Jeshua, gechannelt durch Pamela Kribbe
Liebe Menschen,
ich bin Jeshua. Ich bin bei euch. SpĂŒrt meine Anwesenheit hier und jetzt. Ich bin sowohl in euch als auch auĂerhalb von euch.
Ein Teil von euch fĂŒhlt sich getrennt von der Weisheit eurer Seele, davon, wer ihr wirklich seid. Aus diesem Ă€ngstlichen Teil heraus scheint es, als kĂ€me ich von auĂen her. Doch wenn ihr auf die Kraft, die Weisheit und das Licht eurer Seele eingestimmt seid, wisst ihr, dass ich in Wirklichkeit im Inneren bin.
WĂ€hrend ich hier zu euch spreche, erinnert ihr euch meiner als einen Menschen, der vor zweitausend Jahren auf der Erde lebte. Doch ich bin hier nun als ein Energiefeld, eine Frequenz anwesend. Und diese Frequenz ist euch vertraut. Sie ist in euch und sie möchte sich vom Alten befreien. Sie möchte prĂ€senter und geerdeter werden, und einzig aus diesem Grund bin ich hier: Um euch zu helfen, euch tiefer mit dieser Frequenz zu verbinden, die bereits in euch ist, und um euch darin zu unterstĂŒtzen, die Blockaden und die angstbesetzten Ăberzeugungen zu ĂŒberwinden, an denen ihr noch festhaltet.
Es ist wichtig zu erkennen, dass Angst sich gut hinter scheinbar vernĂŒnftigen Ăberzeugungen und Ansichten zu verstecken weiĂ. Ihr könnt euch selbst viele Dinge einreden, die sehr sinnvoll und wahr klingen, doch oft steckt in diesen Ăberzeugungen eine Frequenz der Furcht, die ihr mit eurem Verstand nicht wahrnehmen könnt. Wenn ihr im Griff auf Angst basierender Ăberzeugungen gefangen seid, könnt ihr nicht erkennen, dass sie auf Angst basieren.
Ich möchte nun auf einige besondere Ăberzeugungen eingehen, an denen ihr als Lichtarbeiterseelen festhaltet und die das Ergebnis von Traumata und dem Schmerz der Ablehnung sind â sowohl aus vorherigen als auch aus diesem Leben. Eine dieser Ăberzeugungen ist: „Ich bin hier nicht willkommen. Die Leute verstehen mich nicht. Ich kann mich hier nicht zu Hause fĂŒhlen.“ Viele von euch sind mit diesem FĂŒhl- und Denkmuster in dieses Leben eingetreten, das sowohl emotionale als auch mentale Aspekte hat und einen Widerstand dagegen geschaffen hat, wieder hierherzukommen.
Wenn eine Ansicht oder eine Ăberzeugung auf einem Trauma basiert, ist sie entstanden, wenn ihr in einem Zustand der Traumatisierung oder mit ungelösten Emotionen gestorben seid. Wenn ihr in einem vorherigen Leben unter schrecklichen Schmerzen und Verwirrung gestorben seid, wandeln diese sich in die Ăberzeugung um, das Leben auf der Erde sei schrecklich, ihr wĂŒrdet dort nicht hineinpassen, niemand verstehe euch und es sei ein einsamer Ort.
Lasst uns diese Ăberzeugung einmal betrachten. Ich lade euch ein, in euer Inneres zu blicken und es zu erkunden. SpĂŒrt einmal, ob da eine Energie, eine Kombination aus Gedanken oder Ăberzeugungen ist, die sich nach Widerstand, Angst oder Misstrauen anfĂŒhlen. „Ich muss mich verstecken. Es ist gefĂ€hrlich, mich selbst zum Ausdruck zu bringen. Die Leute werden mich missverstehen. Sie werden denken, ich bin verrĂŒckt.“ SpĂŒrt in euer eigenes Energiefeld hinein, von Kopf bis FuĂ, und findet diese Energieblockade des Widerstands, des Nicht-hier-auf-der-Erde-sein-Wollens und des Misstrauens.
Ihr könnt auch zum Anfang dieser Inkarnation zurĂŒckgehen, als ihr auf die Erde kamt und es einen Moment gab, in dem ihr sozusagen herunter gesprungen seid, in dem eure Seele in einen winzigen menschlichen Körper herab stieg und sich ihm ergeben musste. Denn der Inkarnationsprozess geschieht wie in einer Welle. Er ist wie eine Energiewelle, mit der ihr mitgeht. Es findet auf der anderen Seite ein Moment statt, in dem ihr „Ja“ dazu sagt, in dem ihr dem zustimmt. Ihr habt freien Willen. Ihr habt in dem Moment den Einblick und das Wissen, dass das Leben, das ihr jetzt beginnt, wunderbare Möglichkeiten bietet und dass ihr die Dinge selbst lösen wollt. Dann, nachdem ihr gesagt habt: „Ja, ich werde es tun“, beginnt ein Prozess, in dem ihr nach und nach eintaucht, untertaucht.
