Geheimnisse des Vatikans | Anna Veneta
In dieser eindrucksvollen Folge des Just Tap In Podcasts mit Emilio Ortiz sprechen wir mit Anna Veneta, auch bekannt als „UFO Caller“.
Im Mittelpunkt steht eine der provokantesten Fragen dieser Episode: Lebt die Menschheit möglicherweise schon lange nach einem Zeitsystem, das uns von unseren natürlichen Rhythmen entfernt hat?
Anna spricht über ihre Sicht auf den Gregorianischen Kalender, den historischen Einfluss des Vatikans auf unsere Zeitrechnung sowie über die symbolische und energetische Bedeutung, die sie den altägyptischen Obelisken zuschreibt.
Nach ihrer Auffassung dienten diese Bauwerke einst als eine Art „Zeitmesser“, die Informationen speichern und übertragen konnten.
Sie berichtet von ihrer jüngsten Reise durch Ägypten und Rom und erzählt von einem Erlebnis, das sie schließlich dazu bewegte, eine Gruppe von 30 Menschen zum Vatikan zu führen. Dort führten sie am antiken Obelisken auf dem Petersplatz eine gemeinsame energetische Aktivierung durch.
Das Gespräch führt durch Themen wie Geheimnisse des Vatikans, das alte Ägypten, Heilige Geometrie, die Manipulation von Zeit, natürliche Zeit, den 13-Monde-Kalender, galaktische Signaturen, Bewusstsein, Synchronizität, Energie, Macht und verborgene Systeme.
Dabei steht eine tiefere Frage im Raum:
Haben wir uns von den natürlichen Rhythmen entfernt, nach denen wir ursprünglich leben sollten?
Anna und Emilio gehen außerdem auf die Parallelen ein, die Anna zwischen Atlantis und unserer heutigen Zivilisation sieht. Ihrer Ansicht nach könnte die Menschheit erneut vor einer ähnlichen Prüfung stehen. Dabei geht es um unseren Umgang mit Technologie, Macht und Kontrolle und heute insbesondere auch mit Künstlicher Intelligenz.
Anna spricht offen über ihr eigenes spirituelles Erwachen, über Depressionen und Isolation, über die Kommunikation mit ihren geistigen Begleitern und darüber, wie sie gelernt hat, ihre eigene Kraft wieder anzunehmen.
Für sie bedeutet spirituelle Entwicklung weniger, außergewöhnliche Erfahrungen zu machen. Entscheidend ist vielmehr, wie wir unser Bewusstsein im täglichen Leben verkörpern und leben.
Gemeinsam beschäftigen sich Anna und Emilio mit Themen wie Künstliche Intelligenz und Atlantis, altes Wissen und alte Technologien, der Vatikan, Obelisken, Zeitportale, spirituelles Erwachen, kollektives Bewusstsein, die Neue Erde, Remote Viewing, energetische Heilung, galaktische Astrologie, der 13-Monde-Kalender, José Argüelles, Synchronizitäten, Zeitlinien, unsere innere Technologie, das menschliche Potenzial und die Zukunft des Bewusstseins.
Am Ende kehrt das Gespräch zu einem zentralen Gedanken zurück:
Der nächste Entwicklungsschritt der Menschheit könnte möglicherweise nicht durch eine weitere äußere Technologie entstehen, sondern dadurch, dass wir uns wieder an die Intelligenz, die Verbundenheit und die Kraft erinnern, die bereits in uns vorhanden sind.
Kapitel des Podcasts
00:00 – Einführung: Anna Veneta
01:04 – Welche neue Geschichte schreibt die Menschheit?
08:48 – Wiederholen wir die Zeitlinie von Atlantis?
13:35 – Spirituelles Wissen bringt Verantwortung mit sich
20:02 – Sich wieder in das Leben auf der Erde verlieben
30:36 – Ein Jahr allein in der Natur und im Austausch mit ihren geistigen Begleitern
36:48 – Annas geheime Mission in Rom und im alten Ägypten
45:08 – Das verborgene Netzwerk, das die Obelisken der Erde miteinander verbindet
53:20 – Obelisken als Antennen und uralte „Zeitmesser“
1:00:06 – Wie der Vatikan nach Annas Auffassung das Netzwerk der Obelisken nutzt
1:08:00 – Leben wir auf einer verzerrten Zeitlinie?
