Günter Kerschbaummayr zur Sonnenwende

Die Sonnenwende naht und es ist der Zeitpunkt im Jahr des Innehaltens: Welches Bewusstsein brauchen wir für diesen Übergang? Die Sonne hat ihren Höchststand, und so fragen wir uns, wer bin ich in dieser Welt? Zudem: Wer bin ich geworden? Was hat dazu geführt? Was braucht es nun als Schlüsselerkenntnisse? Vielleicht sind folgende Gedanken hilfreich.

Die Werte der alten Matrix haben uns konditioniert nach Erfolgsparametern wie Ruhm und Geld. Wie oft sehen wir diese auch in vermeintlich spirituellen Genres? Wie sehr sehen wir auch die Konsequenzen? Vieles scheint seelenlos und kalt.

Keine wirkliche Herzenswärme – oft nur gespielt. Es zählen klickförderliche Bilder auf YouTube mit Titeln, die fast schon den Boulevardblättern Konkurrenz machen. Und wofür?

Es kommt mir da ein Bild: Der Rattenfänger von Hameln.

Charismatisch auftretende Menschen, die Überzeugungskraft vermitteln in Bildern und Ausdruck. Jene Menschen, die sich in Zeiten des Übergangs unsicher fühlen, sind sehr gefährdet, jenen auf den Leim zu gehen, die das alles weniger tugendhaft tun, sondern primär für sich selbst. Es sind die Prinzipien der alten Matrix, nur eben in einem anderen Genre.

Er spricht Menschen an, die sich unsicher fühlen und ihren Platz im Ganzen finden wollen (Saturn). Diese sind verführbar. Jene, die ihre Seele für Macht, Ruhm, Geld verkaufen (Pluto), sind diese Rattenfänger. Das wird in Zeiten der KI noch verschärft und zieht andere auch mit in ihren Sog.

Warum folgen wir anderen Menschen?

Die Gefahr der Fremdsteuerung sollten wir bewusst aufnehmen in die Unterscheidungsfähigkeit, was wir medial konsumieren.

Geht es nicht darum, frei zu sein von Unsicherheit und Ängsten?

Dann folgen wir jenen, die uns Inspirationen bieten und eher als Spielgefährten zu sehen sind im göttlichen kosmischen Spiel unserer Evolution. Hier kommt ein weiteres Bild: der Till Eulenspiegel.

Till Eulenspiegel zeigt die Befreiung durch Bewusstsein, Humor und die Fähigkeit, gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen.

Im Kontext von „alter Matrix“ wäre Till Eulenspiegel vermutlich eher eine Figur des Übergangs: Er zerstört nicht das System mit Gewalt, sondern entlarvt dessen Absurditäten, bis die Menschen selbst beginnen, anders zu sehen.

Unsicherheiten und Ängste verlieren wir dann, wenn wir das Spiel durchschauen und erkennen, was die Wurzel von all dem ist. Es sind Programme! Auf allen Ebenen werden sie vorgeführt. Welche Interessen liegen dahinter?

Wenn du genau hinfühlst, was soll passieren?

Vor allem dann, wenn wir darauf vertrauen dürfen, dass wir alle gemeinsam diese Zeit zu bewältigen haben, werden wir auch allenfalls gemeinsame Wege finden. Es geht nun um das Bewusstsein, dass wir uns als Menschheitsfamilie sehen, wo das Wir wieder wichtig wird. Die Sonne geht nun in den Krebs, und diese Haltung ist zeitgemäßer denn je.

Wo bleibt dann die Angst und die Sicherheit, wenn wir wissen, dass wir füreinander da sein werden? Das sind die Insignien der Luftepoche: Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit.

Diese auf Wettbewerb und Konkurrenz basierenden Prägungen dürfen wir hinter uns lassen! Natürlich ist das ein Prozess! Aber ein notwendiger!

Auf die Echtheit und Authentizität! Mögen sie als Filter dienen und auch als Haltung für unseren Ausdruck.

Aho!

P.S. am 26.6. gibt es den nächsten Live-Online Abend zur Zeitqualität 😉 Mehr auf meiner Webseite!

https://www.facebook.com/guenter.kerschbaummayr2