Vom Arbeitstier/Ackergaul zum edlen Ross/Hengst – unser physischer Körper im Wandel. Sofia Love

Ihr Lieben alle, möge es euch gut gehen.

Das heutige Gespräch ist aus Fragen entstanden, die viele von euch bewegt haben. Es geht um unseren physischen Körper, um Krankheit, um Schmerzen und um das Gefühl, dass all dies so viel Raum einnimmt. Für manche wirkt es so, als würde der eigene Körper die Aufmerksamkeit vollständig binden, während gleichzeitig der Wunsch da ist, aktiv am Aufbau einer neuen Erde mitzuwirken. Das kann frustrierend sein.

Die Antwort, die sich hier entfaltet, möchte Verständnis schenken und euch in dem unterstützen, was euch gerade begegnet.

Es ist das Eine, das spricht.

Die Aufgaben, die jeder Einzelne von euch übernommen hat, sind unterschiedlich. Sie unterscheiden sich nach Ort, nach Zeitpunkt, nach Ausrichtung und nach innerer Bestimmung. Manche Beiträge, die ihr leisten wolltet, haben vielleicht schon vor Jahren stattgefunden. Alles ist Teil eines größeren, fein abgestimmten Geschehens, in dem viele Kräfte zusammenwirken.

Allein dadurch, dass ihr hier seid, wach seid und bewusst wahrnehmt, tragt ihr bereits bei. Das steht außer Frage.

Was den physischen Körper betrifft, so lebt ihr in einer Umgebung, die lange Zeit darauf ausgelegt war, euch zu schwächen. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Ihr wurdet eher als funktionierende Wesen betrachtet, als arbeitende Kräfte, nicht als das leuchtende, bewusste Sein, das ihr in Wahrheit seid. Je erschöpfter und kraftloser ihr wart, desto leichter wart ihr zu lenken.

Doch dieses Umfeld beginnt sich zu verändern. Schritt für Schritt wandelt sich die Atmosphäre auf eurem Planeten. Viele von euch erkennen die vorhandenen Belastungen und unternehmen bewusst Schritte, um ihren Körper und ihren Geist zu schützen und zu stärken.

Dies ist von großer Bedeutung. Denn mit jedem Menschen, der erwacht, wächst eine Bewegung, die sich ausbreitet, an Kraft gewinnt und immer mehr Bewusstsein trägt. Dieser Wandel braucht Zeit, doch er ist bereits in vollem Gange.

Einige von euch haben sich dafür entschieden, mit ihrem eigenen Körper an der Klärung dieser Belastungen mitzuwirken. Ihr habt euch bewusst auf einen Weg eingelassen, auf dem der Körper Prozesse durchläuft, die Reinigung und Transformation unterstützen. Ihr wusstet, dass dies herausfordernd sein würde, und habt dennoch zugestimmt, weil ihr den tieferen Sinn erkannt habt.

Im menschlichen Erleben ist dieser Weg oft intensiver, als es im Voraus vorstellbar war. Schmerz, Unsicherheit und körperliche Einschränkungen können sehr fordernd sein. Und doch ist diese Rolle eine, die mit großem Respekt betrachtet wird.

Wenn du spürst, dass eine körperliche Herausforderung Teil eines größeren Reinigungsprozesses ist, darfst du diesem Gefühl vertrauen. Nicht jede Erkrankung hat diesen Ursprung, doch in dieser Zeit der beschleunigten Veränderungen ist deine innere Wahrnehmung oft klarer, als du denkst.

Richte deine Aufmerksamkeit, so gut es dir möglich ist, auf Heilung. Stelle dir vor, wie dein Körper sich erneuert, während gleichzeitig auch die Erde selbst in Heilung geht. Indem du dich um dich selbst kümmerst, unterstützt du zugleich das große Ganze. Deine Fürsorge für deinen Körper wirkt über dich hinaus.

Du bist nicht vergessen. Dein Erleben geschieht nicht im Verborgenen. Dein Beitrag ist wesentlich, auch wenn er nicht immer sichtbar oder offensichtlich ist.

Erlaube dir, dich auf das auszurichten, was du dir wünschst. Für deinen Körper und für die Welt, in der du leben möchtest. Bleibe in deinem Herzen verankert und erinnere dich daran, dass du nicht allein bist.

Du darfst Unterstützung anrufen, sichtbar und unsichtbar. Du darfst dich öffnen für Hilfe, für Licht und für Heilung. Jeder kleine Fortschritt, jede Verbesserung, jeder Moment der Erleichterung trägt zur Heilung des Ganzen bei.

Es kann herausfordernd sein, sich zwischen alten, oft starren Systemen und neuen, lichtvolleren Möglichkeiten zu bewegen. Doch gerade du bist ein lebendiger Ausdruck dieses Übergangs. Du zeigst, dass Veränderung möglich ist.

Vertraue deinem Weg. Vertraue der Unterstützung, die dich umgibt. Wenn Zweifel oder Entmutigung auftauchen, lass sie durch dich hindurchfließen, ohne dich an ihnen festzuhalten. Dahinter liegt immer wieder die Möglichkeit für Vertrauen und Ausrichtung.

Du hast eine der anspruchsvollsten Aufgaben gewählt. Und genau deshalb bist du dafür bereit. Deine Stärke und deine Integrität haben dich hierher geführt.

Gib dir Raum für deine Gefühle. Auch für Traurigkeit. Du bist Mensch, und dein Erleben darf gefühlt werden. Du bist nicht hier, um dauerhaft zu leiden. Mit dem Wandel der Erde wird auch dein eigener Wandel geschehen.

Du bist getragen. Du bist gehalten. Du bist von Licht umgeben.

Erinnere dich daran, wenn es schwer wird. Und gehe weiter, Schritt für Schritt, in dem Wissen, dass du niemals allein bist.

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© Übersetzung Rosi