1:12:33 – Der Ankh „Schlüssel“, den Anna in den Vatikan mitbrachte
1:19:15 – Warum Institutionen die Energie der Menschheit benötigen
1:23:58 – Der 13-Monde-Kalender und die Rückkehr zur natürlichen Zeit
1:28:47 – José Argüelles und die verlorene Wissenschaft der galaktischen Zeit
1:34:04 – So berechnest Du Deine galaktische Signatur
1:43:21 – Was bedeutet es, mit einem reinen Herzen zu leben?
1:48:31 – Gemeinsam die Zukunft erinnern
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Anna Veneta und Emilio Ortiz
Zusammenfassung des Gesprächs
Anna sagt: Die Menschheit muss lernen, mit ihrer eigenen Macht umzugehen
Anna sieht die Menschheit an einem entscheidenden Punkt ihrer Entwicklung. Für sie geht es gegenwärtig vor allem um die Frage, wie wir mit Macht umgehen.
Macht sei nicht grundsätzlich etwas Negatives. Problematisch werde sie erst dann, wenn sie für Kontrolle, Manipulation oder Dominanz eingesetzt werde.
Viele Menschen hätten jedoch gelernt, Macht grundsätzlich mit Korruption gleichzusetzen. Dadurch würden sie ihre eigene Kraft ablehnen und sie unbewusst an andere Menschen, Institutionen, spirituelle Lehrer oder Systeme abgeben.
Für Anna besteht die Aufgabe darin, die eigene Kraft wieder anzunehmen, ohne dabei ins Ego oder in ein Gefühl spiritueller Überlegenheit zu geraten.
Sie warnt deshalb auch davor, einem spirituellen Lehrer oder einer bestimmten Gemeinschaft die gesamte Wahrheit zuzuschreiben. Sobald wir glauben, ein anderer Mensch besitze die Wahrheit für uns, geben wir einen Teil unserer eigenen Verantwortung ab.
Emilio sagt:
Emilio greift dieses Thema immer wieder auf. Für ihn zieht sich die Frage nach der eigenen Macht wie ein roter Faden durch Annas Geschichte.
Er fragt insbesondere danach, wie die Menschheit ihre eigene Kraft zurückgewinnen kann, ohne dieselben Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.
Atlantis und unsere heutige Zeit
Anna sagt:
Anna sieht eine starke Parallele zwischen unserer heutigen Zivilisation und Atlantis.
Nach ihrer spirituellen Vorstellung ging Atlantis unter, weil Wissen, Macht und Technologie missbraucht wurden. Sie glaubt, dass die Menschheit heute erneut vor einer ähnlichen Entscheidung steht.
Damals sei Technologie benutzt worden, um Energie und Macht über andere zu gewinnen. Heute sieht sie vergleichbare Gefahren unter anderem in Künstlicher Intelligenz, technologischer Kontrolle und Manipulation.
Für sie bedeutet das jedoch nicht, dass Technologie grundsätzlich schlecht ist.
Die entscheidende Frage lautet:
Wie benutzen wir unsere Möglichkeiten?
Dienen sie der Entwicklung des Menschen und dem Gemeinwohl oder dienen sie Kontrolle, Dominanz und persönlichem Machtgewinn?
Anna glaubt, dass wir die Vergangenheit nicht zwangsläufig wiederholen müssen. Die Menschheit könne sich diesmal anders entscheiden.
Dabei betont sie, dass kein Mensch wichtiger oder spirituell weiter entwickelt sei als ein anderer. Sie benutzt dafür das Bild der Blume des Lebens: Jeder Mensch sei wie eine gleich große Sphäre innerhalb eines miteinander verbundenen Ganzen.
Spirituelles Wissen dürfe deshalb nicht dazu führen, andere Menschen als „weniger bewusst“ oder als Menschen der „Matrix“ abzuwerten.
Gerade spirituell bewusste Menschen hätten die Verantwortung, Verbindung statt Trennung zu schaffen.
Spirituelles Wissen bringt Verantwortung mit sich
Anna sagt:
Spirituelle Erkenntnisse allein machen einen Menschen nicht spirituell.