Es beginnt bereits vor der Schwangerschaft eurer Mutter, wĂ€hrend der Schwangerschaft jedoch werdet ihr wieder mehr und mehr Teil der irdischen Wirklichkeit. Ihr vergesst den Moment, in dem ihr tapfer und voller Mut entschieden habt: „Ja, ich möchte dorthin zurĂŒckkehren, um alle verbleibenden Probleme anzugehen, mein Licht zu finden und mich an mich selbst zu erinnern.“ Im Prozess des tatsĂ€chlichen Inkarnierens dann könnt ihr den Kontakt zu diesem Moment strahlender Selbstverwirklichung verlieren.
Versucht nachzufĂŒhlen, wie es fĂŒr euch war, zu Beginn dieses Lebens die irdische Dimension zu betreten. Schaut, ob ihr spĂŒren könnt, dass da eine Schwere, ein Widerstand und eine Traurigkeit waren, die ihr nicht nachvollziehen oder verstehen konntet.
Wenn ihr auf die Erde zurĂŒckkehrt, tragt ihr eine ungelöste Traurigkeit und den Schmerz vergangener Leben mit euch und begegnet ihnen erneut. Dies kann einen Schleier um euch legen und kann euch entmutigen.
Ich lade euch ein, diesen Schleier oder diese Blockade zu identifizieren, die ihr gegenĂŒber dem Leben auf der Erde fĂŒhlt, und sie jetzt einmal zu begrĂŒĂen. Tut dies mit keinerlei Urteil. Sagt einfach Hallo zu ihr und heiĂt sie bewusst willkommen. Sie war bereits da, in eurem Energiefeld, jetzt aber begegnet ihr ihr mit Achtsamkeit. Bittet sie: „Zeig mir deinen Schmerz und dein Zögern. Warum ist es so schwer fĂŒr dich, hier zu sein?“ Dieser Teil empfindet es als unmöglich, hier zu sein. Er fĂŒhlt sich getrennt, ungeliebt, hat schmerzhafte Erinnerungen in sich und ist vielleicht auch schrecklich wĂŒtend. „Warum hast du mir das angetan? Warum musste ich all dieses Leid, diese Gewalt und diese Ablehnung ertragen? Es ergibt fĂŒr mich keinen Sinn.“
Erlaubt diesem blockierten Teil von euch, die GefĂŒhle auszudrĂŒcken, die da sind. Es ist immer besser, sich ihnen direkt zu stellen, sonst laufen sie sozusagen hinter eurem RĂŒcken ab. Ihr habt diese Ăberzeugungen, an denen ihr so sehr festhaltet, aber in Wirklichkeit sind sie traumatisierende Emotionen. Bleibt prĂ€sent, anwesend bei diesem Teil, der sich dem Leben widersetzt. Dieser Teil hat Heimweh nach einem anderen Ort, an den ihr Erinnerungen von Wirklichkeiten und Dimensionen von einer höheren Frequenz habt und wo alles harmonischer, schöner und höher entwickelt ist.
Aber ihr seid jetzt hier.
Stellt euch vor, ihr streckt eure Hand nach diesem wĂŒtenden oder traurigen Teil von euch aus, und sagt ihm: „Ich bewundere deinen Mut so sehr. Du bist in Wirklichkeit der stĂ€rkste Teil von mir. Der Teil, der durch all die Emotionen geht, durch das Unwissen, die Verwirrung und das Leid. Ich danke dir, dass du diese Last trĂ€gst, und ich möchte dir helfen und bei dir sein und dich nicht lĂ€nger verurteilen und ablehnen.“
Wenn ihr gravierend abgelehnt werdet, verliert ihr den Kontakt zu eurem eigenen Leben, zu eurer Kraft und StĂ€rke, zu dem Wissen, dass ihr in Ordnung seid, dass es euer Geburtsrecht ist, so zu sein, wie ihr seid. Ihr verliert den Kontakt zu diesem Empfinden bedingungsloser Sicherheit und dazu, dass ihr geliebt werdet. Das ist der tiefste Schmerz. Dann sucht ihr nach anderen Menschen, Lehrern oder spirituellen Meistern, auf dass sie diese Leere, dieses GefĂŒhl von Nichtverbundenheit, von Getrenntheit fĂŒllen. Aber der Einzige, der und die diese Blockade lösen und sich wieder mit eurem Leben verbinden kann, seid ihr selbst. Genau das tun wir jetzt.
