Maria, gechannelt durch Pamela Kribbe
Liebe Menschen,
ich bin Maria – Mutter Maria, wie ihr mich nennt. Ich bin eure Freundin. Ich bin wie ihr eine Lichtarbeiterin.
Ich habe viele Leben auf der Erde gelebt, und das eine, in dem ich die Mutter von Jeshua war, hatte eine enorme, bleibende Wirkung auf mich – auf mich als Seele, denn ich spreche von der Seelenebene aus -, und wĂ€hrend ich zu euch spreche, erinnert sich meine Seele an das Leben von Maria, der Mutter von Jeshua, und verbindet sich mit diesem Leben. Und dabei verbinde ich mich mit dem intensiven Leid, das ich durchgemacht habe, weil ich mit ansehen musste, wie mein Sohn starb, wie er verfolgt und getötet wurde. Gleichzeitig erfasse ich, weil ich von der Seelenebene aus spreche, den Sinn, die Bedeutung dieser Erfahrung fĂŒr mich.
Die Bedeutung hinter dem Leiden zu verstehen, ist befreiend. Befreiend fĂŒr euer ganzes Wesen, fĂŒr euren Verstand, euer Herz und eure GefĂŒhle. Es macht euch frei, denn in dem Moment, in dem ihr die ZusammenhĂ€nge zwischen eurem Leiden und der Tatsache versteht, dass es euch potenziell zu einem tiefen inneren Wissen ĂŒber euch selbst, ĂŒber das Leben fĂŒhren kann – sobald ihr dieses Potenzial erfasst und gespĂŒrt habt, wandelt sich das Leid. Anstatt es als eine schmerzhafte, negative Erfahrung zu sehen, beginnt ihr dann, es eher als ein Portal zu erleben, durch das ihr geht, Ă€hnlich einer Todeserfahrung, einer Erfahrung des Sterbens. Und obwohl es so scheint, als wĂŒrde es alles zerstören, was euch lieb und teuer war und euch ein GefĂŒhl von Sicherheit und Geborgenheit gab, spĂŒrt ihr, nachdem ihr den Tod – das Sterben – zugelassen habt, eine frische, neue Energie, spĂŒrt ihr, dass etwas Neues erwacht, und schafft das, von dem ihr eigentlich dachtet, es wĂŒrde euch zerstören, stattdessen Raum fĂŒr etwas Neues.
Die gröĂten Herausforderungen, die tiefes Leid mit sich bringen, haben das Potenzial, euch nach Hause zu euch selbst zurĂŒck zu bringen, zu dem, wer ihr wirklich seid, und oft auch, euch wieder mit einem verlorenen Teil von euch zu verbinden, einem Teil von euch, von dem ihr euch abgekoppelt hattet. Das ist es, was mir in meinem Leben als Maria, Mutter Maria, widerfahren ist. Als ich meinen Sohn verlor, hatte ich mit tiefer Trauer zu kĂ€mpfen, aber auch mit tiefer Wut und Empörung. Und manchmal war ich voller Hass, wegen der Ungerechtigkeit und der Grausamkeit.
Nachdem er gestorben war, nachdem Jeshua gestorben war, fĂŒhlte ich mitunter, dass er mich besuchte, dass er zu mir kam. Ich spĂŒrte seine Energie um mich herum. Und immer wollte er mich beruhigen und sagte mir, dass die Dinge geschahen, wie sie geschehen sollten. Er sagte, dass hinter allem eine Bedeutung liege. Und dass ich meine Energie nicht darauf verlieren oder verschwenden sollte, wĂŒtend zu sein. Denn in dem Moment, in dem ich wĂŒtend werden und die Welt anklagen wĂŒrde, wĂŒrde ich mich auf den anderen, auf die Welt auĂerhalb von mir konzentrieren, anstatt mich auf mich selbst zu konzentrieren und darauf, wie sich der Kummer und das Leid auf mich auswirkten.
Nachdem viele Monate vergangen waren, begann ich zu verstehen, dass sowohl der Kummer als auch die Wut, die Empörung, mich zu zermĂŒrben begannen. Es waren schwere Energien, und ich begann, mich in ihnen zu verlieren. Und der Teil von mir, der weiser war, der höher entwickelt war, drĂ€ngte mich, hinauszugehen und mit mir allein zu sein. Ich wanderte dann nach drauĂen in die Natur, setzte mich hin und verband mich mit dem Leben, mit der Natur. Und langsam begann ich, wiedergeboren zu werden. Wie ich schon sagte, dachte ich, dass alles, was mir lieb und teuer war, zerstört worden war. Nicht nur das Leben meines Sohnes, sondern auch meine Hoffnung in die Menschheit, mein Mut, mein Optimismus.
