Deine neue Welt ohne feste Form. Brenda Hoffman

Ihr Lieben,

es ist Zeit, über etwas zu sprechen, das viele von euch gerade beschäftigt: Welche Rolle hast du in dieser neuen Welt? Vielleicht glaubst du, dass du zuerst wissen musst, wer du jetzt bist und welche Aufgabe du hast, bevor du entscheiden kannst, wohin dein Weg führt. Doch genau andersherum funktioniert es.

Du möchtest gern vorher wissen, was geschieht. In der alten Welt war das ganz selbstverständlich. Das Leben folgte über Generationen hinweg vertrauten Mustern. Natürlich entwickelte sich das Wissen weiter, doch der grundsätzliche Weg blieb erstaunlich ähnlich. Einen Partner finden, eine Familie gründen, Kinder großziehen und ihnen vermitteln, wie man sich in die bestehende Gesellschaft einfügt. Möglichst niemand sollte allzu weit von dem abweichen, was als normal und richtig galt.

Diese neue Welt funktioniert vollkommen anders als alles, was du bisher auf der Erde erlebt hast.

Das Unbekannte selbst ist dir nicht fremd. Außerhalb deiner irdischen Erfahrungen kennst du diese Freiheit längst. Doch es fällt dir noch schwer, dieses Wissen mit den Begrenzungen zu verbinden, an die du dich hier gewöhnt hast. Deshalb suchst du weiterhin nach einer geraden Linie, die dir zeigt, wohin eine Entscheidung führt.

Du fragst: „Soll ich dies tun oder das?“

Dabei lautet die neue Frage vielmehr: „Was möchte ich ausprobieren und erleben?“

Dieses spielerische Entdecken entspricht deinem neuen Sein viel mehr als die alten Vorstellungen davon, wie ein Leben auszusehen hat. Trotzdem wünschst du dir manchmal noch eine vertraute Ordnung. Du möchtest wissen: „Wenn ich das tue, passiert anschließend genau das.“

Doch deine neue Welt sagt: „Wenn ich das tue, weiß ich noch nicht, was daraus entsteht. Und genau darin liegt das Abenteuer.“

Du bekommst nicht mehr auf alles eine eindeutige Antwort. Manchmal weißt du am Morgen noch nicht, was sich am Nachmittag richtig anfühlt. Etwas kann dich morgens begeistern und wenige Stunden später seine Anziehungskraft verlieren.

Das kann zunächst ungewohnt sein. Vielleicht macht es dir sogar Angst.

Denn ein Teil von dir wünscht sich weiterhin eine berechenbare Zukunft. Auch wenn du früher deinen eigenen Weg gegangen bist, bewegtest du dich meistens innerhalb eines Rahmens, den die Gesellschaft vorgab. Es gab Vorstellungen davon, was richtig war, was vernünftig erschien und was andere von dir erwarteten.

Dieser Rahmen verliert jetzt seine Bedeutung.

Es gibt keine allgemeingültige Anleitung mehr dafür, wer du sein sollst. Auch Familie, Freunde oder dein Umfeld bestimmen nicht länger, was zu dir passt und wie du dein Leben gestalten musst.

Die alte Welt war stark von Angst geprägt. Deshalb entstanden feste Strukturen und Regeln. Sie vermittelten Sicherheit und sorgten dafür, dass Menschen ähnliche Wege gingen und ähnliche Entscheidungen trafen.

Jetzt betrittst du eine Welt ohne feste Form.

Niemand kann dir genau sagen, wer du darin wirst. Auch wir aus den Universen können deinen Weg nicht für dich vorhersagen. Doch eines darfst du wissen: Je mehr du aus Liebe statt aus Angst lebst, desto größer werden deine Möglichkeiten. Deine Kreativität wächst. Dein Blick wird weiter. Und Wege öffnen sich, die du vorher nicht einmal sehen konntest.

Du brauchst nicht länger um Zustimmung oder Liebe zu bitten, denn du beginnst, dich als eigenständiges Wesen zu erfahren.

Denk daran, wie du Engel oder andere höhere Wesen wahrnimmst. Stellst du sie dir als Wesen vor, die ständig jemanden fragen müssen, was sie tun dürfen? Oder empfindest du sie als frei, selbstständig und schöpferisch?

Genau diese Freiheit beginnt auch in dir wieder lebendig zu werden.

Du bist nicht länger eine Kopie der alten Welt. Dein Wandel führt dich zurück in einen größeren Zusammenhang, in dem Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln selbstverständlich ist.

Das geschieht nicht nur, weil du alte Vorstellungen hinter dir lässt. Es geschieht vor allem, weil du dich wieder daran erinnerst, dich selbst genug zu lieben.

Damit verliert die Angst vor Ablehnung ihre Macht.

Du brauchst nicht länger die Zustimmung anderer, um dich richtig zu fühlen. Du musst dich nicht kleiner machen, damit du in Vorstellungen hineinpasst, die andere für dich geschaffen haben. Denn genau diese Anpassung hat deine Einzigartigkeit und deine Fähigkeiten lange begrenzt.

Du musst nicht mehr ständig fragen, wer du bist oder wer du werden sollst.

Du brauchst auch keinen anderen Menschen, der dich vollständig macht.

Und du musst weder Freunde noch die Universen fragen, welcher Weg für dich vorgesehen ist.

Du wirst zu dem Menschen, der du sein möchtest, nicht zu dem Menschen, der du sein solltest.

Stell dir einen Engel vor, der einen anderen Engel fragt: „Was soll ich heute tun? Wer soll ich sein? Ist das richtig so?“

Es passt kaum zu dem Bild, das du von einem freien Wesen hast.

Warum sollte diese Freiheit also nicht auch für dich gelten?

Dein Weg von der Angst zur Liebe erweitert deine Freiheit. Immer weniger brauchst du jemanden, der dir erklärt, wer du sein sollst.

Du entdeckst deinen Weg, indem du ihn gehst.

Du probierst aus.

Du fühlst.

Du entscheidest.

Du veränderst deine Richtung, wenn etwas nicht mehr zu dir passt.

Und du erlaubst dir, dabei immer mehr du selbst zu werden.

Du befindest dich nicht im freien Fall.

Du fällst endlich in dich selbst hinein.

So sei es.

Amen.

Originalbeitrag: https://lifetapestrycreations.wordpress.com/2026/08/17/your-new-free-form-world/

© Transkript / Zusammenfassung / Übersetzung / Rosi / esistallesda.de