Erkennt den Teil von euch an, der so viel Schmerz fĂŒhlt, und zeigt und sagt ihm, wie sehr ihr ihn respektiert, ihn verehrt. Er ist der zutiefst menschliche Teil, der verletzliche Teil von euch. Ihr seid ein Wesen in einem hochentwickelten menschlichen Körper mit einem Nervensystem. Der Körper ist ein hochentwickeltes Instrument, das alles auf einer instinktiven und emotionalen Ebene wahrnimmt. Manchmal vergesst ihr, dass ihr ein Mensch seid. Ihr habt das GefĂŒhl, dass ihr viel erreichen, viel verĂ€ndern und viel schaffen und vollbringen mĂŒsst, aber zuerst einmal mĂŒsst ihr euch sicher fĂŒhlen! Das ist eine Grundvoraussetzung, um euch mit euch selbst wohlzufĂŒhlen.
Ich bitte euch nun, in der Zeit zurĂŒckzureisen â was ihr leicht tun könnt, denn euer Bewusstsein ist frei â und zurĂŒck zu dem Moment zu gehen, als ihr oben im Himmel wart, an den Ort, an dem ihr wart, bevor ihr in diese Inkarnation hinabgestiegen seid, in den Moment, als ihr klar fĂŒhltet: „Ja! Ich werde zurĂŒckkehren. Ich fĂŒhle darin Bedeutung und Sinn, ich empfinde Freude, ich fĂŒhle Inspiration.“ Geht zurĂŒck in der Zeit hin zu diesem „Ort“ der Harmonie und Schönheit und spĂŒrt, wie sehr ihr euch eurer StĂ€rke und der Möglichkeiten bewusst wart, die euch in diesem Leben zur VerfĂŒgung stehen.
Ladet diesen Teil von euch, der wissend und verbunden war, ein, hier zu sein und hier, in diesem Moment, in euch prĂ€sent zu sein. HeiĂt ihn in eurem Energiefeld, eurem Körper, eurem Nervensystem, euren Muskeln willkommen und erinnert euch, wer ihr seid. Sagt diesem Teil von euch: „Du hattest das Wissen, den Ăberblick, du hast dich dazu entschieden. Aber ich als Mensch musste all diese Schritte durchlaufen, musste zurĂŒck in diesen emotionalen Aufruhr und diese Angst. WeiĂt du das? WeiĂt du, wie schwer es ist, diese menschliche Erfahrung zu durchleben?“
Nun beobachtet die Reaktion dieses Lichtanteils von euch. Er ist in Wirklichkeit eure Seele. Eure Seele empfindet tiefes MitgefĂŒhl fĂŒr euch als Mensch. Eure Seele möchte euch sagen, „Du bist noch immer sicher und du bist verbunden.“ Es hat einen wichtigen Sinn, durch diese menschliche Erfahrung zu gehen â ihr erwacht wahrhaftig! Es mag scheinen, als wĂ€rt ihr, wenn ihr in den höheren SphĂ€ren seid, doch wach und verbunden, aber dort gibt es keine Herausforderungen wie die Dinge, denen ihr hier begegnet. Und ihr denkt vielleicht: „Oh, schon in Ordnung! Lasst mich gerne dort bleiben.“ Aber wenn ihr einem wirklich erwachten Menschen begegnet, spĂŒrt ihr in ihr oder ihm ein Bewusstsein, ein MaĂ an MitgefĂŒhl und Tiefe, das es in den Augen eines Engels nicht gibt. Es mag seltsam erscheinen, denn Engel gelten als die höchsten Wesen im Universum, makellos, voller Liebe und Licht. Aber wenn ihr den gesamten Zyklus des Lebens in der DualitĂ€t durchlebt habt und die dunklen Seiten ausgelebt habt, schlechte ebenso wie gute Dinge getan habt, wenn ihr durch die gesamte menschliche Erfahrung gegangen seid, erlangt ihr letztendlich eine Tiefe und einen Grad an Weisheit in euch, die letztlich zutiefst schöpferisch und kreativ sind.