Und nachdem ich einfach nur in der Stille und mit meinen GefĂŒhlen zusammen gewesen war, begann ich nach und nach die grundlegende Tatsache zu spĂŒren, dass ich am Leben war – lebendig war, atmete -, und begann ich ein Bewusstsein, ein Gewahrsein zu spĂŒren, das die ganze Zeit da war, immer dagewesen war, und die Dinge beobachtete. Vielleicht lĂ€sst sich diese Art von Gewahrsein, dieses Bewusstsein am besten so beschreiben, dass es nicht von dieser Welt war.
An diesem Punkt unterscheide ich gern zwischen zwei Arten von Gewahrsein, die beide in uns sind. Ein Gewahrsein, das in dieser Welt und von dieser Welt ist, und ein Gewahrsein, das nicht von dieser Welt ist.
In dem Moment, in dem ihr auf der Erde als ein kleines Baby geboren werdet – geboren in die Arme eurer Mutter, umgeben von den Energien, den Gedanken, den GefĂŒhlen eurer Eltern, eurer Familie – taucht ihr in diese RealitĂ€t ein, in die Wirklichkeit der Erde, in das kollektive Bewusstsein der Erde. Ihr geht durch eine Art Portal und verliert die Erinnerung daran, wer ihr seid – wer ihr wirklich seid, auĂerhalb dieser menschlichen Persönlichkeit, die durch den irdischen Körper, die genetischen Informationen, den Einfluss eurer Familie, die Kultur, in der ihr aufgewachsen seid, geschaffen wird. Als kleines Kind verblasst die Erinnerung an eure Seele und daran, wer ihr wart, bevor ihr geboren wurdet, und ihr werdet von neuen EindrĂŒcken ĂŒberflutet und bombardiert. Und das ist in Ordnung. Die Seele will sich selbst dort hinein vertiefen, dort hinein versenken. Jedes Mal, wenn ihr in eine neue Inkarnation springt, taucht ihr sozusagen ab, um neue Erfahrungen zu sammeln.
Das Schmerzliche jedoch ist, dass das kollektive Bewusstsein auf der Erde, die Art und Weise, wie Kinder unterrichtet und erzogen werden, es ihnen nicht wirklich ermöglicht, mit ihrer Seele und mit dem tieferen Bewusstsein dessen verbunden zu bleiben, wer sie jenseits ihrer Persönlichkeit sind. Anstatt neue Erfahrungen zu sammeln, ertrinkt ihr darum in der Wirklichkeit dieser Welt, die immer noch weitgehend auf Angst und Kontrolle basiert. Die Energie der Liebe ist hier rar. Liebe bedeutet Offenheit fĂŒr die Seelenebene. Die Gesellschaft und die Familie ĂŒben oft aus Angst so etwas wie Druck auf euch aus, jemand zu werden, der ihr nicht seid: euch gut zu verhalten, euch anzupassen, erfolgreich zu sein, zu ĂŒberleben. Wirkliche, aufrichtige Liebe tut das nicht, sondern ermutigt euch, euch selbst, euer einzigartiges Wesen zu erkunden. Das Problem ist zudem, dass, wenn es an Liebe und an der Verbindung zu eurer Seele mangelt, euch das Fundament, der Anker sozusagen dafĂŒr fehlt, um eure Erfahrungen auf der Erde als Mensch zu integrieren und zu verstehen.
Als Kind seid ihr oft noch in Kontakt mit dem Bewusstsein eurer Seele, dem Teil von euch, der nicht von dieser Welt ist. Aber wenn ihr nicht darin bestĂ€rkt und ermutigt werdet, diesem Bewusstsein treu zu bleiben, wird es zunehmend schwieriger, schmerzhafte Erfahrungen zu integrieren und zu begreifen. Jeder geht durch schmerzhafte Erfahrungen – Erfahrungen der EnttĂ€uschung, der Ablehnung, der ErnĂŒchterung. Je mehr ihr jedoch mit eurer Seele in Kontakt bleibt oder seid, mit dem Teil von euch, der nicht von dieser Welt ist, der schon da war, bevor ihr in diesen Körper kamt – je mehr ihr also den Kontakt zu diesem Bewusstsein verliert, desto sinnloser und unerklĂ€rlicher erscheinen die Herausforderungen und euer Leid.