Visionen, Channelings, Downloads, Kontakte zu anderen Bewusstseinsebenen oder außergewöhnliche Erfahrungen seien kein Maßstab dafür, wie weit ein Mensch entwickelt ist.
Anna bringt dafür ein sehr bodenständiges Beispiel: Ein Nachbar, der keinerlei spirituelle Erfahrungen hat, sich aber liebevoll um ein krankes Kind kümmert, könne möglicherweise mehr Bewusstsein verkörpern als jemand, der von galaktischen Botschaften und spirituellen Downloads spricht.
Entscheidend sei nicht, was jemand erlebt, sondern wie jemand lebt.
Spirituelles Wissen müsse in den Alltag zurückgebracht werden.
Es gehe darum, anders mit der Familie, mit Freunden, Arbeitskollegen und anderen Menschen umzugehen.
Man müsse das bestehende System auch nicht zwangsläufig verlassen. Viel wichtiger sei die Frage, wie man innerhalb seines eigenen Lebens Bewusstsein, Mitgefühl und Verbundenheit verwirklicht.
Annas persönlicher Weg
Emilio sagt:
Emilio erinnert Anna daran, dass sie sich bereits als Kind fremd auf der Erde fühlte.
Sie habe ihrer Mutter gesagt, dass sie „nach Hause“ wolle, weil sie Erinnerungen oder Wahrnehmungen anderer Ebenen und Welten hatte.
Heute beschreibt Anna ihren Weg dagegen mit den Worten:
„Sich in das Leben auf der Erde verlieben.“
Emilio möchte deshalb wissen, wie diese Veränderung möglich wurde.
Anna sagt:
Ihr Weg sei keineswegs durch ein plötzliches Erleuchtungserlebnis entstanden.
Lange Zeit habe sie sich allein, unverstanden und fehl am Platz gefühlt. Schule und später normale Arbeitsplätze seien für sie schwierig gewesen. Sie berichtet auch von Mobbing und davon, dass sie sich häufig als Außenseiterin empfand.
Schließlich erlebte sie eine schwere persönliche Krise. Sie beendete eine intensive Beziehung, gab ihre Arbeit auf und zog mit ungefähr 23 Jahren wieder zu ihrer Mutter.
Damals habe sie sich wie eine Versagerin gefühlt.
Doch gerade dieser Zusammenbruch wurde für sie zu einem Wendepunkt.
Ein Jahr allein in der Natur
Anna sagt:
Etwa ein Jahr lang zog sie sich fast vollständig zurück.
Sie hatte keine Arbeit, keine Beziehung und kaum soziale Kontakte. Stattdessen ging sie jeden Tag in die Natur, an Flüsse und in Wälder.
Dort begann sie, mit ihren geistigen Begleitern zu sprechen.
Anfangs erhielt sie nach eigener Aussage überhaupt keine Antworten. Sie sprach einfach weiter und bat darum, geführt zu werden.
Erst allmählich nahm sie Zeichen, Empfindungen und schließlich Botschaften wahr, die sie nicht als ihre eigenen Gedanken empfand.
Diese langsame Entwicklung war für sie wichtig.
Sie möchte damit ausdrücklich vermitteln, dass ein spiritueller Weg nicht spektakulär sein muss.
Man müsse keine Wesen sehen, keine Botschaften empfangen und keine außergewöhnlichen Bewusstseinszustände erleben.
Geduld, Stille und die Fähigkeit, einfach zu sein, seien mindestens genauso wichtig.
Emilio sagt:
Emilio unterstützt diesen Gedanken.
Er betont, dass nach ihrer Vorstellung nicht nur einige wenige besondere Menschen geistige Begleiter hätten.
Der Unterschied liege vielmehr darin, wie sehr ein Mensch lerne, auf seine eigene Wahrnehmung zu hören.
Ägypten und die Obelisken
Anna sagt:
Bei einer Reise nach Ägypten mit ihrer Mutter begann für Anna ein neuer Abschnitt.
Vor einem Museum in Kairo nahm sie einen Obelisken besonders intensiv wahr. Sie beschreibt, dass sie innerlich eine Botschaft von diesem Obelisken erhalten habe.
