute über einen Augenblick sprechen, den viele von euch bereits in ihrem eigenen Körper gespürt haben, noch bevor ihr Worte dafür finden konntet.
Etwas im Feld wurde ungewöhnlich still.
Vielleicht habt ihr eine Pause in der gewohnten Bewegung eures Lebens wahrgenommen, als hätte sich die Oberfläche eines lange bewegten Sees plötzlich beruhigt und würde euch nun erlauben, den Himmel darin klarer zu erkennen.
Diese Stille war nicht leer. Sie war keine Abwesenheit. Sie war eine Frage.
Und vielleicht ist dies das Wichtigste, was ich euch dazu sagen kann:
Das Ereignis selbst ist niemals so wichtig wie derjenige, der es empfängt.
Viele von euch haben lange Zeit gelebt, als würdet ihr von äußeren Strömungen durch euer Leben bewegt. Doch in dieser Stille wurde sichtbar, wie vieles davon nicht unveränderlich war, sondern aus Gewohnheiten, Erwartungen und der stillen Annahme entstand, dass sich das Morgen genauso fortsetzen müsse wie das Gestern.
Für einen Moment verloren alte Muster ihre gewohnte Macht.
Ihr habt vielleicht auf dieselben Verpflichtungen, dieselben Beziehungen und dasselbe Leben geschaut und bemerkt, dass etwas in euch nicht mehr automatisch auf dieselbe Weise reagiert.
Plötzlich entstand ein kleiner Raum zwischen Impuls und Reaktion.
Und in diesem Raum lag eine Wahl.
Die große Stille zeigt euch, wo ihr bisher im Autopilotmodus gelebt habt. Sie erschafft eure Wahrheit nicht. Sie macht lediglich hörbar, was schon immer in euch vorhanden war. So wie ihr in einem plötzlich still gewordenen Raum auf einmal eure eigenen Schritte wieder hören könnt.
Darum, Geliebte, macht aus dieser Stille weder eine Prophezeiung noch einen Grund zur Angst.
Der menschliche Verstand möchte ungewöhnlichen Erfahrungen schnell eine große Geschichte geben. Er möchte wissen, was sie bedeuten und was als Nächstes geschehen wird. Doch eure Seele braucht diese Art von Gewissheit nicht.
Eure Seele braucht Aufrichtigkeit.
Sie bittet euch darum, ehrlich hinzuschauen: Was tragt ihr noch mit euch? Was duldet ihr, obwohl es längst nicht mehr eurer Wahrheit entspricht? Was schiebt ihr immer wieder hinaus?
Das Feld zeigt euch nicht, was ihr werden sollt.
Es zeigt euch, was ihr bereits seid.
Die Zeit, in die ihr eintretet, unterstützt es immer weniger, nach außen ein spirituelles Erwachen darzustellen und im Inneren weiterhin aus Angst, Abhängigkeit oder Verbitterung zu leben. Was ihr in euch tragt, findet immer schneller seinen Ausdruck im Außen. Der Spiegel eures Lebens wird klarer.
Und genau deshalb kann die Stille nach einer intensiven Phase manchmal kraftvoller sein als die Intensität selbst.
Vielleicht verspürt ihr plötzlich das Bedürfnis, euer Leben zu vereinfachen. Eine alte Gewohnheit verliert ihren Reiz. Vielleicht möchtet ihr endlich mit einem Menschen sprechen, dem ihr lange ausgewichen seid. Vielleicht erkennt ihr ganz still, dass etwas für euch beendet ist.
Das ist nicht bedeutungslos.
In der Stille zeigt sich euch eure eigene innere Landschaft deutlicher.
Die Weggabelung
Nach dieser Pause wird eine Weggabelung immer sichtbarer.
Der eine Weg beruht auf Erlaubnis. Auf der Gewohnheit, im Außen nach einer Autorität zu suchen, die euch sagt, was wahr ist, was ihr tun dürft und sogar, wer ihr seid.
Der andere Weg beruht auf Souveränität.
