Ihr Lieben,
einige von euch erinnern sich vielleicht noch an die Zeit rund um den Vollmond im Skorpion Anfang Mai.
Damals hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass diese Energien nicht für jeden leicht sein würden – insbesondere für Menschen, die noch ungelöste emotionale Muster in sich tragen oder in ihrer Vergangenheit mit Abhängigkeiten zu tun hatten. Alte Verhaltensweisen, Sehnsüchte, innere Zwänge oder frühere Bewältigungsmechanismen konnten plötzlich wieder stärker spürbar werden.
Nun bewegen wir uns durch den Finsterniskorridor und nähern uns einem weiteren bedeutsamen Punkt emotionaler Befreiung am 28.
Ich glaube nicht, dass diese Phase zwangsläufig dieselbe Intensität erreichen wird, die manche von euch im Mai erlebt haben. Dennoch kann sie sehr tief auf euren emotionalen Körper einwirken.
Deshalb möchte ich euch für die Zeit von jetzt bis ungefähr zum 28. etwas mitgeben:
Habt keine Angst vor dem, was ihr plötzlich fühlt.
Wenn eure Emotionen scheinbar ohne erkennbaren Grund sehr intensiv werden, wenn unerwartete Wellen der Traurigkeit durch euch hindurchziehen oder euch plötzlich die Tränen kommen, obwohl ihr gar nicht genau sagen könnt, warum – dann versucht, nicht sofort in Sorge zu geraten.
Vielleicht erlebt ihr sogar dieses merkwürdige Gefühl eines Verlustes, ohne benennen zu können, was ihr eigentlich verloren habt.
Auch das kann Teil dieses Prozesses sein.
Innerhalb des energetischen Rahmens, den ich in den vergangenen Wochen beschrieben habe, hat die Sonnenfinsternis am 12. die alte innere Architektur aufgerüttelt. Die Zeit danach diente dazu, diese Strukturen neu zu ordnen.
Während wir uns nun auf die Mondfinsternis zubewegen, scheint diese Neuordnung immer tiefer in den emotionalen Körper hineinzureichen.
Das bedeutet:
Vielleicht beginnt dein Herz bereits, etwas loszulassen, bevor dein Verstand überhaupt verstanden hat, wovon du dich verabschiedest.
Und genau deshalb können manche Gefühle momentan so schwer einzuordnen sein.
Du spürst vielleicht Trauer, ohne ihre Geschichte zu kennen.
Du fühlst einen Abschied, obwohl im Außen nichts geschehen ist.
Oder etwas in dir wird plötzlich sehr still, sehr empfindsam oder ungewöhnlich berührbar.
Vielleicht versucht dein Verstand dann sofort herauszufinden:
Was stimmt mit mir nicht?
Warum fühle ich mich plötzlich so?
Woher kommt diese Traurigkeit?
Doch möglicherweise musst du darauf im Moment noch keine Antwort finden.
Vielleicht darf dein Körper etwas vollenden, wofür dein Bewusstsein erst später Worte finden wird.
Für manche von euch können sich die kommenden Tage wie eine einzige große Welle anfühlen, die sich durch das Kollektiv bewegt.
Und wenn diese Welle dich erreicht, dann versuche, sie zunächst durch dich hindurchfließen zu lassen, bevor du sie analysierst oder ihr unbedingt eine Bedeutung geben möchtest.
Du musst nicht jedes Gefühl sofort erklären.
Du musst nicht jede Träne verstehen.
Und du musst nicht aus jeder emotionalen Bewegung unmittelbar eine Geschichte machen.
Manches möchte einfach gefühlt werden, damit es gehen darf.
Wenn also Traurigkeit kommt, lass sie für einen Moment da sein.
Wenn Tränen kommen, lass sie fließen.
Wenn dein Herz empfindlicher ist als sonst, begegne ihm sanft.
Vielleicht verabschiedest du dich gerade auf einer sehr tiefen Ebene von etwas, das dich lange begleitet hat.
Und vielleicht wirst du erst später erkennen, was sich tatsächlich aus deinem Leben und deinem emotionalen Feld gelöst hat.
Ich werde diese Woche kein YouTube-Video veröffentlichen, da ich unterwegs sein werde. In der kommenden Woche werde ich jedoch mit einem neuen Video zurück sein und genauer darauf eingehen, was gerade geschieht – und was als Nächstes auf uns zukommen könnte.
Bis dahin veröffentliche ich nahezu täglich energetische Updates und beantworte ausführlich persönliche Fragen für diejenigen unter euch, die das Gefühl haben, in dieser Phase eine zusätzliche Ebene der Begleitung zu benötigen.
Ihr könnt euch mir hier anschließen:
Zu den täglichen Energie-Updates und zur persönlichen Begleitung
Und bis dahin:
Bleib bei dir.
Wenn die Welle kommt, musst du nicht gegen sie kämpfen.
Vielleicht ist sie nicht gekommen, um dich zurückzuwerfen.
Vielleicht ist sie gekommen, um etwas mitzunehmen, das du nicht länger tragen musst.
Bleib stark. Und sei gleichzeitig sanft mit dir.
AQ
© Übersetzung I Danke für deine Wertschätzung … wenn dir meine tägliche Arbeit etwas wert ist?!