Diese Botschaft habe sie zu einem sehr alten Obelisken in Heliopolis geführt.
Dort habe sie die Information empfangen, dass die ursprünglichen ägyptischen Obelisken einst miteinander verbunden gewesen seien.
Sie beschreibt dieses Netzwerk mit dem Bild von Bäumen:
So wie Bäume über ihre Wurzeln Informationen austauschen, seien auch die Obelisken ursprünglich Teil eines gemeinsamen energetischen Netzwerks gewesen.
Später seien sie voneinander getrennt und über verschiedene Orte der Welt verteilt worden.
Nach Annas Darstellung erhielt sie dort die Aufgabe, 30 Menschen nach Rom zu bringen, wobei jeder Mensch symbolisch einen der ursprünglichen Obelisken repräsentieren sollte.
Für sie war besonders bemerkenswert, dass sie anschließend bei ihrer Recherche ebenfalls auf die Zahl 30 stieß.
Obelisken als Energiespeicher und „Zeitmesser“
Anna sagt:
Anna betrachtet ursprüngliche Obelisken nicht nur als Monumente.
Sie glaubt, dass ihre Materialstruktur ihnen besondere energetische Eigenschaften verleiht.
Sie spricht dabei über Granit und Quarz und beschreibt die Obelisken als eine Art Antennen, Informationsspeicher und energetische Sender.
Nach ihrer Vorstellung könnten sie Informationen aufnehmen, speichern und über ein größeres Netzwerk weitergeben.
Deshalb bezeichnet sie sie auch als „Timekeepers“, also Zeitmesser oder Hüter der Zeit.
Für Anna speichern sie gewissermaßen Erinnerungen und Informationen.
Sie verbindet diese Vorstellung außerdem mit Pyramiden und anderen alten Bauwerken, die ihrer Ansicht nach mit dem kollektiven Bewusstseinsfeld verbunden sind.
Der Vatikan und die Obelisken
Emilio sagt:
Emilio bringt die Verbindung zwischen Rom, dem Vatikan, alten Machtstrukturen und den ägyptischen Obelisken ins Gespräch.
Er möchte von Anna wissen, was sie mit ihrer Gruppe in Rom erlebt hat und welche Bedeutung sie diesen Bauwerken zuschreibt.
Anna sagt:
Anna weist darauf hin, dass sich in Rom zahlreiche ägyptische Obelisken befinden.
Besonders wichtig ist für sie, dass auf mehreren dieser Obelisken Kreuze angebracht wurden.
Sie interpretiert dies energetisch.
Nach ihrer Auffassung kann ein Kreuz je nach Verwendung einen Energiefluss beeinflussen oder begrenzen. Gleichzeitig betont sie ausdrücklich, dass sie das Kreuz selbst nicht als etwas Böses betrachtet.
Für sie ist auch das Kreuz eine Form heiliger Geometrie. Entscheidend sei, wie ein Symbol verwendet werde.
Den Obelisken auf dem Petersplatz interpretiert sie als Teil eines größeren energetischen Systems.
Sie glaubt, dass Institutionen solche Strukturen benutzen könnten, um Informationen und bestimmte Vorstellungen in ein kollektives Feld einzuspeisen.
Leben wir nach einer „verzerrten Zeit“?
Anna sagt:
Hier kommt Anna zu einem der zentralen Themen des Gesprächs.
Sie glaubt, dass der Gregorianische Kalender den Menschen von natürlichen und kosmischen Rhythmen entfernt habe.
Unsere heutige Zeitrechnung sei ihrer Ansicht nach stark von politischen und institutionellen Interessen geprägt worden.
Als Beispiele nennt sie die Monatsnamen Juli und August, die auf Julius Caesar und Augustus zurückgehen, sowie den Jahresbeginn am 1. Januar.
Für Anna zeigt dies, dass unsere Zeitrechnung nicht in erster Linie an natürlichen Zyklen orientiert ist.
Sie geht noch weiter und vertritt die Auffassung, dass ein künstliches Zeitsystem auch unser Bewusstsein beeinflusst.
Wenn Millionen Menschen denselben Kalender benutzen, entstehe dadurch ein gemeinsames Wahrnehmungsfeld von Zeit.