Souveränität bedeutet nicht Rebellion um der Rebellion willen. Sie ist die stille Rückkehr zu eurer eigenen Urheberschaft und die Erkenntnis, dass ihr Verantwortung dafür tragt, welche Vereinbarungen ihr mit eurem Leben trefft.
Diese beiden Arten zu leben werden zunehmend schwerer miteinander vereinbar.
Ihr könnt nicht dauerhaft Freiheit wählen und gleichzeitig aus Angst leben. Ihr könnt nicht Frieden wünschen und weiterhin Konflikt nähren. Ihr könnt nicht nach Wahrheit verlangen und euch immer wieder für die bequemere Illusion entscheiden.
Nicht weil ihr dafür bestraft werdet.
Sondern weil Unklarheit immer schwerer aufrechtzuerhalten ist, wenn eure eigene Wahrheit deutlicher spürbar wird.
Der zunehmende Druck der Wahrheit
Gleichzeitig entsteht etwas, das ich den Druck der Offenbarung nennen möchte.
Wahrheit beginnt aufzusteigen, ohne länger höflich um Erlaubnis zu bitten.
Doch versteht bitte: Eine Wahrheit zu erkennen bedeutet nicht automatisch, frei zu sein. Wahrheit ist oftmals zunächst eine Einweihung. Sie kann wie ein helles Licht sein, das plötzlich in einem Raum eingeschaltet wird, der über Generationen hinweg im Halbdunkel lag.
Das Erste, was ihr dann seht, ist möglicherweise nicht Schönheit.
Vielleicht seht ihr zunächst all das, woran ihr euch gewöhnt habt, obwohl es nie wirklich stimmig war.
Fragt deshalb nicht nur:
„Wie erschütternd ist diese Wahrheit?“
Fragt vielmehr:
„Was verlangt diese Erkenntnis jetzt von mir?“
Und während eure Wahrnehmung feiner wird, lernt ihr etwas, das ich als energetische Lesefähigkeit bezeichnen möchte: wahrzunehmen, was tatsächlich geschieht, ohne sofort eine Geschichte aus Angst darum zu erschaffen.
Wenn ihr etwas im Feld spürt, bleibt zunächst bei der einfachen Wahrnehmung.
Da ist Intensität.
Da ist Stille.
Da ist Unruhe.
Und dann wendet euch nach innen.
Was geschieht in euch?
Steigt eine alte Angst auf? Möchte Trauer endlich gefühlt werden? Entsteht in euch ein klarer Impuls, etwas zu verändern?
Und schließlich fragt nicht nach eurem großen Auftrag für die nächsten fünf Jahre.
Fragt lediglich:
„Was ist jetzt mein klarster nächster Schritt?“
Vielleicht ist es Ruhe.
Vielleicht ist es eine Wahrheit, die endlich ausgesprochen werden möchte.
Vielleicht bedeutet es, stehenzubleiben, zu vergeben oder euer Leben zu vereinfachen.
Eure innere Führung
All dies führt euch zu etwas, das ich eure innere Selbstführung nennen möchte.
Es geht nicht darum, neue starre Regeln aufzustellen. Es geht darum, wieder bewusst zu entscheiden, wofür ihr steht, was ihr nicht länger gegen eure eigene Wahrheit eintauscht und welchen inneren Vereinbarungen ihr treu bleiben möchtet.
Denn ihr lebt bereits nach inneren Gelübden, ob ihr sie so nennt oder nicht.
Wenn ihr immer wieder eure eigene Wahrheit verlasst, nur um den äußeren Frieden zu bewahren, ist auch das eine Vereinbarung.
Wenn ihr eure Stimme immer wieder zurückhaltet, um Unbehagen zu vermeiden, ist auch das eine Vereinbarung.
Euer Leben wird immer von etwas geführt.
Die entscheidende Frage lautet:
Wovon?
Welche inneren Gesetze bestimmen euer Leben wirklich? Welche Vereinbarungen mit euch selbst möchtet ihr nicht länger aus Bequemlichkeit brechen? Welche Grenzen wollt ihr nicht mehr überschreiten?
