Geheimnisvolle Übertragung aus der Antarktis. Ashtar. The truth can change your life.

Ich habe mir dieses Transkript aufmerksam angehört bzw. durchgelesen und möchte die wesentlichen Aussagen zusammenfassen – verbunden mit meiner persönlichen, durchaus kritischen Betrachtung.

In der sogenannten „Ashtar Command Transmission“ wird davon berichtet, dass sich unter dem antarktischen Eis Überreste einer sehr alten und technologisch hoch entwickelten Zivilisation befinden sollen. Im Mittelpunkt steht eine angeblich entdeckte thermische Anomalie, die in regelmäßigen Abständen „pulsiert“. Dies wird als möglicher Hinweis darauf interpretiert, dass dort ein technisches System nach sehr langer Zeit wieder aktiv geworden sein könnte.

Weiter sagt Ashtar, dass ein Forschungsteam zu dieser Stelle geschickt worden sei und nach der Übermittlung erster Messdaten der Kontakt abgebrochen sei. Gleichzeitig räumt er selbst ein, nicht zu wissen, was tatsächlich mit dem Team geschehen ist. Ein Kommunikationsausfall aufgrund technischer Probleme oder der extremen Bedingungen vor Ort wird ebenfalls als Möglichkeit genannt.

Vor dem Kontaktabbruch soll außerdem ein ungewöhnliches elektromagnetisches Muster registriert worden sein. Besonders dramatisch wirkt die Aussage, ein Mitglied des Teams habe das Gefühl gehabt, „beobachtet“ zu werden. Doch auch hier weist Ashtar darauf hin, dass dies eine unbestätigte Aussage sei und nicht als Tatsache verstanden werden sollte.

Als mögliche Erklärung wird anschließend die These aufgestellt, dass die steigende „kollektive Frequenz“ der Menschheit bzw. unseres Planeten eine Art Schwellenwert erreicht haben könnte, durch den uralte Systeme wieder aktiviert werden. Dabei wird sowohl über möglicherweise wohlwollende Technologien und verborgenes Wissen als auch über weniger positive Möglichkeiten spekuliert.

Und genau an diesem Punkt beginnt für mich die wirklich interessante Frage:

Was davon ist Wissen – und was davon ist Interpretation, Spekulation oder eine spirituelle Erzählung?

Für die zentralen Behauptungen werden im Transkript keine überprüfbaren Belege genannt. Es gibt keine Namen des angeblichen Forschungsteams, keine konkrete Forschungsstation, keine wissenschaftliche Institution, keine veröffentlichten Messdaten und keine unabhängige Quelle, anhand derer ich diese Geschichte überprüfen könnte.

Bemerkenswert finde ich deshalb, dass Ashtar gegen Ende selbst dazu auffordert, nach überprüfbaren Informationen und verlässlichen Quellen zu suchen und Spekulationen – ausdrücklich sogar seine eigenen – nicht vorschnell zu Gewissheiten werden zu lassen.

Und genau das ist für mich der wichtigste Punkt dieses gesamten Transkripts: Unterscheidungsvermögen.

Ich bin grundsätzlich offen für Dinge, die außerhalb unseres bisherigen Wissens und unserer gewohnten Vorstellungen liegen. Für mich bedeutet Offenheit jedoch nicht, alles glauben zu müssen, nur weil es außergewöhnlich, spirituell oder faszinierend klingt.

Ich darf etwas für möglich halten und gleichzeitig sagen:

Ich weiß es nicht.

Vielleicht sollten wir uns deshalb bei solchen Botschaften viel häufiger fragen: Hilft mir dieses Wissen – oder vermeintliche Wissen – tatsächlich auf meinem Weg zu einem klareren eigenen Bewusstsein?

Macht es mich freier, bewusster und selbstverantwortlicher? Führt es mich tiefer zu mir selbst? Oder zieht es meine Aufmerksamkeit immer wieder nach außen – zur nächsten sensationellen Enthüllung, zur nächsten geheimen Information, zur nächsten Prophezeiung oder zum nächsten Ereignis, auf das ich warten soll?

Für mich besteht Bewusstseinsentwicklung nicht darin, möglichst viele außergewöhnliche Geschichten zu kennen. Sie zeigt sich vielmehr darin, immer klarer unterscheiden zu können zwischen dem, was ich weiß, dem, was ich selbst erfahre, dem, was ich intuitiv wahrnehme, dem, was ich glaube – und dem, was andere Menschen mir erzählen.

Auch unsere eigene Resonanz ist dabei für mich kein automatischer Wahrheitsbeweis. Etwas kann mich tief berühren und trotzdem nicht objektiv wahr sein. Ebenso kann etwas meinem bisherigen Weltbild widersprechen und sich später dennoch als wahr herausstellen.

Deshalb möchte ich weder vorschnell glauben noch vorschnell verwerfen.

Ich möchte offen bleiben und gleichzeitig klar bleiben.

Vielleicht liegt genau darin ein wesentlicher Teil unseres Weges zu einem wirklich eigenen Bewusstsein: dass wir unsere innere Autorität nicht an irgendeine äußere Quelle abgeben – ganz gleich, ob diese Quelle sich wissenschaftlich, spirituell, medial oder außerirdisch nennt.

Denn am Ende sollte uns Bewusstsein nicht abhängiger von immer neuen Botschaften machen.

Es sollte uns immer mehr zu uns selbst zurückführen.

Und vielleicht ist die wertvollste Erkenntnis manchmal nicht:

„Jetzt weiß ich, was dort draußen geschieht.“

Sondern:

„Ich kann in mir selbst unterscheiden, was ich weiß, was ich glaube und was ich offenlassen darf.“

Die Inhalte von „The Truth Can Change Your Life“ dienen ausschließlich Bildungs- und Unterhaltungszwecken und stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder akademische Beratung dar. Weitere Informationen zu Urheberrecht, verwendeten Quellen, Lizenzen und Haftungsausschluss findest du auf der Hauptseite:

https://www.youtube.com/@thetruthcanchangeyourlife1762


© Transkript Youtube / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de 

Meine Übersetzungen geben die Gedanken des Originals möglichst verständlich und wertfrei wieder – nimm daraus mit, was für dich stimmig ist, hinterfrage, was Fragen aufwirft, und bilde dir deine eigene Meinung. Für mich steht dabei allein die Botschaft im Mittelpunkt; die Bilder der Videos beziehe ich bewusst nicht mit ein.

Alle Beiträge von THE TRUTH WILL CHANGE YOUR LIFE auf meinem Blog: https://www.esistallesda.de/?s=truth

© Übersetzung I Danke für deine Wertschätzung … wenn dir meine tägliche Arbeit etwas wert ist?!