Ihre zentrale Frage lautet deshalb:
Was geschieht mit unserem Bewusstsein, wenn wir uns wieder stärker an natürlichen Rhythmen orientieren?
Die Aktivierung im Vatikan
Anna sagt:
Mit einer Gruppe von ungefähr 30 Menschen reiste Anna nach Rom.
Dabei wollte sie bewusst vermeiden, selbst als Guru oder zentrale spirituelle Autorität aufzutreten.
Jeder Teilnehmer erhielt eine eigene Aufgabe und sollte einen bestimmten Obelisken repräsentieren.
Anna hält diese Gleichwertigkeit für entscheidend. Spirituelle Gruppenarbeit sollte ihrer Meinung nach nicht ständig eine Person ins Zentrum stellen.
Die Gruppe besuchte nachts verschiedene Obelisken in Rom, meditierte dort und versuchte nach Annas Verständnis, die Bauwerke an ihre ursprüngliche Funktion zu „erinnern“.
Anna hatte außerdem einen Ankh aus Metall, den sie zuvor in Ägypten erhalten hatte.
Sie deutete ihn als eine Art Schlüssel.
Beim Obelisken auf dem Petersplatz legte sie diesen Ankh während der gemeinsamen Meditation in die Nähe des Bauwerks. Symbolisch sollte dadurch der Energiefluss wieder geöffnet werden.
Sie schildert auch eine merkwürdige Begegnung mit zwei Frauen, die unmittelbar vor Beginn der Meditation sehr nahe zu ihr kamen und auf den Ankh traten beziehungsweise versuchten, ihn zu beschädigen.
Anna interpretiert solche Ereignisse innerhalb ihres spirituellen Weltbildes als bedeutungsvoll.
Institutionen und menschliche Energie
Anna sagt:
Ein weiterer zentraler Gedanke lautet:
Machtvolle Institutionen besitzen nach Annas Auffassung nur deshalb Macht, weil Menschen ihnen Energie geben.
Sie versteht Energie dabei sehr weit.
Auch Geld sei letztlich gespeicherte menschliche Lebensenergie, weil Menschen ihre Zeit und Arbeitskraft einsetzen, um es zu verdienen.
Selbst Steuern betrachtet sie unter diesem Gesichtspunkt als Übertragung eines Teils der eigenen Lebensenergie an Institutionen.
Ihr eigentliches Anliegen ist jedoch nicht Angst.
Sie möchte Menschen daran erinnern, dass sie ihrer Ansicht nach wesentlich mehr eigene Kraft besitzen, als sie glauben.
Äußere Machtstrukturen könnten besonders beeindruckend erscheinen, weil sie große Gebäude, Symbole, Reichtum und Autorität zur Schau stellen.
Doch letztlich werde ihre Macht von Menschen mitgetragen.
Der 13-Monde-Kalender und die „natürliche Zeit“
Emilio sagt:
Emilio bittet Anna, den Zuschauern eines ihrer wichtigsten Werkzeuge zu erklären: den 13-Monde-Kalender und die galaktischen Signaturen.
Er möchte wissen, wie Menschen dieses System praktisch benutzen können, um sich selbst besser zu verstehen.
Anna sagt:
Der 13-Monde-Kalender stellt für sie eine Alternative zur herkömmlichen Zeitrechnung dar.
Sie verbindet ihn mit natürlichen und kosmischen Zyklen und mit der Arbeit von José Argüelles.
Anna glaubt, dass wir eigentlich nicht von der Natur getrennt sind.
Wir leben nicht lediglich „in“ der Natur.
Wir sind Natur.
Deshalb sollten wir uns ihrer Ansicht nach auch wieder stärker an natürlichen Rhythmen orientieren.
Im 13-Monde-System besitzt jeder Tag eine bestimmte galaktische Signatur.
Anna beschreibt diese Signaturen als energetische Codes oder Qualitäten.
Ein Tag sei deshalb nicht einfach nur ein weiteres Datum im Kalender. Jeder Tag trage ein bestimmtes Potenzial in sich.
Wenn Menschen lernen, diese Qualität wahrzunehmen, könne das Leben stärker von Synchronizität geprägt werden.