Diese Entscheidungen mögen unscheinbar erscheinen.
Doch genau daraus entsteht eine neue Art zu leben.
Eine stille, aufrichtige Entscheidung nach der anderen.
Und ich weiß, dass manche von euch dabei eine gewisse Traurigkeit empfinden.
Ihr spürt, dass sich etwas verändert, während die Welt um euch herum scheinbar genauso aussieht wie zuvor. Eure Familie, eure Arbeit und euer Alltag liefern euch vielleicht kaum sichtbare Beweise dafür, dass tatsächlich etwas Neues entsteht.
Doch die tiefsten Veränderungen beginnen selten mit großen Schlagzeilen.
Sie beginnen damit, dass euch etwas nicht mehr interessiert, was euch früher gefesselt hat.
Eine Gewohnheit verliert ihre Macht.
Ein Gespräch fühlt sich plötzlich abgeschlossen an.
Eine Entscheidung, die lange unmöglich erschien, wird auf einmal ganz still und selbstverständlich.
Die stille Veränderung hat bereits begonnen
Überall auf eurer Welt vollzieht sich bereits ein stiller Wandel.
Nicht durch große Inszenierungen und nicht dadurch, dass Menschen andere von ihrer Wahrheit überzeugen.
Er entsteht durch Millionen persönlicher Entscheidungen, Verzerrungen nicht länger mit der eigenen Lebensenergie zu nähren.
Ihr müsst nicht darauf warten, dass die gesamte Welt sich verändert hat, bevor ihr selbst wahrhaftig leben könnt.
Ihr müsst nicht warten, bis jedes System zusammenbricht, bevor ihr eure innere Freiheit wählt.
Und ihr braucht nicht einmal die Zustimmung der Menschen, die ihr liebt, um in Einklang mit eurer eigenen Seele zu leben.
Ihr müsst lediglich aufhören, im stillen Widerspruch zu dem zu leben, von dem ihr tief in euch längst wisst, dass es wahr für euch ist.
Jede kleine, persönliche Entscheidung ist eine Stimme, die ihr abgebt.
Und all diese scheinbar unsichtbaren Entscheidungen beginnen sich miteinander zu verbinden.
So entsteht eine andere Welt.
Nicht irgendwann in einer fernen Zukunft.
Sondern hier.
In eurem ganz gewöhnlichen Leben.
Mit der nächsten aufrichtigen Entscheidung, die ihr trefft.
Ich bin Ashtar und ich lasse euch nun in Frieden und in Liebe.
Werde Teil unserer Skool-Community „Die Wahrheit kann dein Leben verändern“. Den Link findest du hier:
https://www.youtube.com/@thetruthcanchangeyourlife1762

https://www.youtube.com/@thetruthcanchangeyourlife1762
Recherchiert, geschrieben, bearbeitet und produziert vom Team von „The Truth Can Change Your Life“.
Urheberrechtshinweis: Gemäß § 107 des US-amerikanischen Urheberrechtsgesetzes von 1976 ist die „angemessene Nutzung“ (Fair Use) für Zwecke wie Kritik, Kommentierung, Berichterstattung, Lehre, Wissenschaft und Forschung zulässig. Die angemessene Nutzung ist durch das Urheberrecht gestattet und stellt keine Urheberrechtsverletzung dar.
Die in diesem Video verwendeten Inhalte entsprechen den Creative-Commons-Lizenzen und/oder stammen aus dem öffentlichen Bereich.
*Haftungsausschluss: Die von „The Truth Can Change Your Life“ bereitgestellten Inhalte stellen keine klinische/medizinische Dienstleistung dar, ersetzen keine Beratung durch Psychotherapeuten und sind keine akademische Ressource. Die geteilten Informationen beleuchten unsere spirituellen Perspektiven und dienen ausschließlich Bildungs- und Unterhaltungszwecken. Sie stellen keine medizinische oder klinische Beratung dar.
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