Eine Frage von einer Freundin:
„Manchmal erlebe ich, dass Menschen, die sich selbst in mir gespiegelt sehen, sich abwenden. Ich bin wie ein Spiegel, der sie auf ihre eigenen Ängste, Mängel oder belastenden Energien aufmerksam macht – ganz gleich, wie sehr ich strahle und ihnen liebevoll begegne. Weißt du, wovon ich spreche? Für viele, die den Weg des Leidens gewählt haben, scheint es nicht möglich zu sein, Liebe anzunehmen. Sie wenden sich von ihr ab, bis der Moment kommt, in dem sie bereit sind, sich zu öffnen.“
Meine Antwort:
Natürlich. Genau das geschieht, wenn du dein wahres Licht lebst.
Du bist der göttliche Funke, der sich selbst in allem erkennt – in allen Menschen, in allen Dingen. Du wirst zum Spiegel des Selbst für alle und mit allem. Und so sieht und fühlt jeder Mensch durch dich die Göttlichkeit, die auch in ihm selbst lebt.
Manchmal steigen ihnen dabei Tränen in die Augen. Ihr Herz öffnet sich. Für einen Augenblick werden die Spinnweben aus ihrem Geist hinweggeblasen. Die Gegenwart deiner Liebe lässt ihr Herz weiter werden und beginnt, alte Wunden zu heilen.
Und manchmal erschreckt es sie, sich selbst so klar zu sehen. Dann reagieren sie mit Abwehr, Ärger oder ziehen sich so schnell wie möglich zurück, um dem inneren Unbehagen zu entkommen.
Vergiss nicht: Sie haben oft viel Energie und Ego investiert, um sich selbst vor ihren Gefühlen zu schützen.
Darum lächle weiter und strahle weiter, liebe Schwestern und Brüder.
In deinem Strahlen segnest du alles um dich herum.
Ist dir nicht aufgefallen, wie alles dir entgegenblickt und dich begrüßt? Selbst das Gras, auf das du trittst, richtet sich nach deinem Schritt wieder auf. Die Bäume, die Tiere, die Vögel und die Insekten möchten mit dir kommunizieren und ihr Sein mit dir teilen.
Für mich bedeutet es einfach, immer mehr aus dem eigenen Weg zu treten, damit die Gnade einströmen kann und die Gegenwart wächst.
Den heiligen Weg gehend – gegenwärtig im Strahlen.
Ich liebe euch so sehr.
Nachtrag:
Ich bin nicht länger in der Dualität gefangen.
Es gibt keine Dunkelheit als Gegensatz zum Licht.
Es gibt lediglich Orte, an denen wir unser Licht noch entdecken dürfen.
Es sind einfach unterschiedliche Punkte auf den ununterbrochenen Wellen der Gnade des Menschseins.
Und als Menschen lieben wir es manchmal, uns in die Brandung zu stürzen, die Lebendigkeit zu spüren, die Frage zu erleben: „Schaffe ich es wieder an die Oberfläche, bevor mir die Luft ausgeht?“
Und dann kommt das Auftauchen, das tiefe Einatmen und das Lächeln des Erfolgs.
Und all das ist gut.
Alles gehört dazu. Alles ist Teil der Reise. Alles ist getragen von der Gnade des Seins.
✨ Bitte teile diese Botschaft, wenn sie dein Herz berührt hat. ✨
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Grafik: Tauche tief in dein Herz und erkenne die Klarheit deines wahren Seins.