Synchronizität
Anna sagt:
Synchronizität sollte ihrer Meinung nach eigentlich nichts Außergewöhnliches sein.
Wenn wir mit natürlichen Rhythmen verbunden seien, könne unser gesamtes Leben zunehmend synchron werden.
Das Problem unserer modernen Lebensweise sieht sie darin, dass Menschen häufig überarbeitet, ängstlich und stark im Denken gefangen seien.
Der Weg zurück bestehe deshalb nicht darin, noch mehr zu analysieren.
Wir sollten wieder lernen:
zu fühlen, wahrzunehmen und unserem inneren Kompass zu vertrauen.
Die galaktischen Signaturen sollen dabei nach ihrer Vorstellung helfen.
Was bedeutet ein „reines Herz“?
Emilio sagt:
Gegen Ende des Gesprächs stellt Emilio Anna eine sehr persönliche Frage:
Was bedeutet es für Dich, mit einem reinen Herzen zu leben?
Anna sagt:
Ein reines Herz bedeutet für sie nicht Perfektion.
Es bedeutet nicht, niemals wütend, traurig, ängstlich oder verwirrt zu sein.
Reinheit bedeutet für sie vielmehr, ehrlich und verletzlich mit dem eigenen gegenwärtigen Zustand umzugehen.
Man darf fühlen, was man fühlt, ohne es auf andere Menschen zu projizieren.
Ein reines Herz bedeutet für Anna außerdem, die Vorstellung von Trennung immer weiter aufzulösen.
Sie sagt sinngemäß:
Was ich einem anderen Menschen antue, tue ich letztlich auch mir selbst an, weil wir miteinander verbunden sind.
Reinheit ist für sie deshalb kein moralischer Perfektionismus.
Reinheit ist Bewusstsein.
Sie glaubt, dass die Kraft eines solchen Bewusstseins stärker sein kann als Angst und äußere Macht.
Emilio sagt zum Abschluss:
Emilio bedankt sich bei Anna für ihre Arbeit und dafür, wie sie ihre Generation und zukünftige Generationen inspirieren möchte.
Er sieht zwischen ihrer Arbeit und seiner eigenen eine gemeinsame Absicht und hofft, dass sie künftig auch Projekte oder spirituelle Aufgaben gemeinsam mit ihren Communities verwirklichen können.
Anna antwortet:
Für Anna entsteht bereits durch ein bewusstes Gespräch etwas im kollektiven Feld.
Wenn zwei Menschen mit einer gemeinsamen Absicht zusammenkommen und ihr Bewusstsein auf etwas Aufbauendes richten, habe dies ihrer Ansicht nach bereits eine Wirkung, selbst wenn niemand das Gespräch sehen würde.
Die zentrale Botschaft des Gesprächs
Annas Aussagen laufen immer wieder auf denselben Gedanken hinaus:
Gib Deine eigene Kraft nicht ab.
Nicht an Regierungen.
Nicht an Institutionen.
Nicht an spirituelle Lehrer.
Nicht an Technologie.
Und auch nicht an die Vorstellung, dass andere Menschen spirituell weiter entwickelt oder wichtiger seien als Du.
Für Anna liegt die eigentliche Entwicklung der Menschheit darin, die eigene Kraft wiederzuentdecken und sie gleichzeitig nicht für Dominanz, sondern für Verbindung einzusetzen.
Spirituelles Erwachen zeigt sich für sie deshalb nicht in außergewöhnlichen Visionen oder übersinnlichen Fähigkeiten.
Es zeigt sich darin, wie wir leben, wie wir andere Menschen behandeln, wie wir mit Macht umgehen und ob wir uns trotz unserer Unterschiede als miteinander verbunden erkennen.
Emilio führt Anna mit seinen Fragen immer wieder genau zu diesem Kern zurück: Was bedeutet all dieses spirituelle Wissen konkret für unser Leben?
Und Annas Antwort darauf lässt sich auf einen einfachen Gedanken verdichten:
Die nächste Entwicklung der Menschheit beginnt nicht mit einer neuen äußeren Technologie, sondern mit einem bewussteren Umgang mit der Kraft, die bereits in uns vorhanden ist.