In meinem Fall hat mich der Tod meines Sohnes, meine Trauer, meine Empörung, das Leid, das ich durchgemacht habe, letztlich zu einem tiefgreifenden und bedingungslosen Bewusstsein meiner selbst zurĂŒckgefĂŒhrt. Ich meine damit: Ich begann, mir meiner eigenen göttlichen PrĂ€senz bewusst zu werden, des Teils von mir, der ĂŒber Zeit und Raum, ĂŒber meine irdische Persönlichkeit hinausgeht. Ich kam wieder in Kontakt mit dem, was mir damals einfach nur als eine höhere Wirklichkeit erschien, aber was ich jetzt die SphĂ€re oder die Perspektive meiner Seele nennen wĂŒrde. Und ich begann zu verstehen, was mein Sohn mir von der anderen Seite aus mitteilte. Dass hinter allem, was ihm, mir und den Menschen um uns herum widerfuhr, ein Sinn lag. Und ich begann langsam zu begreifen und zu vergeben.
Und spĂ€ter hatte ich das GefĂŒhl, nicht zu dieser Welt zu gehören. Und zunĂ€chst war dieses GefĂŒhl mit Bitterkeit und Traurigkeit verbunden, aber nach einer Weile verĂ€nderte sich das und ein Teil von mir sagte: „Es ist in Ordnung, nicht zu dieser Welt zu gehören“. Es gibt einen Teil von mir, der nicht von dieser Welt ist, und dieser Teil ist frei von ihr. Und dieser freie Teil ist tatsĂ€chlich hier, um ein neues Bewusstsein hier herein zu bringen, frisch und lebendig, und dieser freie Teil ist der schöpferischste, kreativste Teil von mir. Es war eine der beglĂŒckendsten Erfahrungen meines Lebens, diese Art von Frische und Freiheit zu erleben – dieses Bewusstsein des göttlichen Teils von mir, wĂ€hrend ich in einem menschlichen Körper war, wĂ€hrend ich auf der Erde lebte.
SpĂ€ter dann begann ich zu fĂŒhlen, zu verstehen, dass ich Teil einer gröĂeren Bewegung oder einer Lebensströmung war. In dieser Strömung ging es darum, das Christus-Bewusstsein auf die Erde zu bringen und dort einzufĂŒhren, dieses Bewusstsein des MitgefĂŒhls und der Liebe. Meine Seele sehnte sich danach, dabei zu helfen, diese Energie auf die Erde zu bringen. Dabei musste ich zugleich lernen, mich selbst fĂŒr diese Energie zu öffnen. Meinen Sohn zu verlieren war darum kein schrecklicher Fehler. Es war ein Teil meiner Reise.
An dieser Stelle möchte ich euch einladen, jetzt Verbindung mit euren eigenen Herausforderungen und dem Leid aufzunehmen, das ihr dabei empfindet. Oft gibt es in eurem Leben Herausforderungen, die euch leiden lassen, weil ihr nicht versteht, warum sie da sind, und weil ihr nicht in der Lage zu sein scheint, sie zu lösen. Ich lade euch nun ein, ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Herausforderung oder ein Problem auszuwĂ€hlen, vor das ihr euch gestellt seht. Es mag etwas Aktuelles in der Gegenwart oder auch etwas aus der Vergangenheit sein, an das ihr noch immer viel denkt, das noch immer eure Energie absorbiert. Konzentriert euch einfach auf diese bestimmte Herausforderung. Nun fĂŒhlt euren Schmerz, euren emotionalen Schmerz und den Kampf, den ihr damit habt, und schaut ihn mit Freundlichkeit an. Macht euch deswegen nicht fertig, sondern seht einfach euren Kampf.
Unterscheidet dabei nun bitte zwischen dem Problem selbst – es mag eine Krankheit sein, es mag ein Beziehungsproblem sein, es mag ein Mangel an Inspiration sein oder nicht den richtigen Job zu finden, euch nicht geliebt oder geschĂ€tzt zu fĂŒhlen oder einsam zu sein – konzentriert euch auf das, was euch am meisten plagt, und unterscheidet dann zwischen diesem Schmerz und eurer Reaktion darauf, eurer emotionalen Antwort darauf. Wenn ihr leidet, fĂŒhlt ihr euch irgendwie als Opfer. Ihr habt dann das GefĂŒhl, dass euch etwas widerfĂ€hrt, das nicht richtig ist, was nicht hĂ€tte passieren dĂŒrfen und dass damit etwas einfach nicht stimmt. Schaut, ob ihr solch eine Reaktion, solch eine Resonanz auf euren eigenen Schmerz habt.
