Was, wenn wir einen entscheidenden Teil unserer Realität einfach ausblenden?
Liebe wird auf chemische Reaktionen reduziert, in der Politik soll es nur um Geld gehen und alles, was wir nicht sehen oder messen können, wird schnell bedeutungslos.
In diesem Video geht es darum, warum ich angefangen habe, diese Sichtweise zu hinterfragen und warum die unsichtbare Ebene für mich heute vieles erklärt, was vorher keinen Sinn ergeben hat.
❤️ Liebe ist mehr als eine chemische Reaktion
Fabian beginnt sein neues Video mit einem Gedanken, der mich sofort hat aufhorchen lassen: Jemand sagte, Liebe sei letztlich nicht viel mehr als eine chemische Reaktion im Körper.
Und genau da setzt seine Reise an.
Denn Fabian erzählt sehr persönlich davon, dass auch er lange diese Frage in sich getragen hat: Gibt es eigentlich mehr als das, was wir sehen, anfassen und wissenschaftlich erklären können? Und er gibt offen zu, dass er selbst zeitweise sogar daran gezweifelt hat, ob es diese Liebe, von der wir alle sprechen, überhaupt wirklich gibt.
Doch irgendwann wurde ihm klar, wie sehr unser Weltbild darüber entscheidet, wie wir unser Leben erleben.
Wenn ich glaube, Liebe sei letztlich nur Biochemie und Lust sei im Grunde dasselbe wie Liebe – was macht dieser Gedanke mit mir? Und was verändert sich, wenn ich Liebe stattdessen als etwas begreife, das viel tiefer reicht?
Fabian sagt sinngemäß etwas, das ich sehr schön finde: Vielleicht müssen wir nicht immer nur unseren Verstand fragen. Vielleicht dürfen wir auch einmal hineinspüren. Denn wer Liebe wirklich erlebt hat, spürt eigentlich, dass Liebe und Lust nicht dasselbe sind.
Und damit kommt er zu dem für mich spannendsten Teil seines Videos: zur unsichtbaren Ebene unseres Lebens.
Fabian sagt, dass sich für ihn vieles verändert hat, seit er aufgehört hat, nur das Materielle als wirklich anzuerkennen. Gefühle, Bewusstsein, Liebe, Angst, unsere inneren Zustände – all das ist vielleicht nicht sichtbar, und trotzdem beeinflusst es unser Leben und unser Miteinander ganz wesentlich.
Dabei stellt er eine Frage, die ich gerne mitnehme:
Was machen meine Überzeugungen eigentlich mit mir?
Machen sie mich freier?
Friedlicher?
Liebevoller?
Oder erzeugen sie Angst, Hass, Trennung und Leid?
Denn eines, sagt Fabian, können wir tatsächlich unmittelbar überprüfen: wie wir uns fühlen. Unser eigenes inneres Erleben kann uns niemand von außen erklären oder wegargumentieren.
Sehr berührt hat mich auch sein Bild von Gott.
Nicht als etwas Fernes, irgendwo außerhalb von uns, sondern als eine Kraft, die in allem Lebendigen und damit auch in uns selbst gegenwärtig ist. Wenn wir diese Trennung überwinden, so Fabians Gedanke, könnten wir vielleicht auch erkennen, wie viel Potenzial tatsächlich in jedem Einzelnen von uns steckt.
Fabian geht in seinem Video auch auf Politik, Macht und Kontrolle ein und entwickelt dazu einige sehr weitreichende persönliche Überlegungen. Für mich muss man dabei gar nicht jede seiner Schlussfolgerungen teilen, um die Frage dahinter interessant zu finden:
Was für eine Welt würden wir erschaffen, wenn wir weniger aus Angst und mehr aus Liebe heraus leben würden?
Denn Angst, so beschreibt er es, führt häufig weiter zu Wut und Hass. Und wo Angst und Druck immer größer werden, bekommt die Liebe immer weniger Raum.
Vielleicht ist genau das die Botschaft, die ich aus diesem Video für mich mitnehme:
Wir müssen nicht alles glauben, was uns jemand über die Welt erzählt – weder von der einen noch von der anderen Seite. Wir dürfen hinterfragen. Wir dürfen fühlen. Wir dürfen unsere eigenen Erfahrungen ernst nehmen. Und wir dürfen immer wieder beobachten, ob das, woran wir glauben, uns näher zur Liebe oder weiter von ihr wegführt.
Fabian beschreibt diesen Prozess am Ende wie ein Erwachen aus einem Traum. Erst wenn wir aufwachen, erkennen wir rückblickend, dass wir überhaupt geträumt haben.
Und sein letzter Gedanke bleibt für mich vielleicht am stärksten hängen:
Es lohnt sich, darauf zu vertrauen, was wir tief in uns selbst spüren.
Danke, lieber Fabian, für diesen sehr persönlichen Gedankenanstoß …

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