Als Engel habt ihr in gewisser Weise weniger schöpferische Kraft, weil ihr so gut seid! (liebevolles leises Lachen bei Pamela und einigen Zuhörern) Ihr braucht ein tief inniges Wissen ĂŒber die Dunkelheit, die Abwesenheit von Licht, das ist ein ganz wesentlicher Teil der Schöpfung. Wenn ihr euch zum Beispiel ein kraftvolles Kunstwerk anseht, wird es euch die Tiefe menschlicher Erfahrung zeigen, tiefes Leid, aber auch Triumph, DurchbrĂŒche, das ganze Paket. Kunst hat etwas Heiliges, sie stellt den wahren Ausdruck menschlicher Erfahrung dar: Ihr habt die Extreme menschlicher Erfahrung bereits teilweise transzendiert, aber sie sind immer noch Teil von euch. Das hat etwas zutiefst Schöpferisches, Kreatives und Kraftvolles, und Engel besitzen diese Art von Schöpfertum nicht, weil ihnen die Erfahrung fehlt: Sie waren nicht wie ihr in die DualitĂ€t eingetaucht.
Ihr mĂŒsst [need] euch selbst als Mensch mehr respektieren. Ihr wolltet dies durchwandern. Und an diesem Punkt könnt ihr nun mehr von eurem Licht und eurer höheren Frequenz â die beide zu Beginn eurer Inkarnation und bereits davor da waren â erlauben, tief in euch einzudringen. Ihr befindet euch in der Phase der Integration. Doch wenn auch das Durchwandern von Schwere, Schmerz, Trauma und all euren vergangenen Leben ein notwendiger Teil eurer Reise war, mĂŒsst ihr sie irgendwann loslassen und zulassen, dass Leichtigkeit und Freude euch anfĂŒllen.
Ich frage euch, ob ihr das jetzt, in diesem Moment tun könnt. Erkennt an, dass ihr ein groĂartiges, brillantes Wesen seid. Diese Mischung aus guten wie auch schrecklichen Erfahrungen und dass ihr all diese Leben hindurch durch eure eigene Reise gegangen seid, macht euch einzigartig. Ihr habt einzigartige Gaben zu teilen â euren Sinn fĂŒr Humor, euer VerstĂ€ndnis fĂŒr das, was andere durchmachen, und eure KreativitĂ€t.
SpĂŒrt eure beiden FĂŒĂe auf dem Boden und wie sie Mutter Erde berĂŒhren, sich mit ihr verbinden. Fragt euch dann, ob dieser unbewusste Glaube, den ihr in euch tragt, hier nicht willkommen zu sein, nicht hierherzugehören, und dass es zu schwer und schmerzhaft ist, hier zu sein, noch da ist und ihr ihn ein wenig loslassen könnt. SpĂŒrt ihr, dass ihr hier auf einer wahrhaft bedeutungsvollen Reise seid? FĂŒhlt auch die Gegenwart von Mutter Erde. FĂŒhlt, wie sie euch ansieht, wie sie euch willkommen heiĂt.
Eines der Dinge, die ihr lernt, wenn ihr die gesamte menschliche Erfahrung durchlebt, ist, die Schönheit und Harmonie der Natur zu schĂ€tzen und das Leben in all seinen Ausdrucksformen zu bezeugen â bei Menschen, Tieren, Blumen, in der Natur. Wenn ihr euch von dem Ă€ngstlichen Teil von euch löst, fĂŒhlt ihr euch mehr eins und im Einklang mit dem Leben und möchtet und braucht ihr es nicht mehr zu verĂ€ndern. Ihr seid dann einfach hier, um es zu erleben. Selbst wenn negative Emotionen, schlechte Stimmungen da sind oder ihr mit schwierigen Themen oder Probleme zu tun habt, habt ihr sie nun als Teil der Erfahrung hier akzeptiert und wisst, dass ihr die StĂ€rke habt, sie zu ĂŒberwinden.
Sagt euch in diesem Moment: „Ich bin verbunden. Ich bin willkommen. Ich habe diese Erfahrung gewĂ€hlt.“
Danke, dass ihr heute hier mit mir seid. Es ist wahrlich eine Freude. Das Zusammensein meiner und eurer als eine Gruppe bringt diese Frequenz der Erinnerung hier herab, diese Frequenz der Freude und Liebe, herunter. Ihr helft, sie tiefer zu erden und zu verankern.
Das ist eine Art Nachhause-Kommen. Zuhause ist nicht woanders. Es ist wo immer ihr seid. Lasst euer Licht, euer tiefstes Wesen, da sein. Dann seid ihr zu Hause.
Channeling: © Pamela Kribbe
Ăbersetzung: Yvonne Mohr – https://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/jeshua–widerstand-und-hinwendung-zum-irdischen-dasein