Wie ich bereits sagte, war ich mit der Herausforderung konfrontiert, meinen Sohn zu verlieren, und meine erste Reaktion war tiefe Traurigkeit, Trauer, aber auch Empörung und Wut und beinhaltete auch eine Art Opferrolle. Ich beschuldigte die Welt auĂerhalb von mir oder das Leben oder sogar Gott, mir Schmerz zugefĂŒgt zu haben, den ich meiner Meinung nach nicht verdient hatte.
Richtet nun bei eurer Herausforderung eure Aufmerksamkeit voll und ganz auf diese emotionale Reaktion, auf diese Art von sekundĂ€rem Schmerz. Der primĂ€re Schmerz bezieht sich auf das eigentliche Problem, den Verlust oder das Fehlen von etwas oder auf den Schmerz selbst, und der sekundĂ€re Schmerz bezieht sich auf das GefĂŒhl, ungerecht behandelt zu werden, sich als Opfer zu fĂŒhlen.
Konzentriert euch dabei ganz auf die schwere Energie, die mit diesem GefĂŒhl verbunden ist. Es ist auch ein GefĂŒhl der Verwirrung, nicht zu verstehen, warum es passiert ist oder warum es passiert. Und es ist in Ordnung, diese Reaktion zu haben und diese GefĂŒhle zu haben! Ihr seid ein menschliches Wesen und es ist in Ordnung, verwirrt zu sein. Seid freundlich zu euch selbst, aber klammert euch nicht an das GefĂŒhl der Traurigkeit oder Wut oder sogar Verwirrung. Haftet nicht an diesen GefĂŒhlen, denn sie halten euch von der Wahrheit fern. Man kann sich an starke GefĂŒhle wie Traurigkeit, Bitterkeit, Hass klammern, weil sie irgendwie ein Loch im Innern fĂŒllen. Wenn ihr in einem tiefen Schmerz steckt, mĂŒsst ihr fĂŒr eine Weile Traurigkeit, Wut und Trauer empfinden. Wenn ihr euch jedoch daran festklammert, lasst ihr den nĂ€chsten Schritt, einen notwendigen Schritt, nicht zu, der darin besteht, euch in ein Bewusstsein zu begeben, das ĂŒber das hinausgeht, wer ihr zu sein dachtet.
Ich habe ĂŒber die Erfahrung des Sterbens und das Durchschreiten eines Portals gesprochen, und dazu gehört das Loslassen dieses sekundĂ€ren Schmerzes und dieser Reaktion des Unglaubens, der Empörung und der Opferrolle. Wie nun begebt ihr euch darĂŒber hinaus? Indem ihr innerlich ganz still werdet und erkennt, wie diese Energien euch zermĂŒrben. Wie dieser bestĂ€ndige Kampf mit dem Leben euch auslaugt. Wenn ihr mit dem Leben kĂ€mpft und mit dem, was es euch beschert, dann verschwendet ihr am Ende eure Energie. Ihr werdet erschöpft und mĂŒde sein vom KĂ€mpfen.
Ich strecke nun meine Hand zu euch aus. Nehmt meine Hand und lasst mich euch an einen Ort der Stille, der Abgeschiedenheit bringen. Der Art von Abgeschiedenheit oder Alleinsein, die euch erhebt und euch damit aus eurem Verstand, aus diesem Kreislauf von Emotionen in eurem Innern holt, die sich immer wiederholen. Lasst es alles dasein, koppelt euch davon ab und spĂŒrt, dass es eine andere Ebene gibt, ein anderes Bewusstsein, mit dem ihr euch jetzt verbindet. Dieses Bewusstsein ist sehr offen. Es ist offen wie ein freier Raum um euch herum. Atmet in diesen Raum hinein. Atmet den Raum eures Selbst, eures Ich ein. Das Ich, das ihr wart, ehe ihr geboren wurdet. Das Ich, das ihr sein werdet, nachdem ihr sterbt. Atmet euer göttliches, weitrĂ€umiges und freies Ich ein.
Ihr seid nicht definiert oder bestimmt durch die Erfahrungen, die euch in eurem Leben widerfahren sind. Ihr seid ein freies Wesen. Ihr seid ein Schöpfer. Ihr seid viel mĂ€chtiger, als ihr glaubt. Ladet eure Seele ein, nah zu euch zu kommen. SpĂŒrt die Anwesenheit eurer Seele. Eure Seele ist ein Quell des Lebens, voller Schöpferkraft und Kraft, voller Mut. Eure Seele ist ein Entdecker. In euch ist eine groĂe Menge Weisheit, denn ihr seid schon durch viele Leben auf der Erde gegangen.
Ăffnet euer Herz, seid freundlich zu euch selbst. Ăffnet euch fĂŒr eure StĂ€rke, eure Weisheit, die Lebensfreude, die im Kern eurer Seelenquelle, eures Seelenfeuers liegt.
Erinnert euch daran, wer ihr seid. Ihr seid nicht von oder aus dieser Welt. Ihr seid ein zeitweiliger Besucher. Ihr seid frei wie ein Vogel. FĂŒhlt und seht eure EngelsflĂŒgel. Als dieser Engel lasst ihr nun die schweren Energien dieser Welt los und verbindet euch wieder mit eurem Herzen, mit der Liebe in euch, eurer Liebe zum Leben.
WĂ€hrend ihr nun diese Freiheit, die Freude und die Liebe dessen spĂŒrt, wer ihr wirklich seid, wendet euch wieder jener Herausforderung zu, die ihr in eurem tĂ€glichen Leben erlebt, und seht euch die Energien von Kampf, Verwirrung und Opferschaft an, von denen sie umgeben ist. Aber ihr betrachtet sie nun aus der Perspektive der Seele, und ihr sagt zu euch dort „Lass uns aus dieser schweren Energie aussteigen, die mich so erschöpft“. Zieht dabei in Betracht, dass dieses Leiden ein Portal sein kann, und stellt euch vor, wie ihr jetzt durch dieses Portal geht, wie ihr durch diese Sterbens-Erfahrung geht: Ihr lasst die Erwartungen los, die ihr daran hattet, wie das Leben sein wĂŒrde. Ihr lasst alles sein, was ist. Es bringt euch etwas, das ihr nicht erwartet habt. Der Teil von euch, der in dieser Welt und von dieser Welt ist und stark beeinflusst ist von Ideen, Bildern und Erwartungen darĂŒber, wie das Leben sein sollte – diesen Teil lasst ihr sich dem hingeben und ergeben, was als nĂ€chstes kommt, jenseits des Portals. Ihr erlaubt dieser sehr schmerzhaften Erfahrung, ein Eintrittstor zu etwas Neuem und Wertvollem zu sein. Und ihr spĂŒrt bereits, dass auf der anderen Seite des Portals etwas Wundervolles und Kraftvolles auf euch wartet.
Ihr seid sehr kreative, schöpferische Seelen. Ihr habt diese Erfahrung, diese schmerzhafte Erfahrung, fĂŒr euch geschaffen, weil ihr einen gröĂeren Teil eures wahren Selbst hier auf der Erde verkörpern wolltet. Ihr wolltet euch mit diesem gröĂeren Teil von euch wiedervereinen – mit eurem vollen Licht, eurer Ausstrahlung, eurer Weisheit – noch wĂ€hrend ihr in diesem Körper seid, wĂ€hrend ihr genau jetzt genau hier seid. Erlaubt diesem gröĂeren Teil von euch, zu euch herabzukommen, in euch einzuströmen, in euren Körper, in euren Verstand, euer Gehirn, in euer GemĂŒt, in euer Herz, in euren Bauchraum, in eure GefĂŒhle, in euren physischen Körper hinein. Lasst die Anwesenheit eurer Seele zu.
Es liegen Sinn und Bedeutung in den Situationen, die in eurem Leben geschehen, in euren Begegnungen mit Menschen. Wann immer ihr euch ratlos oder unsicher fĂŒhlt, warum sich das Leben auf eine bestimmte Weise entfaltet, geht in diesen Raum der Freiheit, der Freude in eurem Herzen, dem Teil von euch, der nicht zu dieser Welt gehört, der aber enorme Gaben hat und der Licht mit dieser Welt zu teilen hat.
Ihr seid Lichtarbeiterseelen. Ihr seid nicht hier, um euch anzupassen. Ihr seid Pioniere. Erinnert euch an den göttlichen Teil, euer göttliches Ich, an den Engel mit den FlĂŒgeln.
Seid gesegnet fĂŒr euren Mut und habt Dank, dass ihr heute bei mir seid. Ich bin immer bei euch. Wir sind verbunden durch ein Feld des Einsseins, das ĂŒberströmt von Freude und Licht.
Channeling: © Pamela Kribbe
Ăbersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/maria–sinn-und-bedeutung-eures-leids-verstehen